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Reha Argumente von Verkauf in sozialen Bereich

Du schreibst es ja selbst:
"Was ich bereits gemerkt habe das hier wie am Fließband mit den Patienten gearbeitet wird. "

Die Rehaeinrichtung gehört letztendlich auch zum sozialen Bereich.

So wird es auch anderswo ablaufen.
Das arbeiten selber ist hier aber glaub sehr angenehm.. Durchstrukturiert und die Arbeitsaufgaben an sich, kommen ein nicht wie Arbeit vor.
 
Mir fallen gerade folgende Passagen auf:

>Da ich Eigentum besitze glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass ich arbeitsunfähig entlassen werde...egal ob es mir gut geht oder nicht... deswegen habe ich natürlich große Angst vor den nächsten Wochen...

>In den Einzelgesprächen hat man nicht genug Zeit um über alle Dinge zu sprechen und ich merke schon, wie ich in eine Ecke gedrängt werde ( arbeitsfähig entlassen - denke auf der einen Seite wegen dem Eigentum, auf der anderen Seite bin ich noch relativ jung )

Ok.
Du könntest überlegen, wo genau das Problem ist.
Wenn Dein Eigentum geerbt= schuldenfrei ist, brauchst Du zum Leben grad mal entsprechende Einkünfte für lästige Abgaben.
Du kannst jeden weiteren Verbrauch auf Null reduzieren, was fast schon mit Bürgergeld plus Pfandsammeln zu finanzieren wäre.
Nicht Dein Ding?
Dann kannst Du vermieten und von dem Einkommen Dein Leben finanzieren.
Da Du natürlich weniger ausgeben wirst als Du einnimmst ( anders wäre es ziemlich doof) , entwickelst Du Vermögen.


Ich frag mich übrigens gerade, was an Deinem Beitrag ich falsch verstanden habe, da alles so einfach aus sieht??
Ein Mieter habe ich, aber auch einen Kredit, Geld verdienen muss ich also zwingend
 
Hallo Wumpe,
erstmal kannst du ja grundsätzlich arbeiten was du magst. Die Psychologen etc. sprechen ja lediglich Empfehlungen aus... Somit probiere es halt aus und bewerbe dich erstmal auf Teilzeitstellen etc. Dann kannst du sehen wie du mit dem Druck etc. klar kommst... Die Frage ist für mich ob du es dir selbst leisten kannst oder ob du auf monetäre Leistungen von außen anwiesen bist, die dich natürlich in deinen Entscheidungen einschränken können.

Wenn du einen Ausbilderschein hast könntest du dich auch als Ausbilder in einem Sozialwerk bewerben und junge Menschen mit Startschwierigkeiten unterstüzen. Dann könntest du deine fachliche Expertise im "sozialen Kontext" einbringen. Allerdings müsstest du weitere Quallifikationen erwerben, hättest, aber schonmal den Fuss in der Tür ...
Ich habe ja noch Anspruch auf 1 Jahr ALG 1, aber die werden mir wegen den Qualifikationen dementsprechend Druck machen..
Finanzell muss ich schon Einnahmen haben, auch wenn der Kredit die Höhe einer normalen Wohnung hat.

Ausbilder Schein wollte ich tatsächlich schonmal machen, dein Vorschlag klingt echt interessant, sowas würde mir auch liegen, da ich es gewohnt bin anderen etwas beizubringen ( beruflich )

Was wären da die weiteren Qualifikationen?
 
Arbeit bei der Stadt, wäre wahrscheinlich auch super, aber bei uns kommt man da nur mit Vätern Wirtschaft rein...

Ich wäre vllt auch offen für etwas anderes, aber möchte einfach was mit weniger Druck und weniger Arbeitszeit..nicht ständig Samstag arbeiten und in eine vernünftige Firma mit guten Umfeld.
 
Schulbegleiter: Keine Einarbeitung, Mindestlohn, befristet bis große Ferien. Kein Geld, wenn Kind nicht in der Schule. Man muss in den Ferien Arbeitslosengeld beantragen. So wäre es zumindest bei mir gewesen. Ich habe das Angebot damals dankend abgelehnt.
 
Für eine Umschulung wäre die Agentur für Arbeit zuständig. Eigentlich wird sowas nur noch als Reha-Massnahme angeboten, man muss also eine irgendwie geartete chronische Erkrankung oder Behinderung haben.

Das liegt ja bei dir vor, so von Aussen gesehen. Also wäre der Weg, bei denen einfach einen Antrag zu stellen. Eigentlich müsste der Sozialdienst der Klinik auch was dazu wissen, die helfen bei sowas weiter oder sollten es zumindest.

Bei Bewilligung beziehst du ein Entgelt, dass sich ähnlich wie ALG 1 berechnet, es hat aber einen anderen Namen. Du wärest also die nächsten 2 Jahre entsprechend abgesichert, die Dauer von max. 2 Jahren ergibt sich aus den gesetzlichen Grundlagen.

Zuständig bei der Agentur ist die Reha-Abteilung, nicht die normale Arbeitsvermittlung. Letztere können nur auf Grund der Arbeitsmarktlage aktiv werden, und für Verkäufer gibt es mehr als genug offene Stellen.

Alles weitere nach Antragstellung läuft über Gutachten, das ist ein eingespieltes Verfahren. So von einem Jobwechsel ohne Vorbereitung rate ich ab. Vielleicht geht es ja nicht anders, aber das ist auch ein hohes Risiko des Scheiterns.
 
Sozialer Bereich ist in jeder Branche nicht einfach, egal ob Kinder oder Kranke oder pflegebedürftige Menschen.
Ich persönlich kenne das zu gut, es ist nicht immer einfach und kann sehr belastend sein, psychisch als auch körperlich.
Wenn man diese Branche von und mit Herzen macht, sieht man es eher als Berufung, weniger als Beruf, so geht es mir jedenfalls.

Vielleicht bekommst Du die Möglichkeit für ein Praktikum, was natürlich immer nur eine Momentaufnahme ist und man dabei bedenken sollte, dass man diese Arbeit über einen längeren Zeitraum machen möchte.
Probieren geht über studieren, Versuch macht klug...
 

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