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Den eigenen Kindern vermitteln: "An Neujahr besucht man die engsten Verwandten und wünscht Prosit Neujahr" . (Dann gibt's auch Neujahrsgeld.)

Mit 6 und 9 sind die Kinder im besten Alter für viele tolle Gesellschaftsspiele, die sicher nicht langweilig sind
Das denke ich auch.
Würdet ihr dann alle zusammen spielen, oder sitzt du bisschen weiter längst mit einem Handy in der Hand?


( Ich finde es manchmal interessant, wenn Eltern sich beschweren, dass ihre Kinder zu viel am Tablet/ Computer/ Handy sind, aber selber das Handy nicht aus der Hand legen können...)
 
Da eure Kinder noch recht klein sind, werden sie wohl mitkommen müssen, wenn du/ihr deine Eltern besucht.

Ich an deiner Stelle würde da gar keine große Sache draus machen (mit Geld locken definitiv aber auch nicht).

Den beschriebenen Brauch "Verwandte besuchen und Neujahrsgeld bekommen" kenne ich auch. Ich lebe das allerdings auch nicht mehr....heißt mein Neffe kriegt in dem Zusammenhang keine Kohle von mir. Meine Eltern praktizieren das allerdings weiter, als ob diese Bräuche für alle Zeiten in Stein gemeißelt wären.

Vergangenes Jahr bin ich am 1. Januar, wenn ich mich recht erinnere, nicht persönlich erschienen, sondern erst am Tag drauf.....Mutter war "not amused". Ich gehe davon aus, dass sie nur noch einige Jahre zu leben haben, deshalb mache ich nicht mehr bei allen Dingen, die ich anders sehe, ein Fass auf.
 
Ja, es wird wie immer die letzten Jahre auf einen Kompromiss hinauslaufen.
Ich fahre zu ihnen mit den Kindern.

Wir werden uns wohl aber nicht lange dort aufhalten. Ich mach dann was mit ihnen im Anschluss, worauf sie Spaß haben, meine Eltern aber aufgrund ihres Alters nicht mehr mitgehen können, z.B. anschließender Besuch in der Boulderhalle oder sowas.

Bei meinen Eltern alle zusammen sitzen und Gesellschaftsspiele spielen zieht leider schon nicht mehr.

Was vermittelt ihnen das bezüglich Sozialkontakten, dem Miteinander von Menschen?

Für freundliches, angepasstes Verhalten gibt es später nicht immer eine große Belohnung. Ich würde also überlegen, ob es diese Art Bezahlung - etwas anderes ist es nicht - so immer geben sollte.
Und was du ihnen vermitteln möchtest.

https://einguterplan.de/verbundenheit/

Zwei Zitate:
"Will ich zu einer Gruppe gehören, habe ich plötzlich Verpflichtungen. Ich muss zu Treffen gehen. Ich muss sozial, empathisch und verlässlich sein."


"Aber, dass wir in unserer Gesellschaft ein solch großes Problem mit der Vereinsamung haben, ist kein Zufall. Auch die rapide Verschlechterung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung scheint zum Teil mit unseren mangelnden Verbindungen in Verbindung zu stehen.

Fakt ist: Ein Gefühl von Geborgenheit und Wertschätzung anderer ist heilsam."
 
Fakt ist: Ein Gefühl von Geborgenheit und Wertschätzung anderer ist heilsam."

Und es kann auch Teil der Erziehung sein, den Kindern zu vermitteln, dass die Großeltern zwar keine Action mehr bieten können, man aber auch mit anderen gemeinsamen Aktivitäten Spaß haben kann.

Dass du, @LFM , nur aus Pflichtgefühl zu den Eltern gehst, spüren deine Kinder natürlich auch. Gerade, wenn du ihnen versprichst, dass es nach dem langweiligen Besuch bei den Großeltern zur Belohnung eine Action-Aktivität gibt.
 
Ist schon alles gesagt,mit Erpressung geht nichts ,die Kinder sollen das frei und selbst entscheiden wen sie besuchen.
 
Dass du, @LFM , nur aus Pflichtgefühl zu den Eltern gehst, spüren deine Kinder natürlich auch.

Wobei ich Ehrlichkeit diesbezüglich nicht so verkehrt finde, authentisch bleiben.
Mit Fingerspitzengefühl, was sich schwerlich erklären lässt.

Ich kann etwas aus Pflichtgefühl tun, und ich muss dabei keinen großartigen Spaß haben, vielleicht auch einfach aushalten, dass es langweilig ist.
Und ich kann das dennoch gerne tun wollen, weil ich für den anderen da sein möchte, Achtung, Wertschätzung, zeigen möchte. Andere respektvoll, liebevoll behandeln möchte.
Das tun möchte, was ich als Grundlage für ein gutes Miteinander sehe.

Dabei jedoch - ebenso wichtig! - eigene Grenzen wahren, nicht zu allem ja sagen, die eigene Meinung vertreten.
Den Kindern je nach Alter nach und nach ermöglichen, eigene Wege zu gehen. Mit 6 und 9 sehe ich das nicht, wenn man als Familie Familienbesuche macht. Da müssen sie dann durch, fertig. Ein Kompromiss kann bei der Dauer gefunden werden.

Dauerten Besuche mehrere Stunden, waren Kinder bei uns anfangs am Tisch, plauderten kurz mit den Senioren, hatten aber Spielzeug dabei und konnten dann spielen gehen.
Es gab zwischendurch Kontaktaufnahme mal von der einen, mal von der anderen Seite, ein kurzes Gespräch, dann spielten die Kinder wieder und die Erwachsenen redeten, spielten auch mal Spiele. Die Kinder machten da gelegentlich auch mit, weniger oft, weniger lang.
Gesellschaftsspiele gingen besser zu Hause, mit den Senioren fehlte das Tempo, um Kindern Spaß zu machen. Manchmal wurde es aber unerwartet lustig. Was nur möglich ist bei Freiwilligkeit.
 
Es tut mir leid...
Meine Kinder mit 6 und 9 wären nicht gefragt worden, ob sie mit wollen oder nicht.
Wäre eine Selbstverständlichkeit gewesen und ich hätte da auch nicht mit Geld gelockt.
Meine Eltern hätten auch gewiß etwas da, was den Kindern Freude macht und wenn es zum Knabbern oder Kuchen gewesen wäre.
Ich finde es wichtig, dass auch vermittelt wird, dass man auch anderen eine Freude macht , ganz alleine schon durch die reine Anwesenheit.
 
Ich werde meinen Kindern vermitteln:
Oma und Opa wünschen sich, dass ihr mitkommt. Denn an Neujahr wünscht man sich gegenseitig eben alles Gute für s neue Jahr.
Wer weiß wie lange sie noch da sind. Seid froh, dass ihr sie noch habt.
 
Da eure Kinder noch recht klein sind, werden sie wohl mitkommen müssen, wenn du/ihr deine Eltern besucht.

Ich an deiner Stelle würde da gar keine große Sache draus machen (mit Geld locken definitiv aber auch nicht).

Den beschriebenen Brauch "Verwandte besuchen und Neujahrsgeld bekommen" kenne ich auch. Ich lebe das allerdings auch nicht mehr....heißt mein Neffe kriegt in dem Zusammenhang keine Kohle von mir. Meine Eltern praktizieren das allerdings weiter, als ob diese Bräuche für alle Zeiten in Stein gemeißelt wären.

Vergangenes Jahr bin ich am 1. Januar, wenn ich mich recht erinnere, nicht persönlich erschienen, sondern erst am Tag drauf.....Mutter war "not amused". Ich gehe davon aus, dass sie nur noch einige Jahre zu leben haben, deshalb mache ich nicht mehr bei allen Dingen, die ich anders sehe, ein Fass auf.
Da geh ich mit. Ist bei meinen Eltern genau so.
Deshalb möchte ich ihnen die Ehre weiter erweisen, ihren Brauch weiter ausleben zu können, solange sie noch da sind, und sie mit den Kindern am 1. Jan besuchen fahren.
 
Noch viel schlimmer fand ich folgenden 'Brauch'.

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Dort gab es 2 Bäcker, einen Gemischtwarenladen und 2 Metzger.
Normalerweise kaufte man nur bei einem Bäcker und bei einem Metzger.
Zu Weihnachten war es jedoch üblich, dass man beim Metzger eine haltbare Wurst (meist eine Salami) und bei Bäcker ein Päckchen mit Schokolade und Obst als Geschenk bekam.

Meine Mutter schickte uns Kinder dann immer zu dem Metzger und dem Bäcker, bei dem wir fast nie etwas holten, um die Geschenke abzugreifen. Irgendwann wehrte ich mich gegen diesen Auftrag, weil ich es nur noch peinlich fand. In den 70ern war das aber ganz normal, weil man hatte ja nicht alles im Überfluss.

Sorry, nicht ganz das Thema, aber ähnlich gelagert.
 
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