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Rauchstop. Aber wie?

Es ist ganz einfach. Ich habe aufgehört zu rauchen und das seit Jahren. Man muss sich klar sein, bin ich der Sklave der Kippe oder umgekehrt. Alles reine Willenssache.
 
Wen einer nicht rauchen will, kann er doch aufhören.

So einfach ist das leider nicht.
"Leider schon"

Was denkst du denn, warum UND wie lange es so schwer ist ?

Genau bis zu dem Zeitpunkt, wo für dich selbst klar ist, weshalb du JETZT etwas tust.

Mir war nie verständlich, daß es auch "Genußraucher" gibt.
Es Menschen gibt, "die einfach mal in Gesellschaft eine Kippe rauchen".
Danach meinetwegen mehrere Wochen nicht.

Ehrlich gesagt habe ich geraucht, "weil man halt rauchte".
Geschmeckt hat es mir auch nie in dem Sinne.
Als ich irgendwann die Zigaretten stangenweise kaufte, war mir klar, daß jetzt etwas passieren muß 😱
Ich fragte mich oft, weshalb die Menschen "stinkende Kippen oder sogar Zigarren" rauchen,
wenn aber mal ein Feuer beim Grillen oder auf einer Party raucht oder rußt
beschweren sich viele.
Jouh und wenn Nachbars Schornstein stinkt...
Oh weeehhh...
🫣🙁
Nichts desto trotz liegt es "einfach" am Wille.

Die meisten Raucher (auch Du?) stecken sich doch willentlich bewusst eine Zigarette an !

Entscheidend ist doch der Punkt, an dem du dich entschließt aufzuhören. 👍
Der eine "einfach so"
der Nächste mit Pflaster
oder Kaugummi,
mit E-Zigarette
andere mit Hypnose
einige nach einer Krebsdiagnose,
vllt. auch wegen dem Herzen
wegen dem Partner
ich hörte von eine Person, die sich ausrechnete was das Rauchen kostet.
Mit dem Geld ist sie in eine Insel geflogen, auf der es Ihre Zigarettenmarke nicht gab und hat dort aufgehört.

Also am Ende ist es doch der Wille, die Entscheidung 😉🙂
 
@ Lyta es ist eine Willensfrage, denn jeder der aufhören will, tut es.

Manche die sagen die wollen aufhören, meinen das sie das besser sollen , von wollen keine Spur , behaupten sie aber , weil alle sagen rauchen ist ungesund.
Da ist die Einnahme der Opferrolle das Ziel , sonst nix - Hilfe ich das arme Opfer der Zigarettensucht kann nicht aufhören -
so wie die Truppe die sich in jedem Krankenhaus draußen zum Rauchen trifft und wo jeder ne noch schlimmere Krankheit bzw. noch ne schwerere OP hatte als der andere ......die gibt es in jedem Krankenhaus, obwohl sie keiner gründet .
 
Suchtmittel wirken unterschiedlich auf verschiedene Menschen und es ist meiner Meinung nach unfair Jemanden dann mit "du willst es nur nicht" abzubügeln.
Da gibts so viele Faktoren, die für einen Entzug wichtig sind.

Für mich war der Wille nicht entscheidend. Ich wollte nämlich gar nicht aufhören - ich habe höchst widerwillig für Jemand anderen aufgehört und ab irgendeinem Punkt dann für mich selbst.
Ich fand Rauchen immer sehr gesellig, habe insgesamt nie viel geraucht, aber fand es ideal, um mich auf Dinge vorzubereiten (noch eine rauchen und dann rette ich die Welt!) oder um mit etwas abzuschließen/mich für eine abgeschlossene Leistung zu belohnen (Waldbrand gelöscht, dann kann ich ja jetzt entspannen). Manchmal habe ich auch zur Beruhigung geraucht.

Ich vermisse das noch manchmal. Aber ich mag den Rauch nicht mehr.
 
Also um zu rauchen musst Du Dir ja ne Zigarette anzünden .
Wenn Du das aber nicht willst und es trotzdem tust, tust Du etwas, was Du nicht willst - oder ?

Ist das ein Muster , dass Du generell Dinge tust, die Du eigentlich nicht tun willst ?
 
Also um zu rauchen musst Du Dir ja ne Zigarette anzünden .
Wenn Du das aber nicht willst und es trotzdem tust, tust Du etwas, was Du nicht willst - oder ?

Als ich nach 35 Jahren aufgehört habe, war genau das die Frage!

Wer entscheidet denn, ob ich die Zichte rauche oder nicht? Es ist einzig und allein meine Entscheidung!
 
Na ja, rein theoretisch schon.....

rein praktisch habe ich mich oft erwischt mit Zigarette xyz und habe mich gefragt, wann und wo ich die jetzt angezündet habe. Im Bewußtsein war es bei mir sehr oft nicht!!! Läutete das Telefon kam der - unbedachte - Griff zur Zigarette.
War ich mit Freunden im Gespräch wurde oft ebenfalls zur Zigarette gegriffen, wenn der Gesprächspartner das tat.

Es waren immer aktive Handlungen - mein Bewußtsein war jedoch oftmals nicht dabei......

Es war bei mir eben einfach die Sucht .... die Abhängigkeit und der damalige Glaube ohne schaffe ich es nicht.

Grisu
 
Nur wer irgendwann den Kampf gegen die Sucht geführt hat, dem ist klar, wie hart der ist. Ich habe ihn geschafft - aber es waren viele erfolglose Versuche auf dem Weg dahin. Und die Zeiten waren sehr, sehr schwer.

Ich hatte nämlich meine Sicherheit verloren..... Meine Zigarette war für mich die Sicherheit einen Moment bei mir zu sein, bei meinen Gedanken und mich abgrenzen zu können. Heute schaffe ich es auch ohne. Aber der Weg dahin war verdammt weit, dornig und tat weh.

Grisu
 

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