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Crans-Montana, Folgen für den Brandschutz

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Sinn des Fadens ist nicht, Brandschutzvorschriften zu verbessern sondern darauf aufmerksam zu machen, dass solche erst mal eingehalten werden.
Das wird hoffentlich gemacht.
Aber niemand kann das als normaler Gaststättenbesucher beurteilen.
Ganz einfach.
Wer darauf hofft, dass andere prüfen und die Sicherheit bescheinigen unterfällt demselben Fehler wie die Leute, die unter der brennenden Decke standen aber hofften, dass der Brand woanders brennt.
Was bleibt einem anderes übrig?
Man kann sich ja nicht jedes mal wenn man eine Gaststätte besucht, die Papiere vom Betreiber zeigen lassen.
 
Frage.

Hat sich nun - als Konsequenz des Geschehens dort - noch jemand mit Brandschutz beschäftigt und nimmt nun gefährliche Situationen wahr, bemängelt sie gar?
Was überhaupt bemerkt ihr, wenn ihr locations besucht - also was darf da keinesfalls sein?
Also mich hat dieser Vorfall auf alle Fälle nachdenklich gemacht. Ich war früher öfter bei Live-Konzerten in einem Kellerlokal, zu dem auch eine eher schmale und steile Treppe führte... und ob es einen weiteren Fluchtweg gab, weiß ich nicht. Damals habe ich überhaupt nicht darauf geachtet. Das wäre heutzutage definitiv anders! Und nach anderen mir bedenklich erscheinenden Details wie z.B. niedrige Decken und viel brennbares Material würde ich ebenfalls schauen - und mich im Zweifelsfall lieber woanders hinbegeben. Gerade bei einem Event wie einer Silvesterfeier, bei dem viele ausgelassene Menschen zugegen sind, eine Menge Alkohol fließt und man fast damit rechnen kann, dass mit Feuerwerk herumgespielt wird...

Ich habe versucht in der KI zu recherchieren, wieso echt keiner auf die Idee gekommen ist, den Raum zu verlassen, als die Decke schon brannte.

Die KI nannte Dein Argument als Grund "geht mich nix an" aber dazu auch, dass die filmenden jungen Leute Kameramänner waren.
Das heisst,: sie filmte eine Szene , die sich vor ihren Augen abspielte, die aber keinen Bezug zu ihnen hatte. Dass sie selbst mitten im Feuer standen wurde ignoriert.
Solche Filme sind zu heutigen Social-Media-Zeiten ja auch echt was wert. Ich glaube, deshalb gehen viele Leute für Aufnahmen von aufsehenerregenden Ereignissen auch durchaus recht hohe Risiken ein.
 
Die Leute waren alle sehr jung und stark alkoholisiert. Auch deshalb haben sie die Gefahr wohl nicht richtig erkennen und nicht angemessen reagieren können. Alkohol schränkt diese Fähigkeiten eben enorm ein.

Und als es an der Decke brannte, haben einige Leute das vielleicht zunächst für einen besonderen Showeffekt gehalten. Das hätte mir in jungen Jahren vielleicht auch passieren können.

Und wenn man sich in einer Gruppe befindet und niemand flieht, fühlt man sich auch selber instinktiv sicher und verhält sich wie die anderen. Das alles könnte dazu geführt haben, dass man nicht sofort die Flucht ergriff.
 
Auch ein Laie kann sich zb schlau machen, wo die Notausgänge sind und ob diese auch zugänglich sind.
Wenn die Gaststätte sich nicht grade im Keller oder ganz oben befindet, dann dürfte es kein Problem sein einen Ausgang zu finden.
Die meisten Gaststätten, die ich besuche, sind ebenerdig oder befinden sich im ersten Stock.
Da ist es überhaupt kein Problem rauszukommen.
 
Nicht nur der Brandschutz ist wichtig, sondern auch die Schulung eines jeden einzelnen in Bezug auf Brände.

Jeder muss wissen, wie schnell sich ein Feuer ausbreiten kann, wo konkret die Gefahren lauern und wie man sich im Brandfall zu verhalten hat.

Dass das winzigste Feuerchen zum Riesengroßbrand werden kann, wenn die entsprechenden Bedingungen vorliegen, scheint tatsächlich nicht jedem klar zu sein.

Das muss alles gelernt werden. Was ein Flashover ist, wusste ich bislang auch noch nicht, habe es aber jetzt verinnerlicht. Sowas muss alles ins öffentliche Bewusstsein dringen.

Meiner Ansicht nach ist es auch nützlich, Fotos von schwerstverbrannten Personen zu betrachten - das lehrt einen ganz schnell einen immensen Respekt vor dem Feuer!
 
Sinn des Fadens ist nicht, Brandschutzvorschriften zu verbessern sondern darauf aufmerksam zu machen, dass solche erst mal eingehalten werden.

Wen möchtest du darauf aufmerksam machen?
Worum geht es dir?

Die wenigsten, die feiern gehen, werden das Geschehene nun als große Warnung abspeichern und sich künftig anders verhalten.

Wenn ich eine Location besuche und mich solche Dinge nicht jucken, ist das meine alleinige Verantwortung, meine Entscheidung.
Egal, ob ich das informiert tue oder es unterließ mich zu informieren.

Wer darauf hofft, dass andere prüfen und die Sicherheit bescheinigen unterfällt demselben Fehler wie die Leute, die unter der brennenden Decke standen aber hofften, dass der Brand woanders brennt.

Ich hoffe noch nicht mal darauf, dass alles ordnungsgemäß geprüft und bescheinigt wurde. Ich verschwende darauf keinen Gedanken. Die möglichen Konsequenzen daraus sind allein meine Verantwortung.
Nicht alles in meinem Leben kann und muss abgesichert werden.
Kein nachlässiger Fehler, sondern eine bewusste Entscheidung.

Ich muss auch nicht verstehen oder bewerten wollen, weshalb jemand meint, in so einer Situation filmen zu müssen.
Fehler. Schock und dadurch irrationales Verhalten. Situation zu unwahr fürs Gehirn. Fatalismus, eh keine Chance....
Was weiß ich.
Es ist nicht zu ändern.
 
Die Leute waren alle sehr jung und stark alkoholisiert. Auch deshalb haben sie die Gefahr wohl nicht richtig erkennen und nicht angemessen reagieren können. Alkohol schränkt diese Fähigkeiten eben enorm ein.

Und als es an der Decke brannte, haben einige Leute das vielleicht zunächst für einen besonderen Showeffekt gehalten. Das hätte mir in jungen Jahren vielleicht auch passieren können.

Und wenn man sich in einer Gruppe befindet und niemand flieht, fühlt man sich auch selber instinktiv sicher und verhält sich wie die anderen. Das alles könnte dazu geführt haben, dass man nicht sofort die Flucht ergriff.
Auf den Herdentrieb ist eben nicht immer Verlass.
 
Nicht nur der Brandschutz ist wichtig, sondern auch die Schulung eines jeden einzelnen in Bezug auf Brände.

Jeder muss wissen, wie schnell sich ein Feuer ausbreiten kann, wo konkret die Gefahren lauern und wie man sich im Brandfall zu verhalten hat.

Dass das winzigste Feuerchen zum Riesengroßbrand werden kann, wenn die entsprechenden Bedingungen vorliegen, scheint tatsächlich nicht jedem klar zu sein.

Das muss alles gelernt werden. Was ein Flashover ist, wusste ich bislang auch noch nicht, habe es aber jetzt verinnerlicht. Sowas muss alles ins öffentliche Bewusstsein dringen.

Meiner Ansicht nach ist es auch nützlich, Fotos von schwerstverbrannten Personen zu betrachten - das lehrt einen ganz schnell einen immensen Respekt vor dem Feuer!

Und selbst dann, ungeübt, unter Alk, in Panik, ..., sehr viele werden nicht schnell und richtig reagieren können.
 

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