Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Sex ist auch wichtig in einer Beziehung. Ob, wie oft und wie man den auch auslebt - das ist natürlich individuell persönlich und sollte auch zu einander passen.
Das tat es von Anfang an auch, bis zu einem gewissen Punkt. Da sprach sie, ziemlich weit am Anfang und wir waren schon mächtig intim, von "Härterem" Sex, das ein 3er irgendwie interessant wär oder auch Swinger Club, aber mehr von der Atmosphäre.
Ich sehe das ein wenig anders, nicht, dass es wirklich gut passte. Ihr fehlte bereits von Anfang etwas.
Irgendwann fasste sie sich ein Herz, sprach es an.
Aber:
Das hat mich damals geschockt
Ist nicht meine Welt, von mir selbst aus hätte ich da keine Ambitionen
Vermutlich anders erhofft, doch nicht überraschend.
Resignation. Hingenommen, laufen gelassen, vielleicht da noch körperlich treu und gehofft, damit klarzukommen.
Meine Interpretion:
Diese Frau mag Sex.
Will und kann nicht auf Dauer verzichten, möchte sich, ihre Lust, ausleben.
Daran sehe ich nichts pathologisches.
Was nun hinzukommt, ist wie in Tausenden anderen Beziehungen.
Ängste. Feigheit. Bequemlichkeit.
Ergebnis:
Das Ganze pragmatisch laufen lassen.
Nicht zu sehr an (moralischen) Regeln orientiert, sondern situationsbezogen handeln.
Möglichst unkompliziert halten.
Und sich den Kick verschaffen.
Kann man verurteilen, ist aber alles andere als selten.
Ebenso wichtig ist es, dass beide ehrlich und offen miteinander umgehen.
Hängt das nicht von den Beteiligten ab, was wichtig ist?
Da gibt's auch unterschiedliche Herangehensweisen.
Manche vereinbaren z. B. stillschweigend diskret zu schweigen und diskret wegzusehen.
Ich denke, das muss jedes Paar für sich selbst entscheiden, was wie gewichtet wird und wie sie womit auf welche Weise umgehen wollen und können.