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Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?

Ich glaube, das Leben revanchiert sich von alleine. Und sei es nur dadurch, dass dieses "Verantwortung auf Ämter übertragen" nicht mehr so funktioniert wie es "mal" war.

Ich spreche hier übrigens immer von arbeitsfähigen Personen, die über 3 Stunden arbeiten könn(t)en.

Gruß von Grisu
Mein Gefühl ist leider, dass der Missbrauch so gut, wie noch nie funktioniert.

ES ist spannend, wie sich der gesellschaftliche Blickwinkel auf Leute, die einfach nicht arbeiten wollen und sich aus halten lassen, verändert hat.

Vor mehr als 100 Jahren stand so ein Verhalten sogar unter Strafe, damals war es nach 361 RStGB strafbar, ........wer, wenn er aus öffentlichen Armenmitteln eine Unterstützung empfängt, sich aus Arbeitsscheu weigert, die ihm von der Behörde angewiesene, seinen Kräften angemessene Arbeit zu verrichten.

Auch in der DDR ging man für arbeitsscheues Verhalten gemäß § 249 StGB in den Knast, da dies als asoziales Verhalten gewertet wurde und es waren auch tatsächlich DDR Bürger deshalb inhaftiert.

Wir finden uns nun heute in der einer Gesellschaft wieder, in der dieses Verhalten nicht nur nicht strafbar ist sondern sogar von einigen politischen Gruppen unterstützt wird, indem alle denkbaren Sanktionen gestrichen werden.

Wie wird es wohl in 100 Jahren sein? Arbeitet da überhaupt noch jemand?
 
@ Matador
Grundsätzlich hast Du Recht, dass vermutlich noch nie so viel Missbrauch betrieben wurde wie jetzt. Aber auch noch nie war der Aufstand der "Normalos" so groß wie jetzt und somit Zugzwang der alt eingesessenen Politik um nicht die Wähler ganz zur AFD zu bringen (gerade weil die noch übler wäre was Sozialleistungen betreffen dürfte).

Ich sehe das in meiner Naivität für die Zukunft aber schon sich "ändernd":
All jene, die keine Lust haben/hatten etwas zu tun (egal, wie viele oder wie wenige das sind) die werden spüren dass Transferleistungen immer geringer werden weil auch die Einnahmen für die Bereiche immer geringer werden und die Aufstände gegen diese Leistungen immer größer werden.

Ich kenne die Aussage von jemandem, der als Hartz4ler/Bürgergeldler geerbt hatte und kurz in den Raum warf: "na, vielleicht sollte ich dann doch arbeiten, damit ich das Geld/Erbe behalten kann." Klar, dass er nicht gearbeitet hat, was auch daran gelegen haben könnte, dass nach zig Jahren Transferleistungen kein Arbeitgeber sagte "ich will .... mit Dir ...."
Übrigens: da er Sozialbetrug durchziehen wollte ging er leer aus.... weil er sich selber in die Fallgrube gebracht hat. Wer anderen eine Grube gräbt......

All jene, die länger raus sind aus dem Arbeitsleben, die kommen nicht mehr rein - selbst wenn sie wollten. Und auch wenn sie nur deshalb wollten, weil die Transferleistungen zu gering geworden sind. Und spassig sind die Gänge zu Jobcenter und Afa nicht (kann ich sagen als eine die als persönliche Assistenz tätig war und deren Arbeitgeber verstorben war und somit die Kündigung auf "sofort" anstand).

In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit auf Grund der Wirtschaftslage sich erhöht braucht niemand Langzeiterwerblose als Arbeitnehmer. Als Arbeitgeber stelle ich da jemanden ein, der gerade arbeitslos geworden ist und der Lust hat sich wieder zu beweisen.

Allerdings sehe ich auch das gehörige Problem, dass Rentenkasse und Krankenkasse bzw. Pflegekasse in den Beiträgen steigen und steigen. Aber darüber wird auch "Frau Bullshit" sich Gedanken machen müssen um nicht alle Arbeitgeber zu verlieren, die ins Ausland gehen könnten.

Frau Bullshit und Herr Merz haben sich ja wohl - lt. Nachrichten - gestern bei zwei Bierchen sehr gut unterhalten und werden eine Lösung präsentieren, die dem Großteil der Wähler "entgegen kommen wird". Nicht aus Menschenliebe sondern aus Angst um die eigenen Diäten und somit die weitere Zukunft in der Politik.

Gruß von Grisu
 
Wie wird es wohl in 100 Jahren sein? Arbeitet da überhaupt noch jemand?
Wer soll dann die nötige Arbeit machen, die angeblich alleskönnenden Wollmilchsau-Roboter? Da landen wahrscheinlich die Menschen als hinderlich und störend als erste in den vollautomatischen Mülltonnen.
Nein, Arbeit und Menschen die sie leisten wird es immer geben, solange es Menschen gibt.

Bei gerechter Verteilung von Bildungsmöglichkeiten und gesättigter Wirtschaft (wo kein ewiger Nachschub an Wohnungen, Technik und anderen Bedürfnissen des täglichen Lebens mehr benötigt wird weil jeder hat was er selbst braucht und nur noch reine Abnutzung ersetzt werden muß, das einzige was täglich noch "frisch" benötigt wird sind dann Lebensmittel, Energie und ggf. Medikamente)
könnte es auf eine 30-Stunden-Woche für jeden hinauslaufen, keine Arbeitslosen, aber auch keine Leute mit 60- oder mehr Stunden-Woche als Selbständige oder in wichtigen Positionen, denk an Ärzte die auch Bereitschaftsdienste leisten müssen, was auf deutlich mehr als die heute üblichen 40 Stunden pro Woche bei Vollzeit rausläuft. https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayTV_AEDHM-2
Das ist langfristig realistisch.
 
Blöd ist es, wenn Familien gerade so viel verdienen, das alle Zuschüsse/Unterstützungen weg fallen.

Am Ende des Tages haben diese Familien weniger in der Tasche, als Familien die sich alles bezuschussen bzw. finanzieren lassen. Für viel Arbeit. Da kann ich mir schon vorstellen, dass da der eine oder andere überlegt, ob sich das auszahlt.
Geld ist nicht das einzige was zählt. Stolz auf Eigenleistung ist auch wichtig, eben nicht auf des Staates Tasche zu liegen.
Vor allem wenn die Zukunft wohl so aussehen wird, daß auf Staates Tasche immer weniger Platz haben werden, dann haben alle die es schaffen sich aus eigener Kraft zu erhalten die guten Karten, die aber die nie was gelernt oder gearbeitet haben obwohl sie gekonnt hätten, werden dann dumm aus der Wäsche schauen wenn ihnen als allerersten alle Hilfen gestrichen werden. Wenn die Sozialleistungen heruntergefahren werden, geht es streng nach Reihenfolge der Bedürftigkeit, und da fallen alle Arbeitsfähigen als erste von der Bank runter.
 
@ Matador
Grundsätzlich hast Du Recht, dass vermutlich noch nie so viel Missbrauch betrieben wurde wie jetzt. Aber auch noch nie war der Aufstand der "Normalos" so groß wie jetzt und somit Zugzwang der alt eingesessenen Politik um nicht die Wähler ganz zur AFD zu bringen (gerade weil die noch übler wäre was Sozialleistungen betreffen dürfte).

Ich sehe das in meiner Naivität für die Zukunft aber schon sich "ändernd":
All jene, die keine Lust haben/hatten etwas zu tun (egal, wie viele oder wie wenige das sind) die werden spüren dass Transferleistungen immer geringer werden weil auch die Einnahmen für die Bereiche immer geringer werden und die Aufstände gegen diese Leistungen immer größer werden.

Ich kenne die Aussage von jemandem, der als Hartz4ler/Bürgergeldler geerbt hatte und kurz in den Raum warf: "na, vielleicht sollte ich dann doch arbeiten, damit ich das Geld/Erbe behalten kann." Klar, dass er nicht gearbeitet hat, was auch daran gelegen haben könnte, dass nach zig Jahren Transferleistungen kein Arbeitgeber sagte "ich will .... mit Dir ...."
Übrigens: da er Sozialbetrug durchziehen wollte ging er leer aus.... weil er sich selber in die Fallgrube gebracht hat. Wer anderen eine Grube gräbt......

All jene, die länger raus sind aus dem Arbeitsleben, die kommen nicht mehr rein - selbst wenn sie wollten. Und auch wenn sie nur deshalb wollten, weil die Transferleistungen zu gering geworden sind. Und spassig sind die Gänge zu Jobcenter und Afa nicht (kann ich sagen als eine die als persönliche Assistenz tätig war und deren Arbeitgeber verstorben war und somit die Kündigung auf "sofort" anstand).

In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit auf Grund der Wirtschaftslage sich erhöht braucht niemand Langzeiterwerblose als Arbeitnehmer. Als Arbeitgeber stelle ich da jemanden ein, der gerade arbeitslos geworden ist und der Lust hat sich wieder zu beweisen.

Allerdings sehe ich auch das gehörige Problem, dass Rentenkasse und Krankenkasse bzw. Pflegekasse in den Beiträgen steigen und steigen. Aber darüber wird auch "Frau Bullshit" sich Gedanken machen müssen um nicht alle Arbeitgeber zu verlieren, die ins Ausland gehen könnten.

Frau Bullshit und Herr Merz haben sich ja wohl - lt. Nachrichten - gestern bei zwei Bierchen sehr gut unterhalten und werden eine Lösung präsentieren, die dem Großteil der Wähler "entgegen kommen wird". Nicht aus Menschenliebe sondern aus Angst um die eigenen Diäten und somit die weitere Zukunft in der Politik.

Gruß von Grisu
Frau Bullshit ist gut. 🙂
Echt schlimm, wie manche Politiker heute drauf sind und wie respektlos.
Man hätte ja in der SPD auch einfach sachlich bleiben können und eingestehen können, dass 50 Milliarden nun mal langsam etwas viel sind.

Man kann nur hoffen, dass Klingbeil die Frau wieder eingefangen bekommt.
 
@ Matador
Grundsätzlich hast Du Recht, dass vermutlich noch nie so viel Missbrauch betrieben wurde wie jetzt. Aber auch noch nie war der Aufstand der "Normalos" so groß wie jetzt und somit Zugzwang der alt eingesessenen Politik um nicht die Wähler ganz zur AFD zu bringen (gerade weil die noch übler wäre was Sozialleistungen betreffen dürfte).

Ich sehe das in meiner Naivität für die Zukunft aber schon sich "ändernd":
All jene, die keine Lust haben/hatten etwas zu tun (egal, wie viele oder wie wenige das sind) die werden spüren dass Transferleistungen immer geringer werden weil auch die Einnahmen für die Bereiche immer geringer werden und die Aufstände gegen diese Leistungen immer größer werden.

Ich kenne die Aussage von jemandem, der als Hartz4ler/Bürgergeldler geerbt hatte und kurz in den Raum warf: "na, vielleicht sollte ich dann doch arbeiten, damit ich das Geld/Erbe behalten kann." Klar, dass er nicht gearbeitet hat, was auch daran gelegen haben könnte, dass nach zig Jahren Transferleistungen kein Arbeitgeber sagte "ich will .... mit Dir ...."
Übrigens: da er Sozialbetrug durchziehen wollte ging er leer aus.... weil er sich selber in die Fallgrube gebracht hat. Wer anderen eine Grube gräbt......

All jene, die länger raus sind aus dem Arbeitsleben, die kommen nicht mehr rein - selbst wenn sie wollten. Und auch wenn sie nur deshalb wollten, weil die Transferleistungen zu gering geworden sind. Und spassig sind die Gänge zu Jobcenter und Afa nicht (kann ich sagen als eine die als persönliche Assistenz tätig war und deren Arbeitgeber verstorben war und somit die Kündigung auf "sofort" anstand).

In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit auf Grund der Wirtschaftslage sich erhöht braucht niemand Langzeiterwerblose als Arbeitnehmer. Als Arbeitgeber stelle ich da jemanden ein, der gerade arbeitslos geworden ist und der Lust hat sich wieder zu beweisen.

Allerdings sehe ich auch das gehörige Problem, dass Rentenkasse und Krankenkasse bzw. Pflegekasse in den Beiträgen steigen und steigen. Aber darüber wird auch "Frau Bullshit" sich Gedanken machen müssen um nicht alle Arbeitgeber zu verlieren, die ins Ausland gehen könnten.

Frau Bullshit und Herr Merz haben sich ja wohl - lt. Nachrichten - gestern bei zwei Bierchen sehr gut unterhalten und werden eine Lösung präsentieren, die dem Großteil der Wähler "entgegen kommen wird". Nicht aus Menschenliebe sondern aus Angst um die eigenen Diäten und somit die weitere Zukunft in der Politik.

Gruß von Grisu
Das ist immer in Problem quer durch alle Politiker und alle Menschen:
Selbst wenn man Probleme erkennt, ist man oft nicht bereit diese zu bekämpfen solange es der eigenen Wertvorstellung widerspricht oder einen etwas kostet.
  • Das Rentensystem ist seit spätestens den 80ern erkennbar nicht dauerhaft haltbar, aber war irgendejemand wirklich bereit was zu tun?
  • Die Migration ist spätestens seit 2016 erkennbar weder eine Lösung des Fachkräftemangels noch der alternden Gesellschaft. Das Schengen Abkommen funktioniert nicht, die Außengrenzen der EU funktionieren nicht. Es findet aber keine offene Diskussion statt sondern nur ein "Entweder Nazi oder nicht"
  • Die Maßnahmen zum Klimaschutz sind seit Jahren erkennbar nicht zum Klimaschutz geeignet und zerstören die deutsche Wirtschaft. Man hält dennoch dran fest, weil man nicht zugeben will, dass Klimaschutz gescheitert ist.
  • Das Bürgergeldsystem wird erkennbar ausgenutzt. Sozialausgaben nehmen immer mehr Anteil der Staatsausgaben ein. Arbeitende Menschen haben immer weniger und müssen immer mehr für Soziales abgeben.
Ein Blick in die Zukunft könnte derzeit Frankreich sein. Die linke „Neue Volksfront“ (NFP) wurde 2024 stärkste Kraft. Frankreich galt zuvor schon als eines der sozialsten Ländern Europas. Rund 1/3 der Staatseinnehmen fließen direkt in den Sozialstaat. Mindesturlaub, Kündigungsschutz, maximale Arbeitszeiten, starke Gewerkschaften, alles auf hohem sozialen Niveau. Renteneintritt? 62 Jahre! Steuern auf Rekordniveau um das zu finanzieren. Ein Traumland linker Politik!

Leider auch horrende verschuldet und keiner will die Verantwortung tragen. Steuern noch weiter erhöhen, Renteneintrittsalter senken, irgendwo dran sparen? Nö! Alle zusammen reiten und melken den Staat so lange bis er zusammen bricht.
In Deutschland ging das unter Merkel los, nahm dann mit der Ampel nochmal Fahrt auf und Merz sieht offenbar die Lösung auch nicht im Sparen, sondern in mehr Schulden. Und nein, Linke und Rechte würden es nicht besser machen! Denn jeder mogelt sich nur durch. Die Politiker wollen wieder gewählt werden und der Bürger will bitte auf nichts verzichten.
 
Geld ist nicht das einzige was zählt. Stolz auf Eigenleistung ist auch wichtig, eben nicht auf des Staates Tasche zu liegen.
Vor allem wenn die Zukunft wohl so aussehen wird, daß auf Staates Tasche immer weniger Platz haben werden, dann haben alle die es schaffen sich aus eigener Kraft zu erhalten die guten Karten, die aber die nie was gelernt oder gearbeitet haben obwohl sie gekonnt hätten, werden dann dumm aus der Wäsche schauen wenn ihnen als allerersten alle Hilfen gestrichen werden. Wenn die Sozialleistungen heruntergefahren werden, geht es streng nach Reihenfolge der Bedürftigkeit, und da fallen alle Arbeitsfähigen als erste von der Bank runter.

Klare Sache. Warum auch sollten arbeitsfähige Menschen dafür entlohnt werden, dass sie nicht arbeiten. Zu Lasten der Arbeitenden Bevölkerung. Denen wird dann auch die Lust vergehen.

Es gibt viele Jobs, für die man keine Ausbildung braucht. Auch ungelernte Menschen werden gebraucht.
 
Nun Millionen Menschen also Migranten und Flüchtlinge und sie kosten nur Geld bringen uns aber nichts, tja das lässt sich aber doch ändern, wir machen die Flüchtlingsheime leer, durch striktere Abschiebung ?

NEIN !

Der bessere Weg :

1. Wir verpflichten all diese Menschen richtig deutsch zu lernen,
2. dann bauen wir endlich mal Wohnungen, es gibt genug ungenutze Gebiete und auch Gebäude die man zu Wohnraum machen kann,
3. wir bilden diese Leute richtig aus, das schafft Zukunft für sie und für uns
4. wir integrieren richtig, anstatt sie im Sozialsystem ohne Zukunft zu "parken"

Das ist nicht machbar? Ich erzähle mal etwas, das ich letzte Woche erlebte:

Ich musste einkaufen und lief zum etwas weiter entfernten Aldi, unterwegs lief mir gegenüber ein afrikanisch aussehender jüngerer Mann mit 2 Söhnen so c.a 8 bis 10 Jahre alt, sie fragten ihren Papa ob sie unterwegs eine Tüte Chips essen dürfen, waren lustig und sehr sympathisch, alle 3 sprachen super-gutes deutsch, trugen moderne Kleidung und wirkten deutscher als so mancher Bio-deutscher also 100 Prozent integtriert. Ich lächelte die 3 an, weil mich das echt freute und es zeigte mir, dass dies sehr wohl geht, wenn alle Beteiligten nur wollen. 🙂

Also warum wird sich nicht mehr Mühe gegeben, was Sinnvolles mit diesen vielen Menschen zu machen, auch Menschen sind eine wertvolle Ressource, wenn man sie zu nutzen weiss, sind unsere Politiker zu dumm das zu erkennen oder ist das einfach Ignoranz ?
 
1. Wir verpflichten all diese Menschen richtig deutsch zu lernen,
2. dann bauen wir endlich mal Wohnungen, es gibt genug ungenutze Gebiete und auch Gebäude die man zu Wohnraum machen kann,
3. wir bilden diese Leute richtig aus, das schafft Zukunft für sie und für uns
4. wir integrieren richtig, anstatt sie im Sozialsystem ohne Zukunft zu "parken"
Grundsätzlich richtig was Du sagst, allerdings hätte das bereits beherzigt werden müssen bevor das leichtfertige "wir schaffen das" wie eine Lawine über das Land gerollt ist.

Wir sind jetzt schon so weit im Hintertreffen, dass wir gar nicht mehr in der Lage sind die los zu werden, die sich hier als Killermaschinen oder Gewalttäter disqualifiziert haben. Wir sind auch nicht mehr in der Lage Wohnungen schnell genug zu bauen und Kita's und Schulen auf ein erträgliches Niveau zu bringen ganz zu schweigen von Deutschkursen oder Lernhilfen in der Schule.

Es wäre auch mein Wunsch, dass diese Menschen, von denen Du hier schreibst
unterwegs lief mir gegenüber ein afrikanisch aussehender jüngerer Mann mit 2 Söhnen so c.a 8 bis 10 Jahre alt, sie fragten ihren Papa ob sie unterwegs eine Tüte Chips essen dürfen, waren lustig und sehr sympathisch, alle 3 sprachen super-gutes deutsch, trugen moderne Kleidung und wirkten deutscher als so mancher Bio-deutscher also 100 Prozent integtriert. Ich lächelte die 3 an, weil mich das echt freute und es zeigte mir, dass dies sehr wohl geht, wenn alle Beteiligten nur wollen. 🙂

Also warum wird sich nicht mehr Mühe gegeben, was Sinnvolles mit diesen vielen Menschen zu machen, auch Menschen sind eine wertvolle Ressource, wenn man sie zu nutzen weiss, sind unsere Politiker zu dumm das zu erkennen oder ist das einfach Ignoranz ?
hier leben können und sich integrieren. Leider sind es genau die Menschen, die dann im Abschiebeflieger sitzen. Da die Kinder zur Schule gehen und die Eltern vielleicht arbeiten sind diese Personen leichter zu verhaften und in Abschiebehaft zu bringen als das gewalttätige Volk, welches heute hier und morgen da übernachtet und somit nicht "greifbar" ist.

Wie viele Arbeitgeber kämpfen um ihre Mitarbeiter und denen wirft der Staat einen Knüppel zwischen die Beine? Wie viele Migranten arbeiten in der Pflege oder als Bäcker in Jobs, die die meisten Deutschen doch schon gar nicht mehr machen wollen. Anstrengend, und morgens früh aufstehen.... Neee, nicht für mich.... Genau deshalb sollten diese Menschen, die nachweisen können dass sie hier integriert sind, unsere Sprache sprechen und unsere Grundlagen (nicht töten, keine Gewalt, keine Straftaten) teilen hier selbige Rechte haben wie wir Bio's.

Wie aber sollen wir jetzt - in der Situation in der das Land derzeit ist - die Spreu vom Weizen trennen. Wobei eigentlich ginge es ja, würden die Politiker einfach nur die richtigen in den Flieger setzen und nicht diejenigen, die hier in Brot und Arbeit sind......

Gruß von Grisu
 

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