Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Italien greift beim Bürgergeld durch. Vorbild für Deutschland?

Das ist ja klar, warum sollte man die auch auslassen? Mir ging’s um die Möglichkeit, explizit nur diese zum Kriegsdienst heranzuziehen, das wurde hier ja vor ein paar Seiten aufgeworfen.
Nein, es wurde von dir "aufgeworfen". Wie ich zuvor dargestellt habe, haben du und carrot es in den Beiträgen 69 und 70 aufgeworfen.
Andere wie ich haben es bestenfalls aufgegriffen. Und ich habe dabei sehr deutlich gemacht, dass ich ein Modell mit einer Wahl zwischen Wehrdienst und Zivi bevorzuge. Nicht was ihr bildmalerisch impliziert, dass man arbeitslose Menschen zwangsweise an die Front wirft.

Aber ich gebe dir in deiner Analyse, dass es Zusammenhang zwischen sozialer Bewertung und staatlicher Verantwortung einen Zusammenhang gibt, durchaus Recht.
Bezogen auf was du schreibst....
Ich würde fliehen oder mir selbst das Leben nehmen.

Eure Ansicht zur Wehrpflicht passt zu eurer Ansicht zum Bürgergeld. Im Grunde kein Verständnis für Schwächere. Da ist sowieso alles möglich. Sowas ist auch beängstigend.
... stell ich umgekehrt nämlich genau das gleiche fest. Große Befürworter von möglichst bedingungslosen Sozialleistungen, sind oft gleichzeitig Menschen, die sich wenig für den Staat einsetzen und schon garnicht ihr Leben für den Staat riskieren würden.

Staat wird von diesen Menschen in meinen Augen völlig einseitig gesehen: Der Staat soll Leistungen stellen, er soll versorgen, er soll bedingungslos helfen. Aber umgekehrt etwas für den Staat tun? Nö!

Ich bin selber Wahlhelfer, auch bei der anstehend Kommunalwahl wieder. Jedes Mal aufs neue suchen die Gemeinden verzweifelt Wahlhelfer. Du sprichst von Wehrpflicht, ich sage dir, viele Menschen sind nicht mal bereit einen(!) Tag Briefe zu zählen für diesen Staat!

Wenn du flüchtest, flüchtest du einfach in den nächsten Staat, der dir Sicherheit und alles bietet was du willst? Und wenn der Staat dann auch angegriffen wird, flüchtest du wieder? Solange bis du einen Staat mit genügend "Dummen" findest, der dich verteidigt?

Wie sollen denn Rechtsstaat, Sozialstaat, Demokratie und alles was uns ausmacht, funktionieren, wenn niemand bereit ist sich dafür einzusetzen?

Nein, es muss nicht jeder zur Waffe greifen, aber irgendwie mitmachen muss man doch in einem Staat. Zum Thema: Langzeit Bürgergeldempfänger sind arbeitsfähige Menschen. Es sollte ein Mitwirken von ihnen forderbar sein! Wenns nach mir ginge, würde ich für die Kommunalwahl alle Bürgergeldempfänger einziehen. Die Arbeit ist easy, nenn mir einen Grund warum ein Bürgergeldempfänger diese Mitwirkung an dem demokratischen Staat, der ihm das Essen auf den Tisch bringt, verweigern sollte!?

Ich finde es bei Sozialdiskussionen stets unerträglich wenn "kein Verständnis für Schwächere" vorgeworfen wird, eigentlich aber doch nur etwas selbstverständliches von diesen Schwächeren erwartet wird, nämlich sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Gesellschaft zu beteiligen. Was ist das für eine Logik, dass nur weil jemand sozial schwächer ist, plötzlich keinerlei gesellschaftliche Verantwortung mehr hat? Keinen Finger mehr rühren muss. Aber der Rest der Gesellschaft soll, der soll bitte das Land verteidigen, die Demokratie schützen, Steuern zahlen usw.
Ne so funktioniert Gesellschaft nicht. Gesellschaft bedeutet jeder gibt sich Mühe mitzumachen. Vielleicht nur in den ganze kleinen Rahmen seiner Möglichkeiten, aber jeder gibt sich Mühe!
 
Langzeitbürgergeldempfänger mal 2 oder Tage an die Wahlurnen zum zählen verpflichten, ja das ist okay, sie in den Krieg schicken damit sie ihr Leben riskieren NEIN.

Kein einziges Leben sollten wir für Krieg bereit sein zu opfern, egal um welche Bevölkerungsgruppe es sich handelt, Zivildienst wäre noch annehmbar aber kein Leben opfern.
 
Lustig finde ich das nicht, die meinen das glatt ernst.

Zwar steht hier:

" Nur in einem Notfall, etwa einem Krieg oder einer Naturkatastrophe, könne man Menschen zu Pflichtprogrammen zwingen."
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wirts...tjahr-fuer-rentner-aber-auch-zuspruch,UuskkYc
ch
In der Umkehrung heißt das, wird ein Notstand ausgerufen, wäre das möglich.

Deutschland wird nie einen Krieg führen können. Wir haben 3 geliebte Jungs in der Familie.
Sorry aber die würde ich doch nicht gegen Schlächter aus Russland losschicken und opfern.
Nicht einmal den "Dienst an der Waffe" lernen.

Und ich kenne nur Familien, die keinen ihrer Kinder in den Krieg schicken würden.

Naja, und das mit den Rentnern, denen der Helm aufgestülpt wird, finde ich schon lustig.
Da sieht man die ganze deutsche politische Unfähigkeit, dass über sowas überhaupt ernsthaft diskutiert wird.

Au
 
Langzeitbürgergeldempfänger mal 2 oder Tage an die Wahlurnen zum zählen verpflichten, ja das ist okay, sie in den Krieg schicken damit sie ihr Leben riskieren NEIN.

Kein einziges Leben sollten wir für Krieg bereit sein zu opfern, egal um welche Bevölkerungsgruppe es sich handelt, Zivildienst wäre noch annehmbar aber kein Leben opfern.
Ja aber was machst du denn im Kriegsfall? Immer sofort aufgeben und aggressiven Länder die ganze Welt überlassen?

Die meisten Länder der Welt haben eine Art Wehrpflicht. Manchmal ausgesetzt, manchmal mit Ersatzdienst etc.
Diese Wehrpflicht ist existenziell notwendig um ein Land zu schützen. Und nein, man opfert nie "dem Krieg Leben". Menschen riskieren ihr Leben für ihre Werte, ihre Gesellschaft, ihren Besitz, für all das was unserer Gesellschaft ausmacht. Eine Demokratie muss wehrhaft sein.

Und Arbeitslose stellen da keine Ausnahme dar. Eine Wehrpflicht umfasst natürlich auch Arbeitslose. Schau dir an wie viele (vor allem junge Männer) eingewandert sind und alles vom Staat nehmen. Nach Deutschland kommen, von Deutschland geschützt werden, integriert werden, Soziale Leistungen beziehen, aber wenns darauf ankommt dann nicht selber mitmachen?

Erwarten, dass Andere ihr Leben für einen riskieren, dass Andere zahlen, dass Andere den Sozialstaat und die Demokratie schützen? Und wenn alles bedroht wird, wieder flüchten und wieder Andere suchen, die das für einen machen?

Sozial heißt "miteinander". Wenn ich von einem Staat geschützt werden will, dann kann das doch nicht immer nur einseitig sein. Wenn ich Hilfe will, dann das doch keine Einbahnstraße sein. Wenn ich das alles will, dann muss ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mitmachen!
 
Erstmal müssen die Löhne gerechter ausfallen , das wäre schon mal das 1.

Reichtum müsste verboten werden, einfach weil die Gesellschaft es sich nicht leisten kann.

Für mich sind Sozialschmarotzer die, die deutlich über dem Durchschnitt verdienen.

Einen guten Job machen kann jeder.
Gern zur Arbeit gehen, sich berufen fühlen.

Am besten dann noch richtig viel verdienen.

Die einen bescheidenen Job machen müssen müssen besonders viel verdienen, sonst wundert es mich nicht, dass sie lieber Bürgergeld beziehen.

Lasst die Reichen für sie selber ihre Knäste bauen!
Bei solchen Meinungen denke ich mir immer: Alle diejenigen, die sowas wirklich glauben, in ein neu geschaffenes Land stecken und dann sehen, ob noch irgendwas in diesem Land funktioniert.

Ohne die fleißigen Leute würde DEIN Leben gar nicht funktionieren.
 
Woher willst du das wissen?
Erfahrung aus dem persönlichen Umfeld.

Ich habe sehr unterschiedliche Menschen in meinem Umfeld von Linksextrem bis AfD alles dabei, von Großverdiener bis Kleinverdiener.

Alle Befürworter von möglichst bedingungslosen Sozialleistungen leisten selbst eher wenig und keiner von denen verdient über 4000 brutto im Monat.

Ist ja auch nicht verwunderlich, denn fremdes Geld gibt sich immer besonders leicht aus.
 
Woher weißt du das?
Die Diskussion hatten wir bereits zig mal.

Bürgergeldempfänger gelten grundsätzlich als arbeitsfähig, sonst würden sie nicht die Leistungen nach dem Bürgergeldgesetz erhalten. Das Bürgergeld richtet sich an Menschen im erwerbsfähigen Alter, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Mitteln sichern können.

Erwerbsunfähige Menschen erhalten andere Leistungen, sei es Grundsicherung oder in besonderen Fällen wie einer Schwerbehinderung nach anderen Gesetzen.

Und du wirst mir jetzt Einzelfälle schildern, bei denen in der Presse steht, dass sie nicht arbeitsfähig sind. Du wirst mir sagen, dass die Arbeitsfähigkeit teilweise falsch beurteilt wird. Du wirst mir diverse Gründe nennen warum diese arbeitsfähigen Menschen angeblich doch nicht arbeiten können.

Aber das alles ändert nichts an dem grundsätzlichen System. Das Bürgergeld hat als gesetzliche Anspruchsvorraussetzung, dass man nicht dauerhaft erwerbsunfähig ist. Das heißt Langzeitempfänger von Bürgergeld können in aller Regel arbeiten.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
H Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet? Gesellschaft 311

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben