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Ich will aufwachen

Ich finde es aufgrund der Kinder schwierig hier jetzt Nebenschauplätze aufzumachen.
Wenn sie nicht sowieso schon von der aktuellen Situation belastet sind, wie fühlen sie sich erst, wenn ihre Eltern jetzt auch noch darüber streiten, wer wem Essen kocht oder auch nicht...
Ja, da hast du natürlich Recht.
Ich würde es der Frau jetzt auch nicht "extra" unbequem machen.
Denn das würde zu einem ständigen "Wie du mir, so ich dir" führen, und das braucht niemand, weder der TE und seine Frau, und die Kinder schonmal gar nicht.
Aber einen größeren Anteil an der Hausarbeit und Kinderbetreuung verlangen, das sollte er auf jeden Fall machen!

Es kommt jetzt auch darauf an, wie die Frau vom TE zu der geplanten Scheidung steht:
Denn mal angenommen, sie will die Scheidung gar nicht mehr, dann könnte sie wegen der jetzigen Konstellation geltend machen, daß sie im Trennungsjahr doch gar nicht, wie es im Gesetz so schön heißt, "von Tisch und Bett getrennt" gelebt haben!
Sondern daß sie wie ein nettes altes Ehepaar ständig zusammen am Esstisch gesessen haben, und der fürsorgliche Ehemann oft für sie das Essen gekocht hätte.

Und das würde die Scheidungsphase völlig unnötig verkomplizieren und verlängern.
Aber ich hoffe mal, daß die Frau nicht so blöd ist, so ein Theater bzgl des Trennungsjahres anzufangen.
Denn die einzigen, die von solchen Kindereien und Querelen profitieren würden, sind am Ende die Anwälte.
 
Für eine Scheidung solltet ihr (für das Scheidungsgericht) theoretisch und offiziell von Tisch und Bett getrennt sein.
Interne Dinge muss niemand wissen.
 
Ich verstehe Eure Argumente und Einwände, aber mir macht es gerade das Leben leichter, es nicht noch komplizierter zu machen und Konflikte heraufzubeschwören, die allem, was noch geklärt werden muss, im Weg stehen könnten. Ob mein Weihnachtsgeld 2026 auch noch in die "Zugewinngemeinschaft" und das "Trennungsjahr" fällt ist mir gerade echt Schnuppe.
ich gucke gerade nur kurzfristig: Räumliche Trennung! Dann ist das Thema nämlich erledigt. Und danach gucke ich langfristig.

Wir haben in zwei Wochen unseren ersten Termin bei der gemeinsam Anwältin zur Mediation, evtl spricht die das dann von sich aus an, dann ist das was anderes/neutrales.

Ich will gerade nicht mehr Stress als nötig. Und "Sinn" dieses Theaters ist ja, vor den Kindern noch den Schein zu wahren. Wenn ich also zum Frühstück Sonntags Brötchen aufbacke und ein paar Eier in die Pfanne werfen, sollen alle davon essen, außer meiner Frau, bzw sie nicht mal mit am Tisch sitzen? Das haut nicht hin, nicht mit Kindern.
 
Hi, ich nochmal zum Abend...
Ich habe zwei Gedanken bzw Sorgen die ich hier mal außen möchte, vielleicht geht ihr mir mal einen Blick von außen.

Ich war heute seit langem nochmal im Büro um einfach nur Abstand zu allem möglichen zu schaffen.. habe auch 10h rein gehauen, mein Zeit konto freut sich, und am Abend noch einen öffentlichen Info Abend vom Arbeitskreis Scheidung oder so, da sind wir auch "zusammen" erschienen.. es war weder sonderlich erkenntnisreich... und zudem merkte ich einfach wieder, wie unerträglich die Gegenwart meiner ex ist.. sie kündigte auch vorher schon an, danach noch "weg" zu sein, super....
Gefühlsmäßig ihr gegenüber ist da nichts mehr, aber dieses unaufhörliche "weggehen" stinkt mir gewaltig... ich hab das Gefühl mache hier echt den babysitter, wenn ich mir nicht selbst etwas vornehme, oder Zionisten so tu als ob...

Damit zum ersten Punkt:
Ich fühle mich gerade echt besch..en und ich frage mich, ob ich das alles packe. Ich stand schon vor der Trennung gefühlt vorm burnout, meine Therapeutin ist weggebrochen, nach einem Platz muss ich noch suchen usw... ich weiß gerade nicht, ob ich das packe, auch, mich um die Kinder zu kümmern. Zumindest kurz oder mittelfristig.
Ich kriege es gefühlt nur noch auf die fresse und bin echt erledigt.
Vielleicht ist es nur eine Momentaufnahme und in 2 Tagen wieder besser, kann auch sein, aber suche ich jetzt 3 Zimmer für mich und meine Jungs oder nur 1-2 für mich und versuche erst mal, wirklich nur irgendwie im Alltag klar zu kommen??
Ich bin gerade von meinem Beitrag gestern so weit weg was das feeling und die Energie angeht..

Dann zweite Thema bzgl meiner "Bekannten"
Ich habe nach dem Knick am Sonntagabend, ok ist erst zwei Tage her, versucht, wieder etwas Abstand zu gewinnen..
Ich habe ja schon oft genug die Situation beschrieben, insb bei ihr, die ein richtiges Kennenlernen und Vertiefen so erschweren..
Ich frage mich nur gerade - auch aus der Lehre meiner kaputten Ehe - was ist jeder bereit zu investieren...?
Ich habe mich mächtig ins Zeug gehangen, es kann auch alles bestens an. Sie schreibt mir auch oft, abends wenn sie im Bett liegt, wie als würde sie auf Wolke 7 schweben... auch heute abend aus der Badewanne schrieb sie mir, ich saß im Bus auf dem Weg zurück zwischen 21-22 Uhr..die Blumen sehen Buch so toll aus... meine Karte steht bei ihr am Bett auf dem Nachttisch.. und das Gedicht wäre so schön und passend ausgesucht! Ach ich beschäftige mich gar nicht mit den Thema? Ja dann sei das ja sogar doppelt so schön..
..usw..

Das freut mich alles sehr von ihr zu hören, aber all das... für mal 15 ist mal 60 min Aufmerksamkeit am späten Abend, vor dem schlafengehen...
Das soll jetzt nicht total dämlich klingen, aber: Kann ich nicht auch ein bisschen mehr erwarten?
Sie will sich unbedingt wieder mit mir treffen, sagt sie.
Von ihr kommt aber nichts.
Frage ich schon nach, wie sieht denn Ihre Woche aus?
Kommt ein mächtig voller Plan, wann sie wo war zu tun hat.
Ich ich denke mir inzwischen manchmal: ich will nicht wissen, wann du nicht kannst, sondern, wann du zeit für mich/ uns hast..?
Also Lehrerin sein, auch nach Feierabend, 3 Kinder, hauptsächlich alleinerziehend, und Musik und Chor - in allen Ehren - aber trotzdem, dürfte ich dann nicht auch etwas mehr Engagement mir gegenüber erwarten..?

Ich weiß, Donnerstag hat sie ihren freien Tag - der fiel letzte Woche als möglicher Termin aus, weil uA die Schulen und Kitas vor dem Feiertag geschlossen waren - da nannte sie für diese Woche nur einen Termin um 10 Uhr, evtl davor oder danach ein Treffen möglich...
Ich hatte direkt eine Idee im Kopf: Ich hab gestern ne richtig feine Bolognese gekocht, Hälfte eingefroren - wäre doch irgendwie schön, gemeinsam zu Mittag zu essen und sie evtl ein bisschen beeindrucken zu können 😉
Von Mittagessen habe ich aber nichts geschrieben, nur gefragt, ob sie nach dem Termin und bevor es mit dem Kinder Alltag weiter geht, Zeit hätte....
Antwort: Sie meldet sich nach dem Termin.
Planbarkeit also gleich null. Wie sonntag auch, ich laufe Gefahr, mir wieder Hoffnung zu machen oder mir solche Sachen wie Mittagessen auszudenken - es, wie viele Kerle denken überhaupt so weit? - und kriege keine richtige Antwort....

Wascht mir gern den Kopf, wenn ihr das anders seht, vllt seh ich auch gerade wieder nur schwarz, aber ganz fair finde ich das nicht. Gerade als gestandene Frau und Mutter sollte sie den "abendlichen" Worten auch Taten folgen lassen.

Auf der anderen Seite, unser letztes Treffen - ja, habe auch wieder ICH für gesorgt - war erst Samstag Abend, bzw Mitternacht auf sonntag... vielleicht bin ich ja schon wieder zu ungeduldig und reime mir hier was zusammen.. oder ich bin ZU SEHR von der alten Beziehung gezeichnet und reagiere jetzt halt anders, weil es nicht "direkt" so "läuft"..

Teilt gern mal eure Einschätzung. Gern auch nur NUR schwarz oder weiß, vielleicht könnt ihr mir ein bisschen unter die Arme greifen, hier wieder klarer zu sehen..
 
Ich ich denke mir inzwischen manchmal: ich will nicht wissen, wann du nicht kannst, sondern, wann du zeit für mich/ uns hast..?

Antwort: Sie meldet sich nach dem Termin.
Planbarkeit also gleich null.
Meiner Meinung nach solltest du das auch sagen.
Du arbeitest auch, kümmerst dich um deine Kinder und musst planen.
Versuche ihr zu vermitteln, dass du genauso viel zu tun hast wie sie, dir gerne Zeit für sie nimmst, das aber auch planen musst.
Das müsste sie doch verstehen können.

Bei deinem ersten Problem weiß ich nicht was ich raten soll.
Einerseits würde ich schnell aus der Wohnung raus wollen, aber anderseits solltest du auch nichts überstürzen.
 
Meiner Meinung nach solltest du das auch sagen.
Du arbeitest auch, kümmerst dich um deine Kinder und musst planen.
Versuche ihr zu vermitteln, dass du genauso viel zu tun hast wie sie, dir gerne Zeit für sie nimmst, das aber auch planen musst.
Das müsste sie doch verstehen können.
Nur, wie verpacke ich das so, dass bei ihr kein "Druck" entsteht, so nach dem Motto "Der weiß ja, was hier los ist und hat ja gar keine Geduld"...

Bei deinem ersten Problem weiß ich nicht was ich raten soll.
Einerseits würde ich schnell aus der Wohnung raus wollen, aber anderseits solltest du auch nichts überstürzen
Ich weiß nicht, was der beste Grund ist, sich FÜR oder GEGEN ein Wechselmodell zu entscheiden... gibt es so neutral wahrscheinlich gar nicht.
Mir geht es nicht um das Geld, sondern darum, dass die Kinder sich in 10 Jahren nicht einmal fragen: "Warum hat Papa mich nicht öfter sehen wollen als nur alle zwei Wochenenden?".... und alle emotionale, bewusst und unbewusst, was damit einhergeht..
Aber kann ich das überhaupt "leisten"? Daran zweifle ich, zumindest in diesem Moment gerade.. 🙁
 
Nun bleib mal auf dem Boden.
Das mit deiner Bekannten entwickelt sich doch sehr schön, hab Geduld-

Und ja, bleib mindestens beim Wechselmodell wenn nicht mehr.

Du musst deiner Kinder zuliebe jetzt stark sein.

Halt einfach weiter nach Wohnungen Ausschau, das wird sich schon finden.

Halt die Ohren steif, das Leben spielt manchmal Achterbahn.
 
Teilt gern mal eure Einschätzung. Gern auch nur NUR schwarz oder weiß, vielleicht könnt ihr mir ein bisschen unter die Arme greifen, hier wieder klarer zu sehen..
Du willst gerade zu viel. Gibst dir keinen Raum zu trauern, zu verarbeiten. An liebsten möchtest du das hinter dir haben und mit einer anderen Frau in etwa fortführen was zerbrochen ist. So wird das nicht funktionieren. Du sagtest du standest vorher bereits kurz vor Burnout. Dann dürften das jetzt die letzten Kraftreserven sein.
Hast du eigentlich Freunde/Familie, die dir nahe und beisteht? Du bräuchtest jetzt verlässliche, bekannte Unterstützung. Nichts, was dir noch mehr abverlangt.
 

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