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Wie Selbstwert aufbauen nach jahrelanger Ablehnung?

Aus reinen "Glaubensgründen" zu sagen, jo, bist halt selbst schuld, dass dich keiner mag, weil du dich nicht selbst liebst, ist aus meiner persönlichen Sicht weder besonders hilfreich für den TE, noch irgendwie sinnvoll begründet.

Das habe ich so nicht gesagt, denn der TE ist ja nicht schuld, dass er sich ungeliebt fühlt. Es gibt Menschen, die an Gott glauben, was auch wissenschaftlich nicht beweisbar ist. Es war eine Anregung für den TE, mehr nicht. Ich bin die letze, die nicht empathisch mitfühlt und den TE bekräftigt, dass es nicht seine Schuld ist. Aber das ist jetzt OT.

TE: nimm Dir aus dem Thread an Gedanken, die für Dich passen. Keiner gibt Dir hier an irgendetwas die Schuld.
 
Es gibt Menschen, die an Gott glauben, was auch wissenschaftlich nicht beweisbar ist.
Ja, aber auch da ist es nicht sinnvoll zu sagen: Jo, du glaubst halt nicht an Gott, deshalb ist dein Leben schlecht, weil du ein gottloses Leben führst.

Analog verbreitest du hier den Unsinn, man müsse sich ja nur selbst lieben und schon sind die Reaktionen von aussen positiv, denn daraus folgt ja, dass die Ablehnung anderer erfolgt, weil man sich nicht genug selbst liebt. Du hast es explizit so formuliert.

Und das stimmt einfach nicht.
 
Analog verbreitest du hier den Unsinn, man müsse sich ja nur selbst lieben und schon sind die Reaktionen von aussen positiv.

Wenn es einem gut geht und man mit sich im Reinen ist, strahlt man eine ganz andere Energie aus als wenn man sich traurig und ungeliebt fühlt. Aber es geht hier nicht um Schuld und so einfach ist das natürlich nicht. Es ist ein langer Weg, sich selbst lieben zu lernen.

Aber wie gesagt: es ist OT.
 
Wenn es einem gut geht und man mit sich im Reinen ist, strahlt man eine ganz andere Energie aus als wenn man sich traurig und ungeliebt fühlt. Aber es geht hier nicht um Schuld und so einfach ist das natürlich nicht. Es ist ein langer Weg, sich selbst lieben zu lernen.

Aber wie gesagt: es ist OT.
Ich denke schon, dass die Einstellung und das Selbstwertgefühl einen Einfluss auf soziale Interaktionen haben können, positiv wie negativ, aber sicher nicht in dieser Tragweite und Absolutheit:

Du erhältst meistens das im Außen, wie Du innerlich denkst. Wenn Du selbst dich abwertest, wirst Du das auch von anderen erfahren, weil Du das ausstrahlst.

Das ist so pauschal einfach falsch, da fehlen ja jegliche andere Einflussfaktoren wie Gruppendynamiken, Milieu, Interaktionsort, andere beteiligte Persönlichkeiten...
 
Ich habe keine Ahnung, ob das etwas für dich ist, aber ich versuche es mal: Vielleicht hast du schon mal im Internet etwas über/von Stefanie Stahl gehört. Sie schreibt Bücher, macht Podcaste und Videos bei youtube im Internet.
Es gibt zwei Bücher von ihr. Beide heißen "Das Kind in dir muss Heimat finden". Ein Buch ist ein normales Taschenbuch und erklärt vieles zu dem Arbeitsbuch. Das andere Buch ist das Arbeitsbuch. Dort schreibt man die Sachen rein, die in den Kinderjahren so passiert sind und es gibt Anletungen, wie du besser mit dir umgehen kannst. Wie du dir helfen kannst. Du musst in dem Arbeitsbuch richtig viel arbeiten. Das geht wirklich ins Innerste. Und nimm dir die Zeit die du brauchst. Egal wie lange.
Vielleicht ist es einen Versuch wert. Mir hat der Versuch sehr geholfen.
 
Ja, ich habe bereits einige Psychiater durch, wo ich dann sagen musste, es passt einfach nicht. Viele sind leider im Bereich Autismus immer noch auf einem Bildungsstand aus dem letzten Jahrhundert.
Du schreibst hier immer von "Psychiatern", wenn es um das Thema Therapie geht.
Aber was die User hier meinen, sind eben keine Psychiater, sondern Psychotherapeuten!
Psychiater sind ausgebildete Ärzte, und die sind eher für die medikamentöse Behandlung zuständig, also zum Antidepressiva, Antipsychotika oder angst-und zwanglösende Medikamente zu verschreiben.

Aber die ganzen Therapien wie z.B. Verhaltens- oder Traumatherapie werden nunmal von Psychotherapeuten gemacht, die keine Ärzte sind, und deshalb natürlich auch gar keine Medikamente verschreiben dürfen.
Hast du mit denen auch so schlechte Erfahrungen gemacht?
Oder warst du noch nie bei einem Psychotherapeuten, sondern nur bei Psychiatern?

Und sonst, wie gefällt es dir eigentlich auf diesem Bauernhof? Hast du wenigstens dort etwas Kontakt zu deinen Mitbewohnern, oder gibt's da auch Probleme?
Habt ihr dort auch Tiere, mit denen du gut klarkommst, und die dir etwas Zuneigung geben können?
Gerade Autisten kommen ja oft sehr gut mit Tieren aus, und deshalb wird gerade in der Therapie mit autistischen Kindern viel mit Tieren gearbeitet...
 
Hallo Krullagh,
was mir so einfällt (sorry, wenn davon schon was genannt wurde)
- eine Liste machen, wo du alles aufschreibst, was du in deinem Leben schon erreicht hast (und kommt es dir noch so unbedeutend vor- dass du deine schwere, lieblose Kindheit ertragen hast, ist zum Beispiel an sich schon eine starke Leistung)
- eine Liste machen, was du an dir magst und worin du gut bist

Dann kannst du dir einen Satz ausdenken, der dich positiv und stolz stimmt und den jeden Tag vor dem Spiegel zu dir selber (laut) sagen.

Und du kannst mal versuchen, dich selber zu umarmen. Klingt erst mal strange , aber wenn man das wirklich ernsthaft tut, mit dem Gedanken "ich darf mir auch mal selber was gutes tun- das habe ich verdient", dann kann das deinem Körper gut tun.
Eventuell magst du auch mal sowas wie progressive Muskelentspannung/ Traumreisen/Entspannungsübungen ausprobieren. Das tut der Psyche allgemein gut und kann auch helfen eine bessere Beziehung zu sich und seinem Körper aufzubauen.

Ich drücke dir die Daumen, dass du etwas findest, was dir hilft, dich selber mehr wertzuschätzen.
Du hast es auf jeden Fall verdient.
 
Ich glaube auch ,dass dir eine Therapie helfen wird
Leider muss man lange darauf warten,es gibt immer Dinge an einem Menschen die gut sind.
Vielleicht schreibst du alles auf was gut gelaufen ist oder was du gut kannst.
Bestimmt sind da ein paar Dinge dabei.

Liebe Grüße
 
Ich habe keine Ahnung, ob das etwas für dich ist, aber ich versuche es mal: Vielleicht hast du schon mal im Internet etwas über/von Stefanie Stahl gehört. Sie schreibt Bücher, macht Podcaste und Videos bei youtube im Internet.
Es gibt zwei Bücher von ihr. Beide heißen "Das Kind in dir muss Heimat finden". Ein Buch ist ein normales Taschenbuch und erklärt vieles zu dem Arbeitsbuch. Das andere Buch ist das Arbeitsbuch. Dort schreibt man die Sachen rein, die in den Kinderjahren so passiert sind und es gibt Anletungen, wie du besser mit dir umgehen kannst. Wie du dir helfen kannst. Du musst in dem Arbeitsbuch richtig viel arbeiten. Das geht wirklich ins Innerste. Und nimm dir die Zeit die du brauchst. Egal wie lange.
Vielleicht ist es einen Versuch wert. Mir hat der Versuch sehr geholfen.
Vielen Dank für den Tipp. Ich werde mir die zwei Bücher ansehen
 

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