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Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?
https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-viel-kostet-der-deutsche-Sozialstaat-wirklich-article26002179.html Ein schöner ausführlicher Bericht. Renten und Krankenversicherung machen den Löwenanteil aus, allerdings habe ich vor vielen Jahren schon von einer massiven Schieflage in den KV gelesen, weil dort nämlich nur 20 % aller Leistungsbezieher, Dauer-Schwerkranke und Behinderte, 80 % aller Leistungen für sich beanspruchen. Kein Wunder wenn eine einmalige Dosis eines experimentellen (und daher nicht in Mengen hergestellten) Medikaments locker eine Million kosten kann, in diesen Fällen kommt es immer erst mal zu massiven Kämpfen mit der zuständigen Versicherung, ob diese Kosten übernommen werden.
Magst du jenes Argument erläutern? Verstehe ich nicht. Danke. Ich kenne das so dass Staaten die sich nicht über die Mehrheit ihrer Bürger legitimieren können zusammenbrechen, ein ganz normaler Vorgang wenn man in Geschichtsbücher schaut. Keine ethische Wertung.
Die Hälfte der BG Bezieher sind keine Deutschen. Für die alle ist das Bürgergeld mehr als sie je zuvor hatten. Ukrainer haben um 1000 Euro herum verdient, Afrikaner und alle muslimischen Flüchtlinge hatten wohl nicht mal den Komfort eines Badezimmers usw.
Warum in aller Welt sollten die ihr vollversorgtes Leben aufgeben um Vollzeit arbeiten zu gehen, Angst vor NK Abrechnungen, Mieterhöhungen.... zu haben.
Da ist es doch sicherer und lukrativer, ein paar Stunden zusätzlich zum Bürgeld arbeiten zu gehen.
Gilt auch für Deutsche, die nicht über den Mindestlohn hinauskommen.
Ein Mindestlohnarbeiter verdient ca. 500! Euro mehr als ein Bürgergeldbezieher.
Ich denke, das ist für jeden ein simples Rechenbeispiel, dass sich da kein Vollzeitarbeiten und Herausfallen aus dem Bürgergeld lohnt.
Ach ja? Warum tun es dann so viele Menschen nicht?
Dir ist schon klar, wieviel gut verdienende Menschen arbeiten und Steuern zahlen? Diese Menschen bekommen auch keine Förderungen und Zuschüsse. Nein, sie erhalten das System.
Und ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob viele Familien nicht besser fahren würde, wenn sie nicht so viel arbeiten würden und sich mehr unterstützen lassen würden. Wohngeld, Zuschüsse zu Strom, Befreiung von Kindergartengeld usw. und mehr Freizeit. Aber wenn jeder so denkt, hat bald keiner mehr was. Das ist unfinanzierbar.
Magst du jenes Argument erläutern? Verstehe ich nicht. Danke. Ich kenne das so dass Staaten die sich nicht über die Mehrheit ihrer Bürger legitimieren können zusammenbrechen, ein ganz normaler Vorgang wenn man in Geschichtsbücher schaut. Keine ethische Wertung.
Zähl halt mal selber nach, wieviele Millionen jetzige und zukünftige Rentner (Boomer) von allen Plänen die die Renten betreffen, betroffen sein werden. Wieviel Macht die in Wahlkabinen ausüben können. Im Vergleich mit ein paar Tausend Faulpelzen im Bürgergeldbezug.
Jeder Politiker der von Rentnern noch "Ehrenrunden" fordert, um die zu "entlasten" die noch gar nichts geleistet haben und deren zukünftiger Leistungswille bezweifelt werden kann (Work-Life-Balance und ähnlich fromme Ideen), kann seinen Hut nehmen nach der nächsten Wahl.
Bürgergeldempfänger stellen nicht die Mehrheit. Vor allem dann nicht, wenn man eine dringend nötige Unterscheidung einbaut, die bislang fehlt, zwischen denen die dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen, und den anderen (Kinder, Jugendliche, Pflegende etc.), was würde es kosten für die ein extra Wort zu erfinden und so die Spreu vom Weizen zu trennen? Man ist doch sonst immer so fix sich als Spaltpilz zu betätigen, nur hier muß alles in einem großen Topf zusammenbleiben.
Magst du jenes Argument erläutern? Verstehe ich nicht. Danke. Ich kenne das so dass Staaten die sich nicht über die Mehrheit ihrer Bürger legitimieren können zusammenbrechen, ein ganz normaler Vorgang wenn man in Geschichtsbücher schaut. Keine ethische Wertung.
Gemeint ist wohl, dass die Zahl der betrügerisch Bürgergeld beziehenden Mitbürger vielleicht ein oder zwei Millionen sind aber keine 10 oder 20 Mio, wie die Rentner.
Ein Mindestlohnarbeiter verdient ca. 500! Euro mehr als ein Bürgergeldbezieher.
Ich denke, das ist für jeden ein simples Rechenbeispiel, dass sich da kein Vollzeitarbeiten und Herausfallen aus dem Bürgergeld lohnt.
Die arbeitende Bevölkerung muss irgendwie zum Arbeitsplatz gelangen - wie oft sind das 200 oder mehr Euros!? Es ist eine ganz andere Kleidung von Nöten und auch eine andere Art der Ernährung. Und rucki zucki sind wir bei nur noch 100 Euro mehr für den Vollzeit arbeitenden mit Mindest-/Grundlohn.
Der muss nun aber seine kompletten Nebenkosten/Heizkosten selber zahlen und kann die nicht einfach bei Erhalt mit einem Zweizeiler "bitte um Begleichung" an die entsprechende Behörde weiter reichen.
Aber: und das war der Grund warum ich in Zeiten schmalen Lohns auf zusätzliche Transferleistungen verzichtet habe: ich kann selber wählen wo ich wohne, wie ich wohne (auch wenn es alt und kalt ist, ich kann mir ein Häuschen mit über 70 qm anmieten ohne dass die Behörden mitquatschen können. Ich muss nicht im Alter (ich gehe mal von Rente aus, die über dem Transferleistungsniveau liegt) ständig Rechenschaft ablegen und Anträge stellen. Und ich muss in Zeiten wie jetzt nicht "bibbern" wie die Gesetze zu Lasten von Bürgergeldbeziehern verändert werden.
Mein Leben war sehr oft ein vielfaches übler im finanziellen Bereich als das meines fast 30 Jahre lang Transferleistungsbeziehenden Bruders, der ja "für das wenige Geld, welches ich verdiene, nicht mal aufgestanden wäre." (wortwörtlich). Aber er trappelt wohl bis zu seinem Tode zum Amt um irgendwas (Brille, Zahnersatz, Nebenkosten, Jahresabrechnung, KDU und und und) zu beantragen und vielleicht gar nicht genehmigt zu bekommen.
Ich wusste damals - in vielen Jahren schlechter Zeiten - dass ich Vollzeit arbeitend weniger Geld habe als die Harzt4ler, aber deshalb habe ich immer gespart und bin am Schluss wohl doch viel besser "rausgekommen" als mein Bruder nach der langen Zeit Transferleistung. Denn jetzt klappt es bei ihm nicht mehr mit der zusätzlichen Schwarzarbeit ..... dumm gelaufen, wenn man/frau älter wird und dabei missachtet, dass dann manches schwerer wird als in jungen Jahren.....
Ich glaube, das Leben revanchiert sich von alleine. Und sei es nur dadurch, dass dieses "Verantwortung auf Ämter übertragen" nicht mehr so funktioniert wie es "mal" war.
Ich spreche hier übrigens immer von arbeitsfähigen Personen, die über 3 Stunden arbeiten könn(t)en.
Blöd ist es, wenn Familien gerade so viel verdienen, das alle Zuschüsse/Unterstützungen weg fallen.
Am Ende des Tages haben diese Familien weniger in der Tasche, als Familien die sich alles bezuschussen bzw. finanzieren lassen. Für viel Arbeit. Da kann ich mir schon vorstellen, dass da der eine oder andere überlegt, ob sich das auszahlt.