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Den eigenen Kindern vermitteln: "An Neujahr besucht man die engsten Verwandten und wünscht Prosit Neujahr" . (Dann gibt's auch Neujahrsgeld.)

Das war vor Jahrzehnten in zb einigen Orten in Tirol auch üblich zu tun. Inwiefern da Berechnung dahinterstand, kann ich nicht beurteilen, da es 1 Generation vor mir war.

Aber ich würde die Kinder mitnehmen zum Besuch, vl etwas Süßes zum Kaffee mitnehmen, Kaffee trinken, quatschen, man hat sich dann gesehen und geht wieder heim. Mein Kind ist noch nicht pubertär, aber würde es auch bis zu einem gewissen Alter so handhaben, dass man manche Besuche macht, auch wenn man nicht unbedingt möchte. Dafür gibt es ja genug andere Zeit, wo man mehr nach eigenem Wunsch verbringen kann 🙂

Meine Besuche bei den Großeltern waren selten, aber es gab immer Neues zu erfahren. Aus deren früheren Leben/Kindheit. Da alles vergeht, ist es auch irgendwann nicht mehr möglich, diese Menschen zu besuchen. Ich bin froh, dass ich damals da war. Mittlerweile sind sie tot, aber die Zeit habe ich ihnen gerne gewidmet.
 
@LFM
Von der Motivation Geld halte ich nichts. Sich untereinander zu den verschiedenen Ereignissen im Leben oder Festen im Jahr beste Wünsche auszusprechen gehört mmn zum guten Miteinander. Das darf man gerne seinen Kindern mitgeben.
Ob nun immer ein persönlicher Besuch möglich und gewünscht ist, darf man dann gerne jedes Jahr aufs neue entscheiden.
 
Dann würde ich versuchen mit ihnen darüber zu reden. Kinder haben Ideen da fällt einem selbst nichts ein. Ob man die Ideen dann so umsetzen kann, ist eine andere Sache. Aber eins kommt zum anderen.
Entweder sie sund intrinistisch motiviert, Prosit Neujahr zu wünschen oder eben nicht.
Was für Ideen soll es da noch groß geben?
 
Bei uns in der Gegend war (?) es üblich, am Neujahrstag bei im selben Ort wohnenden Patenonkeln oder -tanten anzuklingeln und sich die Neujahrsbrezel abzuholen. Bei anderen Verwandten waren wir nicht. Meine Großeltern habe ich immer freiwillig gerne besucht.
 
Entweder sie sund intrinistisch motiviert

Woher kann sowas kommen, wie entstehen?

Was für Ideen soll es da noch groß geben?

Hältst du deine Kids für wenig kreativ und wenig einfühlsam, mitfühlend?

Wenn man ihnen die eingeschränkte Situation der älteren Generation näher bringt, erklärt, dass es da alte Traditionen gibt, die ihnen etwas bedeuten, erklärt, was zu einem guten Miteinander gehört, aber man Verständnis hat, dass es für die Kids wenig spaßig ist und man selbst es auch nicht spannend findet, dann anregt, miteinander zu überlegen, wie man das gut lösen könnte, werden sie keine Ideen haben?
 
Woher kann sowas kommen, wie entstehen?



Hältst du deine Kids für wenig kreativ und wenig einfühlsam, mitfühlend?

Wenn man ihnen die eingeschränkte Situation der älteren Generation näher bringt, erklärt, dass es da alte Traditionen gibt, die ihnen etwas bedeuten, erklärt, was zu einem guten Miteinander gehört, aber man Verständnis hat, dass es für die Kids wenig spaßig ist und man selbst es auch nicht spannend findet, dann anregt, miteinander zu überlegen, wie man das gut lösen könnte, werden sie keine Ideen haben?
Ja, es wird wie immer die letzten Jahre auf einen Kompromiss hinauslaufen.
Ich fahre zu ihnen mit den Kindern.

Wir werden uns wohl aber nicht lange dort aufhalten. Ich mach dann was mit ihnen im Anschluss, worauf sie Spaß haben, meine Eltern aber aufgrund ihres Alters nicht mehr mitgehen können, z.B. anschließender Besuch in der Boulderhalle oder sowas.

Bei meinen Eltern alle zusammen sitzen und Gesellschaftsspiele spielen zieht leider schon nicht mehr.
 
Bei uns gabs früher das Neujahrslaufen. Die Kinder sind dann von Haus zu Haus gelaufen und haben den Nachbarn und Freunden ein gesegnetes neues Jahr gewünscht. Dafür gab es dann Neujahrskuchen, hauchdünn ausgebackene Waffeln die wie Eistüten aufgedreht waren.
Bei uns im Dorf wurde Nachbarschaft noch hoch gehalten. Es gab in jede Richtung den ersten, zweiten , dritten und vierten Nachbarn und jeder hatte fest definierte Aufgaben. Ich weiß noch, dass die ersten Nachbarn die Aufgabe hatten sich mit ums Vieh zu kümmern, wenn der Bauer oder die Bäuerin krank wurde und die vierten Nachbarn waren Totenläufer. Die mussten durchs ganze Dorf gehen und jedes Haus informieren, wenn jemand im Haus des 4. Nachbarn gestorben ist... was Nachbar 2 und 3 für Aufgaben hatten weiß ich gar nicht mehr. Alle 4 Nachbarn zu jeder Seite waren jedenfalls für Hochzeitsschmuck und Dekorstionen bei besonderen Geburtstagen zuständig. Oder wenn ein Kind geboren wurde war auch irgendjemand zuständig, die Mutter die ersten 6 Wochen zu entlasten. Und diese Nachbarn sind die Kinder mindestens abgelaufen beim Neujahrslaufen. Ich denke, auf den Dörfern hatte das soziale und manchmal auch existentielle Gründe. Ich fand das eigentlich immer eine schöne Sache, weil man immer wusste daß irgend jemand sich verantwortlich fühlt zu helfen. Da wurde bei uns im Dorf großer Wert drauf gelegt.
 
Bei meinen Eltern alle zusammen sitzen und Gesellschaftsspiele spielen zieht leider schon nicht mehr.

Das ist vielleicht auch ein bisschen Erziehungssache. Wenn immer nur Action gemacht werden muss, finde ich das ehrlich gesagt auch fragwürdig.

Mit 6 und 9 sind die Kinder im besten Alter für viele tolle Gesellschaftsspiele, die sicher nicht langweilig sind.
 

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