Hopeless Desire
Aktives Mitglied
Ja das meinten die damals auch in der Klinik, weil ich nie geweint habe und so.Ich denke, genau dort der Schüssel für deine Probleme.
Du müsstest wieder " Fühlen" lernen.
Vielleicht magst du das mal mit deiner Therapeutin besprechen.
Die Glückliche...Schau dir mal ein Kind an.
Wie es sich begeistern kann für kleine Dinge...Seifenblasen, sich in Kreis drehen, Luftballons usw.
Genauso schnell wird es wütend, wenn es seinen Willen nicht bekommt usw.
Es wundert sich über so vieles.
Beim Älterwerden verlieren einige Gefühle natürlich die Intensivität.
Aber trotzdem sollte man sie nicht ganz verlieren.Das kann aus verschiedenen Gründen passieren.
Meine Tochter ist 25 und , wenn sie sich freut, klatscht sie manchmal noch in die Hände, wie ein kleines Kind.
Ja zum Einen das, denn gerade die Phobien und Ängste sind zu groß, daher unterdrücke ich es lieber. Außerdem möchte ich meinen Eltern nicht zu Last fallen, möchte nicht deren Aufmerksamkeit und "Hilfe" annehmen. Ich zeige mich dann lieber stark und mache das mit mir selber aus. Meine Eltern haben halt auch keine Resilienz und in meiner Kindheit war es immer ein Problem, wenn ich Schwäche gezeigt habe oder es mir nicht gut ging. Da kam dann immer nur sowas wie stell dich nicht so an, null Verständnis für die Sorgen eines KindesUnsere Gefühlswelt ist so vielfältig, gefüllt mit so vielen Gefühle.
Hast du vielleicht öfters Gefühle nehme
verdrängen müssen, weil sie zu stark waren?