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Wenn Opa und Oma nicht so funktionieren wie die Kinder es gern hätten

Hallo Hempels ,

ich möchte mich auch sehr gerne kurz äußern,
nur zu gut verstehe ich Euch, wirklich
Ich bin mit 45 Jahren sehr schwer erkrankt und weiß wie es ist wenn die eigenen Kinder von einem mehr erwarten als man kann ,
denn eines ist klar, egal wie krank man ist , alles braucht seine Zeit , manch einer kann alles schnell
überwinden andere brauchen länger....
Genau dies können gesunde Meschen oftmals nicht nachvollziehen. Und dann spielt das Alter auch eine enorme Rolle.

Darum ist es ganz wichtig echt an Euch zu denken , macht was zu eurem Rhythmus passt und nix
aufzwingen lassen.
Denn glaube mir es kommt alles irgendwie wieder, nur auf Umwegen.
Ich habe solche Diskussionen auch durch , nur bei mir war es der Schwiegersohn .

Sicherlich ist Deine Tochter besorgt, aber auch aus Angst und Sorge vielleicht mal versuchen es zu erklären , aber das heißt nicht das sie es verstehen
aber du hast es dir von der Seele gesprochen und den Standpunkt klare Grenzen gesetzt
 
Ich würde mir Sorgen um meinen Mann machen, würde er wieder/weiter arbeiten gehen. Das hat ihm vor allem psychisch sehr zugesetzt. Jetzt geht es ihm etwas besser und er ist nervlich wieder etwas belastbarer und stabiler.
Natürlich ist die Übergangszeit jetzt, ob EM Rente, BU Rente usw… auch belastend. Ich denke, wenn da mal alles geregelt ist geht es auch wieder etwas aufwärts,
Euer Tempo , eure Zeit , eure Einstellung zueinander ,
denn das hilft ganz sicher auch Deinen Mann
wenn er weiß wie sehr du zu ihm hälst
 
Es geht hier nicht um Eltern sondern Großeltern. Spielplatz ist wichtig, aber wenn Großeltern das aus gesundheitlichen Grünen nicht mehr können sind Eltern zuerst zuständig. Sie hat auch gesagt , dass sie nicht mehr verreisen. Was machen Kinder die keine Omas und Opas haben, oder die im Ausland wohnen.
da bin ich total bei Dir 👍 👍
 
Ich glaube hinter der Geschichte steckt etwas ganz anderes. Deine Tochter hätte gerne mal frei von den Kindern und ihr macht da in ihren Augen zu wenig. Denke, dass es darum geht.
 
Ich glaube hinter der Geschichte steckt etwas ganz anderes. Deine Tochter hätte gerne mal frei von den Kindern und ihr macht da in ihren Augen zu wenig. Denke, dass es darum geht.
Ne, eher nicht. Diese Tochter hat ja „nur“ ein Kind, das auch öfters beim Papa ist. Dann hat sie eh Kinderfrei.
Die andere Tochter dagegen hat zur Zeit tatsächlich nie Kinderfrei, denn 2 auf einmal (über Nacht) ist uns im Moment zu viel.
 
Zuerst einmal, sollte jeder selbst für sich wissen, wie er sich glücklich fühlt.
Wenn jemand nicht unter 2 Stunden Sport täglich glücklich ist, und 4 mal p.a. Urlaub macht ist es doch ok.
Genau so ist es aber OK, wenn das wer nicht braucht und macht.
Und deinen Töchter, oder die Tochter, würde ich einmal ganz gepflegt in den Poppes treten.
Und sei es auch nur verbal.
Ich vermute einmal Tacheles, und das recht deutlich, würde Deinen Standpunkt ganz gut verdeutlichen.
Vermutlich wäre so eine Ansage auch recht nachhaltig.
 
Puh, nix für mich, das regt mich schon beim lesen auf.
Großeltern sind ein Bonusprogramm, das nicht jeder hat!
Und dann mit Ansprüchen daherkommen, die in den Aufgabenbereich der Eltern fallen.

Ob aus Sorge oder anderen Gründen, dann noch die Einmischung bei deinem Mann. Nicht direkt, auch noch über dich.
Dein Rücken muss echt einladend sein, was da alles draufgepackt wird!

Ich würde der Bande was husten.
Sie dürfen aber statt Ansprüche zu stellen gerne das kostenlose Großeltern-Bonuspaket würdigen, mal Dankbarkeit und Freude zeigen, Blümchen oder was Gekochtes hinstellen, ...
Tzz. Sachen gibt's.
 
Vielleicht gäbe es für die eine Tochter die tatsächlich nie Kindfrei hat, die Möglichkeit einer Mutter-Kind-Kur?
Ich hab mal eine in der Eifel gemacht, es war ein sehr modernes Haus, wo Frauen sehr unterstützt wurden.
Das Kind war zwar dabei, aber lästige Haushaltspflichten fielen schon mal weg, und es gab zumindest Stundenweise dann Angebote für die Mütter, wo sie ihren Fokus wieder mal auf sich legen konnten, mit Entspannungsangeboten usw. oder sich mal zurückziehen konnten ohne Kind, allein spazieren gehen konnten, und ähnliches. Ich habe das damals sehr genossen, hatte da aber auch Glück mit diesem Haus/Einrichtung, wo ich war.
 
Wir haben ja 3 Enkel, einer ist 5 Jahre, und 2 sind grade 1 geworden.
Wir tun alles was wir können für die Enkel. Aber es ist wohl nicht genug.
Habe grade mit meiner grossen Tochter (1 Kind) eine Auseinandersetzung gehabt, es ging in erster Linie um meinen Mann, der seit 2 Jahren krank zuhause ist und auf Berentung wartet. Sie kritisierte, dass er sich hängenlässt, er solle wieder arbeiten gehen, solle Sport machen, solle wieder mehr unter Leute gehen usw.
Mein Mann kümmert sich viel um die kleinenEnkel, füttert sie, wechselt Windel, bespaßt sie. Zuhause halt.
Ja, das würde sie schon sehen. Aber andere Grosseltern würden mit ihren Enkeln auf den Spielplatz gehen oder in Urlaub fahren…
Auf den Spielplatz, zum schwimmen, … geh ich manchmal, zumindest mit dem Grossen. Urlaub, ok, wohl eher weniger. Obwohl wir auch schon zusammen weg waren. Mein Mann kann und möchte sowas halt nicht mehr. Mir hat das Gespräch echt Tränen in die Augen getrieben und ich fand es echt unfair.
Die andere Tochter (2 Kinder) war auch dabei. Ihr geht es wohl tatsächlich darum, dass (hauptsächlich) mein Mann was für sich tut, damit er noch lange so „gesund“ wie möglich bleibt. Der Grossen geht es aber wohl darum, dass ihr einfach unser kompletter „Zuhause- und Familienorientierter“ Lebensstil nicht passt. „So kann man unmöglich glücklich sein“ so ihre Worte. Das tut ordentlich weh.
Wer hat eure Töchter denn so erzogen, mit diesem Anspruch denken?
Haben die immer alles sofort bekommen, was die wollten, sollten es ja mal besser haben als IHR?
Viele Eltern meinen es gut, aber so wird man selten selbstständig, zwar älter, aber meist nicht wirklich Erwachsen.
Um Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, das erwarten die ja nun auch weiter von euch!

Wer andere braucht um Glücklich zu sein macht was falsch.
Was andre machen oder nicht sollte nie der Maßstab für das eigne Leben sein.
Denen würde ich mal eine Ansage machen, wenn ihnen nicht passt wie ihr das Handhabt, sollen sie es doch lassen.
Nur diese Konsequenz kennen sie ja nicht von euch, wird schwer für euch werden aus dieser selbst gestellten Falle noch was Positives zu entwickeln.
 

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