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Wenn Opa und Oma nicht so funktionieren wie die Kinder es gern hätten

Ich schließe mich Pfefferminzdrops hier vollumfänglich an.

Das Verhalten finde ich ebenfalls sehr übergriffig und ich finde, da wäre eine ganz klare Grenzsetzung angesagt. Als Opa/Oma darf man sich gerne um die Enkel kümmern, aber nur wenn und so lange die eigene Gesundheit das auch zulässt. Aufopferung fände ich total unangebracht- immerhin habt ihr bereits die Versorgung eurer eigenen Kinder übernommen. Diese sind ja aber erwachsen und können und sollen sich und ihren Nachwuchs selbstständig versorgen. Es klingt so, als hättet ihr die Grenze da nicht stark genug gezogen....
Ihr könnt und solltet es aber nachholen. Lebt und genießt jetzt EUER Leben. 🍀

Liebe Grüße
 
meinen Mann, der seit 2 Jahren krank zuhause ist und auf Berentung wartet. Sie kritisierte, dass er sich hängenlässt, er solle wieder arbeiten gehen, solle Sport machen, solle wieder mehr unter Leute gehen usw.
Hallo,
warum "wartet"? Er könnte doch als chronisch Kranker in Frührente gehen? Vielleicht sieht Deine Tochter das anders?
Aber andere Grosseltern würden mit ihren Enkeln auf den Spielplatz gehen oder in Urlaub fahren…
Auf den Spielplatz, zum schwimmen, … geh ich manchmal, zumindest mit dem Grossen. Urlaub, ok, wohl eher weniger. Obwohl wir auch schon zusammen weg waren. Mein Mann kann und möchte sowas halt nicht mehr.
Ja, der Spielplatz ist wichtig. Die Kleinen lernen durch Beobachtung anderer Kinder und wollen mitspielen. Ob man mit den 1-jährigen unbedingt im Urlaub fahren muss? Das sehe ich nicht so.
Als die Kinder oder4 Jahre alt waren, habe wir uns mit zwei Familien des Öfteren ein ganzes Haus mit zwei Frerienwohnungen gemietet und mit meinem Kleinen war ich auch ein paar mal im benachbarten Ausland auf einem besonders kinderfreundlichen Campingplatz - er war begeistert und ein paar Sätze Niederländisch hatte er schnell gelernt...

Habt Ihr bzw hast Du die Möglichkeit Euch/Dich mit anderen Eltern zusammen zu tun?
 
Also Kleinkinder zu bespassen, ist sehr sehr anstrengend. Ausserdem sind ausser-Haus-Aktivitäten für Enkelkinder mit den Grosseltern auch viel zu riskant. So empfinde ich das nämlich. Da ich ganz andere Erziehungsmethoden bei meinen Kindern anwandte, als selber bei meinen Eltern erlebte, kam für mich solch eine aktive Betreuung nicht in Frage. Wir besuchten die Familie gemeinsam, auch aufgrund der Entfernung ging das nicht anders.
Und warum dürfen Grosseltern nicht so sein, wie sie eben sind und die Enkelkinder sich auch so erleben? Es kommt schliesslich auf die Verbindung an, nicht, was gerade aktuell modern ist und durchs Internet erlernt wird.
 
Was soll man denn sagen wenn damit argumentiert wird es gehe ja darum, dass der Opa sooo ja bestimmt nicht glücklich sein kann. Es ist ihr einfach ein Dorn im Auge, dass mein Mann nicht alles dafür tut weiter zu arbeiten, sondern seinen Focus auf die Rente hat.
Klar, mein Mann hat früher vieles gemacht, was jetzt nicht mehr geht…oder er halt nicht mehr machen will. Handwerkliche Sachen, Reparaturen, Reifenwechsel usw.
Aber man muss das doch auch mal akteptieren, dass irgendwann die Energie nicht mehr da und die Luft raus ist.
 
Ja, der Spielplatz ist wichtig. Die Kleinen lernen durch Beobachtung anderer Kinder und wollen mitspielen.
Selbst dafür wären doch dann aber bitte in erster Linie die Eltern zuständig und nicht Oma und Opa.

Zu beobachten, nachzuahmen, Rücksicht zu nehmen, zu teilen lernen die Kids übrigens auch hervorragend im Kindergarten. Wenn Geschwister da sind auch zu Hause.
 
Was soll man denn sagen wenn damit argumentiert wird es gehe ja darum, dass der Opa sooo ja bestimmt nicht glücklich sein kann.
Sag ihr, dass sie sich nicht darum zu kümmern braucht und Ihr Euch gut im Griff habt. Älterwerden ist halt eine Erfahrung, die man nur selber durchmachen kann. Es gibt ja so Kinder, die gern die Macht über ihre Eltern erlangen möchten. Die Einen akzeptieren das, die Anderen nicht. Deshalb, bleibt lieber autonom, so lange es geht und bestimmt, wann Ihr für die Enkelzeit bereit seid, wann es passt und wann nicht.
So sehe ich das.
 
Ich finde es immer interessant, wenn einige Kinder älter werden, sie sich verbitten , dass man sich in ihre Angelegenheiten mischt, aber anderseits selber gerne Kritik ausüben und versuchen, sich in dem Leben der Eltern einzumischen.
Setze da Grenzen, sag , dass ihr selber wisst , was für euch am Besten ist.
Übrigens die Großeltern , die sich sehr viel um die Enkel kümmern und sie gern bespaßen waren oft selber als Eltern zu eingespannt oder die Kinder fremdbetreut , vllt auch von den Großeltern.
Als Großeltern darf man, man muss nicht.
 
Was soll man denn sagen wenn damit argumentiert wird es gehe ja darum, dass der Opa sooo ja bestimmt nicht glücklich sein kann. Es ist ihr einfach ein Dorn im Auge, dass mein Mann nicht alles dafür tut weiter zu arbeiten, sondern seinen Focus auf die Rente hat.
Klar, mein Mann hat früher vieles gemacht, was jetzt nicht mehr geht…oder er halt nicht mehr machen will. Handwerkliche Sachen, Reparaturen, Reifenwechsel usw.
Aber man muss das doch auch mal akteptieren, dass irgendwann die Energie nicht mehr da und die Luft raus ist.
Wenn die Tochter von deinem Mann erwartet, dass er arbeiten geht würde ich ihr in einem etwas aggressiven schärferen Ton antworten.
Von ihr ist es eine Unverschämtheit und Grenzüberschreitung sich einzumischen und solche Sätze zu sagen.
Soll sie mal selber 45 Jahre lang arbeiten und selber alt werden.
 

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