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Klassenfahrt für 780 EUR + Taschengeld

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Meine Schule hatte auch so ein Schullandheim. Es gehörte der Schule und alle Klassen fuhren dorthin. Entsprechend waren die Preise schon zwangsläufig niedriger.
Ich glaube aber, dass das heute nicht mehr die Norm ist, wenngleich es Jugendherbergen natürlich auch heute noch gibt. Heutzutage wollen gerade die Älteren ins Ausland - und wenn so viele gut situierte Kinder in der Klasse sind, wurde vermutlich gem. Mehrheitsentscheid beschlossen. Dumm für Eltern, die es nicht so dicke haben.
 
Also ihr geht beide arbeiten und habt nicht den Anspruch auf " Aufstockung Bürgergeld oder Wohngeld o.ä." ??? Ihr bedient einen Kredit.

Du schreibst
Ich habe verschiedene kleine Sparbücher wo ich kleine Beträge zurück lege wie Autoreparatur, Urlaub,
Haushalt wenn die Waschmaschine kaputt geht oder sowas. Aktien und dieses ganze Gedöns mache
ich nicht, kenne ich mich auch nicht mit aus. Achja und ein Tagesgeldkonto habe ich noch, wo ich
einen kleinen Betrag zurück lege für die NK Abrechnung von Heizung, Wasser und Strom und die
Steuernachzahlung vom Finanzamt.


Wo gibt es Zinsen Sparbuch ??? Also ich kriege da Null % deshalb ist auf dem Sparbuch nix.

Kann es sein Du brauchst ein Finanz Coaching, weil Du damit überfordert bist, schließlich ändern sich die Zeiten.

Aber das Du Deiner Tochter die Klassenfahrt für 780 + 300 Taschengeld nicht zahlen kannst , weil Du genug Rücklagen hast, sagt mir das .

Ich bin davon überzeugt ein eher lässiger Umgang mit Geld , weil man sich früher keine Gedanken machen musste rächt sich heute recht schnell, denn Kosten steigen, das ist doch ganz einfach zu verstehen.

Früher kostete mal ne Schachtel Zigaretten 2 DM !!!! Heute kostet ne Schachtel 20 DM sprich 10 Euro das ist das Zwanzigfache !!!!
In 40 Jahren !!!!

Was denkst Du was die Klassenfahrt kosten wird , wenn Deine Tochter mal Kinder hat , meinst Du dann fährst Du für 780 Euro noch weiter als bis zum nächsten Essen ( ich überspitze das mal ) , ich denke nicht .
Beispiel
Anstatt irgendwelche Beträge auf irgendwelchen Sparbüchern zu parken, kassiere Zinsen oder setze das Kapital das Du hast ein.

Such Dir einen Nebenjob und verdiene Geld dazu , das geht recht gut am WE , da haben die meisten frei...wenn Du so 2000 zusammen hast, beginnst Du Dir Gedanken zu machen wie Du die vernünftig vermehrst.
Für mich ist das aber gefühlt so , das Du das nicht machst, sondern weiter Schulden machst.
Und als Intensivschwester kann man doch auch Arbeiten machen, die nicht aufs Kreuz gehen, da kann man sich auch einen Nebenjob suchen, oder wenn man Zeit hat ne andere Einnahmequelle generieren ( Online Shop / Tutorials erstellen / etc .)Möglichkeiten gibt es doch zu Hauf,
ergreife sie .
Was für ein anmaßender und deplatzierter Beitrag!
 
Was ich auch extrem unverschämt empfand, war der Hinweis, dass man bei Bedürftigkeit der Klassenleitung den Gehaltsnachweis geben soll. Was bitte geht die das an? Das gleicht ja schon einem Offenbahrungseid. Ich meine, ich kenne die Dame nicht und dass sie irgendwann im Aldi hinter mir an der Kasse steht ist prozentual bei <1%, aber mich befremdet das doch alles sehr.
Fördervereine von Schulen bestehen in der Regel aus ehemaligen Schüler*innen und Eltern, deren Kinder gerade dort zur Schule gehen. Die Finanzmittel sind dementsprechend sehr knapp und sind auch nicht nur für Klassenfahrten da. Nur weil jemand behauptet sich das nicht leisten zu können, muss das ja noch lange nicht stimmen. Wer also Geld dafür vom Förderverein will, muss eben auch die Nachweise erbringen die der Förderverein verlangt. Wer damit ein Problem hat, kriegt eben kein Geld.
 
Meine Schule hatte auch so ein Schullandheim. Es gehörte der Schule und alle Klassen fuhren dorthin. Entsprechend waren die Preise schon zwangsläufig niedriger.
Ich glaube aber, dass das heute nicht mehr die Norm ist, wenngleich es Jugendherbergen natürlich auch heute noch gibt. Heutzutage wollen gerade die Älteren ins Ausland - und wenn so viele gut situierte Kinder in der Klasse sind, wurde vermutlich gem. Mehrheitsentscheid beschlossen. Dumm für Eltern, die es nicht so dicke haben.
Fürs Ausland gab es das internationale Schüleraustauschjahr. Ist nicht das gleiche wie eine Klassenfahrt, erweitert den Horizont aber ungemein.
Auch ist dieses nicht verpflichtend, es sei denn, die Schule hat das ins Schulprogramm aufgenommen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.
Geht aber hier etwas vom Thema weg.
 
Achja, die Kosten der betreuenden Lehrkräfte werden übrigens auf die Schüler umgelegt, d.h. die löhnen wir auch zusätzlich mit, nicht die Schule. Die Schule selber behauptet von sich, dass sie keinerlei Mittel habe, denn die sind für die Betreuung von Sonder-/Integrationsklassen für 2026 voll verplant.
Das halte ich glattweg für unzulässig.
Die Lehrer befinden sich auf einer Dienstreise ( auf Kosten des Bundeslandes?) und können von Euch kein Schwarzgeld annehmen, weil Ihr keine Arbeitgeber werdet.

Ich würde ausserdem mit der Tochter und dem Veranstalter reden, ob man Eintrittspreise für die Tochter raus nehmen kann, um ihr etwas alternatives an zu bieten:
geplant muss sowas sein, wenn sich die Tochter nämlich den Finger verrenkt kann sie auch nicht schnuppertauchen .

Übrigens sehe ich gerade dass man für das Geld 3 x 7 Tage mit der MSC Orchestra /Kreuzfahrtschiff zB ab Genua cruisen kann, Vollpension und Pool sind inclusive.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe das anders als die meisten. Eine Klassenfahrt ins Ausland ist schon seit Jahrzehnten Standart und kommt nicht aus dem Nichts. Wenn beide Eltern arbeiten, dann muss man doch Geld zurück legen können. Ich mein das nicht böse, aber wofür arbeitet ihr denn? Entweder habt ihr zu hohe Mietkosten oder habt aufstockende Leistungen nicht in Anspruch genommen!? Sorry aber da hat ja ein Bürgergeldempfänger weniger Stress und das sollte so eigentlich nicht sein….
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sich hierbei um eine einfache Klassenfahrt handelt.
Bist du dir sicher, dass es nicht die Abschlussfahrt ist?
Klassenfahrten beschränken sich normalerweise auf Schullandheime und nicht im Ausland.
Da habt ihr garantiert irgendetwas verpasst, denn solche Fahrten in diesem Umfang werden langfristig geplant, ich denke auch nicht, dass ihr das erst seit ein paar Tagen mitbekommen habt, dass ihr diese "Klassenfahrt" von heute auf morgen bezahlen müsst.
Also, ich kenne das ganz anders, nämlich dass so etwas längerfristig angekündigt wird und sogar Projekte ins Leben gerufen werden um finanzschwächere Schüler zu unterstützen, zB haben sich die Schüler solidarisiert um gemeinsam Geld heranzuschaffen, so dass alle mitfahren konnten.
Kann es sein, dass ihr jetzt erst erwacht seit, als die Rechnung auf euch zu kam?
So kurzfristig Geld aufzutreiben für Außerplanmäßigkeiten fällt wohl jedem schwer, verständlich dass euch das jetzt sehr bedrückt.
Die Zeit ist auch zu kurz um da gegenzusteuern. Im E-Fall wird eure Tochter zu Hause bleiben müssen, wenn ihr das Geld nicht auftreiben könnt.


Ich will dir nichts unterstellen, der Gedanke drängt sich mir aber trotzdem auf, und Ich hoffe nur, dass du nicht auf die Idee kommst und dir erhoffst, dass sich hier eine gute Seele bereit erklärt und dich in irgend einer Art und Weise versucht finanziell zu unterstützen, gerade in der Vorweihnachtszeit könnte das eine Masche sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beerdigungsinstitute sind oft Geldhaie.
Für die damalige Beerdigung hätte ich die preiswerteste Bestattung genommen.

300 Euro Taschengeld für eine Klassenreise finde ich auch zuviel.
Ich würde mit den Lehrern wegen der Geldzuschüsse reden.

Die Lehrer dürfen nicht von den Schülern bezahlt werden.
 
Bei meiner Nichte hat ein (zwar nicht verpflichtender, aber sehr beliebter) Schüleraustausch in ein EU-Land 1000 Eur plus Taschengeld gekostet. Außerdem hat sie über eine AG an einer Veranstaltung teilgenommen, für die für 5 Tage Businesskleidung angeschafft werden musste. Sie hat das Glück, dass ihre Eltern das bezahlen können. Es waren tolle Dinge, ihr hat es total Spaß gemacht. Aber da habe ich mich schon gefragt, welcher Normalverdiener das alles bezahlen sollte. Meine Nichte geht übrigens zu einem ganz normalen staatlichen Gymnasium.

Ich finde es sehe schade, dass so durch schulische Veranstaltungen eine Spaltung der Schüler untereinander herbeigeführt wird.
Damals, als ich noch in der Schule war, gab es einen festen Kostendeckel für Klassenfahrten, der ziemlich niedrig war. So ist man natürlich auf den Fahrten nicht sehr weit gekommen und hat auch keine spektakulären Dinge unternommen. Damals fand ich das blöd, aber heute kann ich es verstehen.

Noch eine Anmerkung: es ist leicht gesagt, deine Tochter soll sich einen Job suchen. Aber man kann sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis man mit dem mindestlohn 1000 Euro zusammen hat, und eigentlich ist der Besuch eines Gymnasiums ja schon quasi ein Vollzeitjob.

Ich drücke die Daumen, dass es vielleicht eine Möglichkeit gibt, Fördertöpfe in Anspruch zu nehmen, wie dir in anderen Posts empfohlen wurde.
 
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