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Ich will aufwachen

Ich bin sowohl ein klassischer "Grübler", aber auch sehr emotional. Ich kann keines von beidem einfach so abstellen.
Beides hat seine Vor und Nachteile

Ja Achterbahn beschreibt es aktuell leider gut und ja das hat sicherlich auch mit meiner Situation zu tun.
Ich mag emotionale Menschen 😉

Dass das bei dir dann aber keine Eintagsfliege ist, sondern das Objekt deiner Begierde zur Seelenverwandten wird die du auf Händen trägst, hast du ja schon bei deiner Ex bewiesen.

Die wird sich noch umgucken, dass sie einen so fürsorglichen und treuen Ehemann wie dich vergrault hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fühle ja aktuell nicht NUR so.
Es ist halt Achterbahn und gerade klemmt der Wagen ein wenig und ich stecke an einer ungünstigen Stelle fest:

Wenn ich mich emotional zu früh zu stark auf diese Frau stürze, hat das fast nur Nachteile: Sie könnte sich erdrückt fühlen und ich habe eben diese "Mini Rückschläge", die mich zusätzlich traurig machen.
Ich will beides nicht.
Mein Kopf ist da auch recht klar, aber der "lenkt" nicht die Gefühlsebene.

Bisher habe ich in meinen Handlungen und Worten ihr gegenüber, immer abgewogen und eine sehr gute Balance gefunden aus offenem, ehrlichen Interesse, ein bisschen Romantik aber doch Zurückhaltung.

Emotional werde ich immer bleiben, dass hat sie auch schon bemerkt und mehrfach gesagt, ich solle genau so bleiben und weiter machen, sie fand bis jetzt nichts zu viel oder unangenehm. Das zeigt ja EIGENTLICH deutlich, dass ich auf einem guten Weg bin und es von der "Umsetzung" auch gut läuft!

"Jetzt gerade" und Auslöser war halt die Absage gestern, bin ich über-emotional und das möchte ich gern ändern. Das ist gerade ein Problem "in mir".

"Ablenkung" wäre jetzt naheliegend.
Dafür ist gerade alles private halt sehr kompliziert und voller Sorgen. Ein Großteil vom Tag arbeite ich ja (vollzeit), nur ist die Konzentration seit der Sache mit meiner Frau für die Tonne und ich habe vielleicht 2 wirklich produktive Tage in der Woche. Ich habe ja auch wieder sport angefangen, aber das ist ja dann auch erst abends, nach arbeit und Kindern und dauert keine Stunde. Wenn das rum ist stehe ich wieder in der Wohnung und dieser noch-nicht-Trennung... und meist höre ich dann gegen 21 Uhr was von der bekannten. Da kommt dann wieder vieles auf einmal.

Wohnung ergibt sich gerade nichts, wir suchen beide weiter, ist aber nichts in Aussicht.
 
Ich fühle ja aktuell nicht NUR so.
Es ist halt Achterbahn und gerade klemmt der Wagen ein wenig und ich stecke an einer ungünstigen Stelle fest:

Wenn ich mich emotional zu früh zu stark auf diese Frau stürze, hat das fast nur Nachteile: Sie könnte sich erdrückt fühlen und ich habe eben diese "Mini Rückschläge", die mich zusätzlich traurig machen.
Ich will beides nicht.
Mein Kopf ist da auch recht klar, aber der "lenkt" nicht die Gefühlsebene.

Bisher habe ich in meinen Handlungen und Worten ihr gegenüber, immer abgewogen und eine sehr gute Balance gefunden aus offenem, ehrlichen Interesse, ein bisschen Romantik aber doch Zurückhaltung.

Emotional werde ich immer bleiben, dass hat sie auch schon bemerkt und mehrfach gesagt, ich solle genau so bleiben und weiter machen, sie fand bis jetzt nichts zu viel oder unangenehm. Das zeigt ja EIGENTLICH deutlich, dass ich auf einem guten Weg bin und es von der "Umsetzung" auch gut läuft!

"Jetzt gerade" und Auslöser war halt die Absage gestern, bin ich über-emotional und das möchte ich gern ändern. Das ist gerade ein Problem "in mir".

"Ablenkung" wäre jetzt naheliegend.
Dafür ist gerade alles private halt sehr kompliziert und voller Sorgen. Ein Großteil vom Tag arbeite ich ja (vollzeit), nur ist die Konzentration seit der Sache mit meiner Frau für die Tonne und ich habe vielleicht 2 wirklich produktive Tage in der Woche. Ich habe ja auch wieder sport angefangen, aber das ist ja dann auch erst abends, nach arbeit und Kindern und dauert keine Stunde. Wenn das rum ist stehe ich wieder in der Wohnung und dieser noch-nicht-Trennung... und meist höre ich dann gegen 21 Uhr was von der bekannten. Da kommt dann wieder vieles auf einmal.

Wohnung ergibt sich gerade nichts, wir suchen beide weiter, ist aber nichts in Aussicht.
Ich verstehe total, dass dich diese aktuelle Situation sehr belastet.
Das ist einfach sehr viel.
Und die Emotionen der gescheiterten Ehe sind sicher auch noch nicht wirklich "getrocknet".
So schnell kann man das nicht verarbeiten.

Der Fokus sollte auf dir und deiner Stabilität liegen, wie du wieder möglichst schnell Raum kriegst.
Der Kontakt mit dieser Frau kann ja weiter laufen.
Aber er wird umso entspannter sein, je mehr du dich wieder findest.
 
Ich bin da nicht so begeistert von "einer Sache in die andere", gerade wenn es so dramatisch endete wie in deinem Fall. Ein Trostpflaster fühlt sich zwar heilsam an, aber so eine tiefe Wunde heilt nicht durch das Pflaster selbst. Ich bin bei "direkt was neues" immer skeptisch. Allerdings kann ich mich täuschen.

Was es auch ist oder wird - pass auf dein Herz auf, da ist schon genug Sanierung angesagt.
 
Ich bin da auch noch nicht richtig klar, wie das mit der Absage gelaufen ist. Hat sie dir kediglich indirekt abgesagt, indem sie sagte, es käme gleich noch eine Freundin vorbei? Das würde mich sehr stören und auch wenn ich da nicht mehr nachhaken würde, wäre das zumindest eine Art, die ich zukünftig nicht haben wollte (Punktabzug in der B-Note). Wenn ich verabredet bin richte ich mich darauf ein. Etwas Dringendes kann den Plan dann natürlich schon mal vereiteln; eine Freudin, die sie ohnehin schnell wieder abwimmeln möchte, wäre für mich allerdings kein ausreichender Grund, um mich streichen zu lassen. Rückblickend finde ich jetzt auch die Meinung von @Portion Control zum Zeitpunkt zur Übergabe des Blumenstraußes valide.

Es wäre wohl wirklich gut, wenn du dich nicht so disponieren lässt, nur weil du sie gerne sehen möchtest. Und ja, ein bisschen angezognene Handbremse aus Selbstschutz darf es auch sein, damit du nicht in eine neue Abhängigkeit gerätst und die Erwartungen stimmig bleiben.

Gut finde ich, dass du Rückhalt in der Familie hast und Rat von und Austausch mit deiner Mutter suchst. Von der Seite darfst du absolute und stabile Loyalität erwarten.

Magst du noch erzählen, warum dein Tag zu Hause so furchtbar war? Beginnt deine Frau zu realisieren, was sie verloren hat?
 
Ich bin heute zuhause, da der kleine krank ist. Habe mich jetzt erfolgreich abgelenkt: Beide gut eingepackt, den Junior in den Kinderwagen und einfach raus, am Ende noch einen Einkauf gemacht. Immerhin 6000 Schritte 🙂 Koche später noch eine schöne Bolognese, wenn meine ex von der Arbeit kommt und die Kinder übernehmen kann. Heute abend steht dann bisschen sport an.
Hab überlegt, meine Bekannte zu fragen, ob sie dann telefonieren und mir von ihrem we erzählen mag. Wenn ja, für, wenn nein, weiß ich zumindest Bescheid.

Wenn ich verabredet bin richte ich mich darauf ein
Waren wir aber nicht fest, habe ich ja versucht zu erklären.

Warum mein Tag Sonntag eh schon mies war: Ich habe seit der Situation hier zuhause immer wieder stark mit innerer Unruhe zu tun, die auch auch körperlich teils intensiv zeigt. Unruhe, Zittern, Herzpochen... das hat mich am Sonntag seit der frühe begleitet und ging auch nicht so richtig weg, sondern kam in Wellen immer wieder.
Ich weiß nicht, ob das nicht sogar auch Panikattacken sind.

Meine Hausärztin kann nichts tun, außer mir Baldrian Tabletten aus der Apotheke zu empfehlen.
Stärkere Sachen könnte nur ein Psychiater verschreiben da have ich aber erst anfang Dezember einen Termin bekommen und weiß auch nicht, ob ich überhaupt so harte Medikamente nehmen möchte, Tendenz eher nein.
Morgen früh hätte ich weinen zweiten Termin bei meiner damaligen Therapeutin gehabt, sie sagte heute früh aber wegen eines Todesfalls in der Familie ab, und wird auch in den nächsten Wochen nicht verfügbar sein.

Ich mache ja schon alles mögliche. Spaziergänge, Sport, Yoga.. Baldrian Tabletten... Beruhigungstee.
Bringt nur als nichts, es kommt und geht wie es will..

Muss mich noch um einen richtigen Therapieplatz kümmern, das habe ich etwas versäumt, wäre aber wohl wichtig.

Kurzfristig sehe ich aber keinerlei Hilfe oder Lösung dafür.
 
Hi, ich weiß nicht, ob ich Dir das hier schon mal empfohlen habe.

Es ist rein pflanzlich und hat bei mir gut gewirkt. Ich wurde ruhiger, gelassener und konnte besser schlafen. Wirkt nach ca. 1 Woche. Es ist ohne Baldrian. Baldrian macht mich nervös, das wirkt nicht bei jedem beruhigend.
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Ich habe seit der Situation hier zuhause immer wieder stark mit innerer Unruhe zu tun, die auch auch körperlich teils intensiv zeigt. Unruhe, Zittern, Herzpochen... das hat mich am Sonntag seit der frühe begleitet und ging auch nicht so richtig weg, sondern kam in Wellen immer wieder.
Ich weiß nicht, ob das nicht sogar auch Panikattacken sind.
Ich kenne das von meiner Trennung. Nenn es Panik, Angst, Schock... es wird besser, wenn man einen Plan hat, wie es weitergeht. Wenn alle Aufregung sich gelegt hat.
Natürlich fühlt man sich unruhig und unwohl in so einer Situation. Da stürzen plötzlich die Mauern um einen herum ein, von denen man dachte, sie wären sicher. Du musst dich neu einrichten, umorientieren, dir wieder Stabilität ins Leben bringen.
Ein sehr wichtiger Schritt ist z.B. die räumliche Trennung. Du lebst immer noch mit dem Menschen zusammen, der dich so betrogen hat, das macht etwas mit einem.

Wenn es dir hilft, kannst du auch etwas pflanzliches einnehmen. Das habe ich gemacht. So richtig geholfen hat das Mittel ansich mir nicht, aber der Vorgang etwas einzunehmen, das Linderung verspricht, war irgendwie etwas tröstlich. Man hat etwas getan. Aktiv sein fühlt sich besser an als wenn alles um einen herum still ist. Dass du viel läufst ist eine gute Idee.
Mag vielleicht albern klingen, aber auch solche Ängste aufgrund einer Trennung lösen einen Fluchtimpuls aus, den man bedienen kann, wenn man läuft.
 
Zur Bewältigung von Ängsten - Panik ist ja nichts anderes - möchte ich nochmal die Lektüre eines alten Beitrags von mir empfehlen:
@Keineidee: Das könnte dein Hausarzt dir zur Überbrückung bis zum Dezember-Termin verschreiben.
 

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