Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Den eigenen Kindern vermitteln: "An Neujahr besucht man die engsten Verwandten und wünscht Prosit Neujahr" . (Dann gibt's auch Neujahrsgeld.)

Da tut sich langsam auf, was dir auf die Füße fallen muss.
Du wirst eine Entscheidung treffen und dich positionieren müssen oder dich weiter wegducken und die (verbliebene?) Achtung deiner Kids verlieren.

Und was sollte man den Kindern stattdessen bzgl. Verwandschaftsbesuchen zu solchen speziellen Tagen mit auf den Weg geben?

Wie war das denn bisher?
Habt ihr ihnen etwas Rituale, Bräuche erzählt? Vielleicht auch ganz ehrlich, daas ihr selbst nicht immer Lust habt, doch es aus Liebe tut, um der älteren Generation auf diese Weise Wertschätzung zu zeigen?
Wäre bei euch nicht die Wahrheit, oder?

Gab es eine Anordnung und lange Gesichter?
Einen Deal?

Oder hinterfragten die Kinder das bisher nicht?

(Denn dann denken die Verwandten doch, die Kinder hätten Null Interesse an ihrem Leben).

Was wohl oft so ist, gerade, wenn der Kontakt nicht innig und liebevoll ist.
Was wäre denn so schlimm daran, wenn die Kinder nicht mitkämen?
Was genau würden die Verwandten vermissen?
Mal gefragt?

Ich habe bischen Angst davor, dass meine Kinder irgendwann nicht mehr mit mir z. B. zu meinen Eltern kommen wollen, je älter sie werden und meine Eltern dann schwer enttäuscht irgendwann den Kontakt komplett abbrechen wollen.

Es wäre eine ziemlich normale Entwicklung, wenn andere Dinge wichtiger und spannender werden als Verwandtenbesuch. Und dieser somit seltener.
Willst du ihnen da im Weg stehen?
Was erhoffst du dir davon?
Wie könnte sich das auf die Eltern-Kind-Beziehung auswirken?

Meine Eltern betrachten es tatsächlich als Respektlosigkeit, wenn man nicht zu Neujahr persönlich erscheint und gratuliert. Nicht einfach.

Ja gut, dort sind deine Eltern, hier deine Kinder.
Hinter wem stehst du?

Wie wichtig ist dir, dass sie z. B. Rückgrat entwickeln?
Wie wünscht du sie dir als Erwachsene?
Was willst du ihnen mitgeben auf dem Weg dorthin?

Noch ist es so.

Wenn wir Traditionen brechen, aber vielleicht bald schon nicht mehr.

Davor habe ich auch Angst.

Angst.
Wegducken.
Das beherrscht dein Leben.

Wünscht du dir das ähnlich für deine Kinder?
 
Ich habe bischen Angst davor, dass meine Kinder irgendwann nicht mehr mit mir z. B. zu meinen Eltern kommen wollen, je älter sie werden und meine Eltern dann schwer enttäuscht irgendwann den Kontakt komplett abbrechen wollen.
Diese Angst zu haben, ist okay. Vielleicht lohnt es sich für dich, da mal genauer hinzuschauen (- oder auch von jemandem mit Blick von außen hinschauen zu lassen) und das zu reflektieren und zu bearbeiten?

Wichtig ist, finde ich, zu erkennen, dass diese Angst dein Thema ist, genauso wie es das Thema deiner Eltern ist, was sie respektlos finden und was nicht. Thema deiner Kinder ist es nicht. Sie haben ein Recht darauf, die Beziehung zu ihren Großeltern selbst zu gestalten. Klar legst du als Elternteil dabei erstmal den Grundstein, solange sie klein sind, und lebst ihnen vor, wie Kontakt zu euren Verwandten aussehen kann.
Aber ob und wie sie das übernehmen, ist ihre Entscheidung. Wenn sie irgendwann nicht mehr mitkommen wollen oder seltener, ist das ihre Sache (- während die Enttäuschung der Großeltern allein Sache der Großeltern ist) und auch, wie sie den Kontakt pflegen, wenn sie irgendwann erwachsen sind.
Dass du dich mittendrin und dich mit den Erwartungen deiner Eltern an dich verwoben fühlst, ist verständlich, aber heißt nicht automatisch, dass es der einzige, richtige Weg ist, es den Eltern bzw. Großeltern recht zu machen.
 
Ich habe bischen Angst davor, dass meine Kinder irgendwann nicht mehr mit mir z. B. zu meinen Eltern kommen wollen, je älter sie werden und meine Eltern dann schwer enttäuscht irgendwann den Kontakt komplett abbrechen wollen.

Was tun deine Eltern für deine Kinder? Gibt es gemeinsame Unternehmungen? Nur so kann doch eine Bindung entstehen.

Ich ergänze: nicht durch Geld.
 
Bei deinen Eltern ist es Respektlosigkeit wenn die Kinder an Neujahr nicht erscheinen. Auf der anderen Seite haben deine Eltern keinen Respekt den Kindern gegenüber, dass die Kinder andere Interessen haben. Wer Respekt einfordert, muss selber welchen haben und das ist meistens nicht der Fall.
 
Was tun deine Eltern für deine Kinder? Gibt es gemeinsame Unternehmungen? Nur so kann doch eine Bindung entstehen.

Ich ergänze: nicht durch Geld.
Noch gibt es gemeinsame Unternehmungen. Leider aber auch immer mehr mit mir und ihnen und den Kindern zusammen, da meine Eltern beide ü 70 sind und es alleine nicht mehr schaffen.
Langweile bei ihnen ist aus Sicht der Kinder, wenn sie alleine dirt dort sind, daher leider schon geboten mittlerweile.
 
Ich habe nach dem Alter der Kinder gefragt aus dem Grund, dass man sich mit ihnen zusammensetzen kann und das Thema bespricht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder in solch einem Fall gerne bereit sind zu helfen und sie haben Ideen wie man damit umgehen kann. Es komm natürlich auch auf das Alter der Kinder an.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
E Angst wegen den eigenen Eltern Familie 15
K Kein Kontakt zu den Kindern Familie 9
R Zu beiden erwachsenen Kindern den Kontakt verloren Familie 153

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben