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Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?

Für mich sind Sozialschmarotzer die, die deutlich über dem Durchschnitt verdienen.
Ab wann fängt denn "deutlich" an? 10% über dem Durchschnitt? 20%? 30?

Menschen die über dem Durchschnitt verdienen als Sozialschmarotzer zu bezeichnen ist genauso daneben wie Bürgergeldempfänger als solche zu bezeichnen.
Hast Du überhaupt eine Ahnung, wie es in diesem Land aussehen würde, wenn diese von Dir als Sozialschmarotzer bezeichneten Menschen nicht wären? Und über dem Durchschnitt verdienen nicht nur die Bosse von Unternehmen, sondern auch viele gut ausgebildete Fachkräfte!
Ganz ehrlich bei manchen Kommentaren kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.
 
Erfahrung aus dem persönlichen Umfeld.

Ich habe sehr unterschiedliche Menschen in meinem Umfeld von Linksextrem bis AfD alles dabei, von Großverdiener bis Kleinverdiener.

Alle Befürworter von möglichst bedingungslosen Sozialleistungen leisten selbst eher wenig und keiner von denen verdient über 4000 brutto im Monat.

Ist ja auch nicht verwunderlich, denn fremdes Geld gibt sich immer besonders leicht aus.
Das ist auch mein Erfahrungen, wer meint der Staat muss sein Leben finanzieren, das steht ihm zu, ist natürlich nicht bereit auch etwas für andere und sein Land tun. Ist halt eine egoistische Grundhaltung, nur nehmen nichts geben.
 
Ab wann fängt denn "deutlich" an? 10% über dem Durchschnitt? 20%? 30?

Menschen die über dem Durchschnitt verdienen als Sozialschmarotzer zu bezeichnen ist genauso daneben wie Bürgergeldempfänger als solche zu bezeichnen.
Hast Du überhaupt eine Ahnung, wie es in diesem Land aussehen würde, wenn diese von Dir als Sozialschmarotzer bezeichneten Menschen nicht wären? Und über dem Durchschnitt verdienen nicht nur die Bosse von Unternehmen, sondern auch viele gut ausgebildete Fachkräfte!
Ganz ehrlich bei manchen Kommentaren kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.
Naja die Aussage "Für mich sind Sozialschmarotzer die, die deutlich über dem Durchschnitt verdienen." macht halt den Gedanken dahinter sehr deutlich: Jeden Cent den jemand verdient, hat ein Anderer weniger. Ergo: Wer mehr oder sogar überdurchschnittlich mehr als ein Anderer verdient, nimmt damit den Anderen was weg.

Das ist typisch linkspolitische Denken, dass es einen "statischen unveränderbaren Wohlstandskuchen" gibt, von dem gefälligst niemand ein größeres Stück als ein Anderer nehmen soll.

Diese Denken missachtet aber völlig was du gerade zurecht sagst: Alle diese gut verdienenden Fachkräfte, Unternehmer, Investoren oder Führungskräfte leisten einen aktiven Beitrag zum Wohlstand der Gesellschaft. Sie bieten Geld, Wissen, Arbeitskraft und nicht zuletzt zahlen sie einen Großteil des Steueraufkommens.
Sie nehmen nicht einfach ein Stück vom Kuchen, sondern sie backen den Kuchen selber mit. Sie sorgen dafür, dass überhaupt Kuchen da ist!

In meinen Augen verstehen Linke dieses Denken nicht, weil sie in ihrer Moralvorstellung gefangen sind. Für sie muss jeder der X Stunden arbeitet, gut bezahlt werden und selbst die sinnloseste Arbeit darf nicht viel schlechter bezahlt werden wie die allerwichtigste. Weil das in ihrem Denken unfair ist. Problem: Wirtschaftlich ist das Suizid. Es bewertet Arbeit nicht nach Wert sondern nach einer autoritär festgelegten Moral. Da kann jemand das Allheilmittel gegen Krebs erfinden, von den Linken bekommt er dafür dennoch nur ein klein bisschen mehr als als jemand, der Straßen kehrt.

Und oh Wunder, was passiert unter den Linken? Richtig, kein Fortschritt, keine Entwicklung, wirtschaftlicher Niedergang. Warum auch etwas riskieren, studieren, Unternehmen gründen, Überstunden machen und alles tun wenn am Ende vielleicht nur 20% mehr hat als der Durchschnitt? Zumal man im Linken Denken dann ja auch noch als "Schmarotzer" gilt und seinen Wohlstand nach außen nicht zeigen sollte, weil man dafür verachtet wird.

Deine Frage ab wann "deutlich" anfängt ist berechtigt! Aber es geht noch weiter: Wer entscheidet das? Und in einer linken Planwirtschaft entscheidet das natürlich der Staat. Er entscheidet in letzter Konsequenz alles: Was jemand mindestens verdient, was höchstens, was Dinge kosten dürfen, wie hoch Mieten sein dürfen. Der Staat kontrolliert die Wirtschaft, Planwirtschaft eben. Und wohin das führt, wissen wir aus eigener deutscher Erfahrung. Eine solche Kontrolle führt in autoritäre System und in den Untergang.

Die Ironie daran ist, dass dieser Untergang gerade mit Moral anfängt. Mit der linken, selbsternannten Moral, was Menschen zustehen sollte.
Du schüttelst den Kopf, mir wird dabei sogar übel, mit welcher Leichtfertigkeit Menschen nach einem autoritärem Kontrollstaat rufen. Wie leichtfertig sie an der Eingangstür neben ihrem Mantel auch die Demokratie und ihre Freiheit aufhängen. Warum? Weil sie auf eine Ideologie reinfallen, die ihnen vorgaukelt, der Wohlstand des einen wäre die Armut des Anderen. Weil sie auf ein vereinfachtes Weltbild reinfallen, was immer wieder systematisch für linke und Rechte Agitatoren ist.
 
Das ist typisch linkspolitische Denken, dass es einen "statischen unveränderbaren Wohlstandskuchen" gibt, von dem gefälligst niemand ein größeres Stück als ein Anderer nehmen soll.

Diese Denken missachtet aber völlig was du gerade zurecht sagst: Alle diese gut verdienenden Fachkräfte, Unternehmer, Investoren oder Führungskräfte leisten einen aktiven Beitrag zum Wohlstand der Gesellschaft. Sie bieten Geld, Wissen, Arbeitskraft und nicht zuletzt zahlen sie einen Großteil des Steueraufkommens.
Sie nehmen nicht einfach ein Stück vom Kuchen, sondern sie backen den Kuchen selber mit. Sie sorgen dafür, dass überhaupt Kuchen da ist!

In meinen Augen verstehen Linke dieses Denken nicht, weil sie in ihrer Moralvorstellung gefangen sind. Für sie muss jeder der X Stunden arbeitet, gut bezahlt werden und selbst die sinnloseste Arbeit darf nicht viel schlechter bezahlt werden wie die allerwichtigste. Weil das in ihrem Denken unfair ist. Problem: Wirtschaftlich ist das Suizid. Es bewertet Arbeit nicht nach Wert sondern nach einer autoritär festgelegten Moral. Da kann jemand das Allheilmittel gegen Krebs erfinden, von den Linken bekommt er dafür dennoch nur ein klein bisschen mehr als als jemand, der Straßen kehrt.

Und oh Wunder, was passiert unter den Linken? Richtig, kein Fortschritt, keine Entwicklung, wirtschaftlicher Niedergang. Warum auch etwas riskieren, studieren, Unternehmen gründen, Überstunden machen und alles tun wenn am Ende vielleicht nur 20% mehr hat als der Durchschnitt? Zumal man im Linken Denken dann ja auch noch als "Schmarotzer" gilt und seinen Wohlstand nach außen nicht zeigen sollte, weil man dafür verachtet wird.

Deine Frage ab wann "deutlich" anfängt ist berechtigt! Aber es geht noch weiter: Wer entscheidet das? Und in einer linken Planwirtschaft entscheidet das natürlich der Staat. Er entscheidet in letzter Konsequenz alles: Was jemand mindestens verdient, was höchstens, was Dinge kosten dürfen, wie hoch Mieten sein dürfen. Der Staat kontrolliert die Wirtschaft, Planwirtschaft eben. Und wohin das führt, wissen wir aus eigener deutscher Erfahrung. Eine solche Kontrolle führt in autoritäre System und in den Untergang.

Die Ironie daran ist, dass dieser Untergang gerade mit Moral anfängt. Mit der linken, selbsternannten Moral, was Menschen zustehen sollte.
Sehr schön und überzeugend erklärt.
100% Zustimmung.

Ich habe genau aus diesem Grund meine Arbeit reduziert und arbeite jetzt nur noch 24 Std die Woche Mo-Mi, weil das Gehalt auch so reicht und mir die Abgaben viel zu hoch waren.

Mittelbar hat meine Arbeitsreduktion 2-3 Job gekostet, weil wir dadurch weniger Projekte umsetzen, als wenn ich weiterhin 55 bis 60 Std die Woche arbeiten würde, wie ich es mit 35 gemacht habe.

In einem Land mit nur 25% Einkommensteuer und ohne Abzocke bei den Sozialabgaben würde ich definitiv weiterhin voll reinhauen, denn konstitutionell könnte ich das.

Insofern sollte ich ein gutes Beispiel dafür sein, wie man den Kuchen insgesamt kleiner macht, wenn man Menschen zu hoch besteuert.
 
Sehr schön und überzeugend erklärt.
100% Zustimmung.

Ich habe genau aus diesem Grund meine Arbeit reduziert und arbeite jetzt nur noch 24 Std die Woche Mo-Mi, weil das Gehalt auch so reicht und mir die Abgaben viel zu hoch waren.

Mittelbar hat meine Arbeitsreduktion 2-3 Job gekostet, weil wir dadurch weniger Projekte umsetzen, als wenn ich weiterhin 55 bis 60 Std die Woche arbeiten würde, wie ich es mit 35 gemacht habe.

In einem Land mit nur 25% Einkommensteuer und ohne Abzocke bei den Sozialabgaben würde ich definitiv weiterhin voll reinhauen, denn konstitutionell könnte ich das.

Insofern sollte ich ein gutes Beispiel dafür sein, wie man den Kuchen insgesamt kleiner macht, wenn man Menschen zu hoch besteuert.
Kann ich gut verstehen.

Aus linker Sicht begrüße ich das! Mit weniger Arbeit und weniger Einkommen, verhälst du dich endlich "sozial" 😉 Sollten wir alle tun! Weniger lernen, weniger arbeiten, weniger investieren, weniger verdienen! Oder wir deckeln Einkommen einfach auf 20% über dem Mindestlohn. Ich sag dir, damit haben wir dann so viel Geld übrig. Würdest du garnicht arbeiten, hätten wir sogar noch mehr Geld übrig!

Hach das ist die Lösung! Keiner arbeitet mehr, dann hat der Sozialstaat endlich genug Geld!
 
Die Ironie daran ist, dass dieser Untergang gerade mit Moral anfängt. Mit der linken, selbsternannten Moral, was Menschen zustehen sollte.
Du schüttelst den Kopf, mir wird dabei sogar übel, mit welcher Leichtfertigkeit Menschen nach einem autoritärem Kontrollstaat rufen. Wie leichtfertig sie an der Eingangstür neben ihrem Mantel auch die Demokratie und ihre Freiheit aufhängen. Warum? Weil sie auf eine Ideologie reinfallen, die ihnen vorgaukelt, der Wohlstand des einen wäre die Armut des Anderen. Weil sie auf ein vereinfachtes Weltbild reinfallen, was immer wieder systematisch für linke und Rechte Agitatoren ist.
Mir wird auch übel dabei. Früher in den 80er Jahren war es den Menschen peinlich, auf Kosten anderer zu leben. Das Wort "Sozialhilfe" war negativ belegt. Heute setzen sich Menschen ins TV und geben Kackdreist zu, dass sie einfach keine Lust auf Arbeiten haben, wie dieser Kandidat hier:

Bei meinen Schülern gibt es immer öfter Personen, die bei "Berufswunsch" frech "Bürgergeld" schreiben, den Beriff "Hartz4" kennen die heute 16-jährigen schon kaum mehr. Es sind meist Schüler, deren Eltern ebenfalls auf der faulen Haut liegen, so dass die Erwerbslaufbahn schon vorgezeichnet ist.

Die Schüler bekommen vorgelebt, wie leicht man den Staat betrügen kann und dass sich sogar noch Parteien für dieses Verhalten stark machen und es damit legitimieren. Ganz schlimm!

Die soziale Ächtung eines solchen Verhaltens ist uns völlig abhanden gekommen.
 
@gittazi
Geh mal in "einschlägige" Foren und verfolge da wenn Anträge auf KDU gestellt werden. Da wird dann natürlich geschrieben wie alt die Kinder sind, die auch Bürgergeld beziehen und in selbiger Wohnung neben den transferleistungsbeziehenden Eltern leben. Mir sind nicht die Aufstocker aufgefallen oder jene, die gerade kurzzeitig krank sind, ich spreche schon von denjenigen, die über 3 Stunden erwerbtätig wären.

Ohne jetzt nach zu hacken, warum erwachsene Kinder ebenfalls erwerbslos sind ist es erschreckend, dass das über Generationen hinweg "vererbt" wird. Das betrifft ganz sicher nicht alle Bezieher, aber es ist nicht selten.

In meiner Familie haben über Generationen sich (f a s t) alle ein Bein ausgerissen um zu arbeiten, nebst meiner einer. Ausnahme: Mein Bruder hat sich auf Kosten des Staates und meiner Eltern das Studium finanzieren lassen, hat zudem Bafög bezogen (welches er mangels Erwerbslosigkeit nie zurückzahlen musste/konnte). Nach seinem Studium 2 Jahre gearbeitet und danach 28 Jahre im Bezug von Transferleistungen (damals mehr als 6 Stunden arbeitsfähig). Also auch so geht es.... leider!

Gruß von Grisu
 
Ein paar Zahlen zum BG:

 
Bei meinen Schülern gibt es immer öfter Personen, die bei "Berufswunsch" frech "Bürgergeld" schreiben, den Beriff "Hartz4" kennen die heute 16-jährigen schon kaum mehr. Es sind meist Schüler, deren Eltern ebenfalls auf der faulen Haut liegen, so dass die Erwerbslaufbahn schon vorgezeichnet ist.

Die Schüler bekommen vorgelebt, wie leicht man den Staat betrügen kann und dass sich sogar noch Parteien für dieses Verhalten stark machen und es damit legitimieren. Ganz schlimm!

Die soziale Ächtung eines solchen Verhaltens ist uns völlig abhanden gekommen.
Die fallen in absehbarer Zeit auf die Schnauze wenn sich der Staat das Durchfüttern arbeitsfähiger aber -unwilliger Personen nicht mehr leisten kann und will, was bald der Fall sein wird. Es wird immer gern gesagt "das sind ja nur ein paar Hanseln", aber genau deswegen können sie sich dagegen auch nicht wehren wenn ihnen alle Leistungen ersatzlos gestrichen werden, denn anders als Millionen Rentner haben die keinen Einfluß an der Wahlurne.
 

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