Da sind 40 Menschen erstickt oder verbrannt, binnen weniger Minuten, und 100 oder mehr liegen verstümmelt im Krankenhaus. Das ist einfach schrecklich.
Und der Grund dafür ist, daß der Betreiber den Notausgang abgeschlossen hatte, und zwar immer und so also auch an diesem Tag. Ein weiterer Grund sind leicht entflammbare Deckenverkleidungen, die auf keinen Fall in einem öffentlichen Gebäude verbaut werden dürfen. Drittens war der einzige Zugang, die Treppe, im Durchlass verkleinert worden. Das war vielleicht unzulässig.
Viertens hätte der Betreiber den Umgang mit offenem Feuer in diesem Keller untersagen müssen, denn er wusste ja, das an der Raumdecke eine Art Brandbeschleuniger aufgebracht ist. Vor allem wenn kein Seniorengeburtstag gefeiert, sondern eine Silvesterparty geplant ist!
Drei der vier Brandursachen waren also von vornherein vermeidbar, wenn der Betreiber einen Rest von Anstand und Moral gehabt hätte. Einen Notausgang bewusst abzusperren, während sich ein paar hundert Leute in diesem Raum aufhalten, ist einfach kriminell!
Und zu Lernen haben die Aufsichtsbehörden vor Ort. Sie müssen umsetzen, was sowieso Pflicht ist, statt ihrem Schlendrian nachzugehen. Diese Prüfer müsste man gleich direkt neben den Betreibern ins Gefängnis schicken, weil denen völlig klar war, was da läuft. Nur getan haben sie nichts