Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bin in einer Notlage

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Sonne00
Das mit dem rückwirkenden Bezahlen betrifft wohl die spätere Leistung. Meine Nachbarin z. B. bekam erst ab dem Tag, wo der Pflegedienst integriert war, den Differenzbetrag ausgezahlt. Leider nicht rückwirkend zur Antragsstellung.

Aber schau mal hier:
Das Wichtigste in Kürze:

  • Binnen zwei Wochen nach der Antragstellung muss die Pflegekasse einen Beratungstermin ermöglichen.
  • Innerhalb von 25 Arbeitstagen muss die Pflegekasse entscheiden, ob und welcher Pflegegrad vorliegt.
  • In akuten Fällen ist eine Entscheidung früher fällig.
  • Braucht die Kasse zu lange, stehen dem Antragsteller 70 Euro pro Woche als Pauschale zu.
Ja vielen lieben Dank das ist ja hoch interessant. Das ist für mich sehr wichtig , ich danke Dir dass ist ja mega das Du das gelesen oder gefunden hast. Ich rufe gleich am Montag an . Nochmal danke
 
Meine Mutter bekam das Geld rückwirkend vom Tag der Antragstellung an, da war kein Pflegedienst involviert.
Bei Pflegegrad 1 ist es anders, da bekommt nur der Pflegedienst 145 Euro Entlastungsbetrag, du kannst dann dort Leistungen von 145 € in Anspruch nehmen, bekommst aber kein Geld ausgezahlt. Für das Geld kannst du dich auch von einer Betreuungseinrichtung zum Arzt fahren lassen, wenn diese direkt mit der Krankenkasse abrechnen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja , es sind leider sehr viele Nachbarn oder Menschen so. Ich habe schon bei Kleinanzeigen ein Inserat gemacht oder bei uns bei Rewe und Edeka gibt es so eine Tafel wo die Leute Zettel hängen können wenn Sie was zu verkaufen haben oder so. Es haben sich 3-4 gemeldet aber die aller erste Frage war immer: Was bekommt da ? Wieviel Geld? Und ich habe das bemerkt, sagte ich 10€ oder 20€ wenn es weitere Strecke war dann wurde sofort gesagt """ich überlege und melde mich ""! Nie mehr was gehört. Die Leute machen nichts mehr kostenlos oder fast kostenlos. Sehr sehr sehr wenige.
Das glaube ich dir sofort, dass es extrem schwer ist jemanden zu finden, der/die dich nur gegen einen Unkostenbeitrag fährt. Sowas tun Menschen meiner Beobachtung nach normalerweise nur, wenn sie in einer persönlichen Beziehung zueinander stehen. Da sind dann alle blöd dran, die keine Familie im Hintergrund haben oder Freund/innen und Bekannte aus Zeiten, in denen sie selber in einer besseren Situation waren und sich diese Kontakte erhalten konnten. Fast niemand hilft hilfebedürftigen "Fremden" regelmäßig und zuverlässig, wenn von denen keine Hilfe/Gegenleistung zu erwarten ist.

Meine Mutter bekam das Geld rückwirkend vom Tag der Antragstellung an, da war kein Pflegedienst involviert.
Ja, das war bei mehreren Angehörigen von mir genau so. Ist halt die Frage, ob man Pflegegeld, Pflegesachleistung oder die Kombinationsleistung beantragt hat. Wenn PflegeGELD beantragt wurde braucht es keinen Pflegedienst und das Geld wird sofort vom Tag der Antragstellung an (also rückwirkend) ausgezahlt.
 
Meine Mutter bekam das Geld rückwirkend vom Tag der Antragstellung an, da war kein Pflegedienst involviert.
Hat sie Angehörige die offiziell die Pflege übernehmen bzw. als privater Pfleger eingetragen sind?
Die Person, über die ich spreche, hat leider niemanden.

Oft setzt die pflegebedürftige Person einen Verwandten/Bekannten als Pflegeperson ein.
Somit gilt diese als „Pflegedienst“ und das Geld fließt direkt und wohl auch rückwirkend.

Wenn man niemanden hat, geht nur die Kombileistung :
Wenn keine privaten Helfer vorhanden sind, bleibt die Option, einen Pflegedienst zu beauftragen, um die Pflege zu gewährleisten. Das bedeutet, dass Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden, was allerdings die Kombination von Sachleistungen (Pflege durch Profis) und gegebenenfalls auch Pflegegeld oder die Kombileistung bedeutet.
 
Das glaube ich dir sofort, dass es extrem schwer ist jemanden zu finden, der/die dich nur gegen einen Unkostenbeitrag fährt. Sowas tun Menschen meiner Beobachtung nach normalerweise nur, wenn sie in einer persönlichen Beziehung zueinander stehen. Da sind dann alle blöd dran, die keine Familie im Hintergrund haben oder Freund/innen und Bekannte aus Zeiten, in denen sie selber in einer besseren Situation waren und sich diese Kontakte erhalten konnten. Fast niemand hilft hilfebedürftigen "Fremden" regelmäßig und zuverlässig, wenn von denen keine Hilfe/Gegenleistung zu erwarten ist.


Ja, das war bei mehreren Angehörigen von mir genau so. Ist halt die Frage, ob man Pflegegeld, Pflegesachleistung oder die Kombinationsleistung beantragt hat. Wenn PflegeGELD beantragt wurde braucht es keinen Pflegedienst und das Geld wird sofort vom Tag der Antragstellung an (also rückwirkend) ausgezahlt.
Hallo,
du hast da vollkommen recht. Hat man keine langjährigen festen Freunde oder Familie dann ist es fast unmöglich jemanden zu finden der einem (fast) kostenlos fährt. Ich habe überall gefragt und in Kleinanzeigen inseriert usw. aber leider niemanden gefunden. Was ja auch verständlich ist denn heutzutage kann keiner nur kostenlos fahren bei diesen Benzinpreisen.
 
Schwerbehinderten Ausweis 100% und Eintrag G(bin nicht sicher, aber es wurde was von einen Buchstaben Eintrag gesagt) und all das habe ich nicht. Nur für stationäre Aufnahmen, wenn ich stationär in die Klinik müsste dann würde die Hin und Heimfahrt bezahlt werden in Form von Taxischein. Aber Danke für deine Tipps.
Der Buchstabe G steht für Gehbehindert. Kommt das für dich nicht in Frage?
Aber du hast doch einen gewissen Grad von Behinderung, oder nicht?
Vielleicht kannst du den hochsetzen lassen, ich weiß ja nicht, was für Einschränkungen und Krankheiten du hast...
 
Hat sie Angehörige die offiziell die Pflege übernehmen bzw. als privater Pfleger eingetragen sind?
Die Person, über die ich spreche, hat leider niemanden.

Oft setzt die pflegebedürftige Person einen Verwandten/Bekannten als Pflegeperson ein.
Somit gilt diese als „Pflegedienst“ und das Geld fließt direkt und wohl auch rückwirkend.

Wenn man niemanden hat, geht nur die Kombileistung :
Wenn keine privaten Helfer vorhanden sind, bleibt die Option, einen Pflegedienst zu beauftragen, um die Pflege zu gewährleisten. Das bedeutet, dass Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden, was allerdings die Kombination von Sachleistungen (Pflege durch Profis) und gegebenenfalls auch Pflegegeld oder die Kombileistung bedeutet.
Ja meine Mutter hat mich und meine Schwester als Pflegerinnen.
 
Der Buchstabe G steht für Gehbehindert. Kommt das für dich nicht in Frage?
Aber du hast doch einen gewissen Grad von Behinderung, oder nicht?
Vielleicht kannst du den hochsetzen lassen, ich weiß ja nicht, was für Einschränkungen und Krankheiten du hast...
Du würdest Dich wundern, wie schwer das ist. Es reicht nicht schwer laufen zu können oder mehr als 500 m nicht laufen zu können. Konkret bedeutet dies, dass die betroffene Person nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten oder Gefahren für sich oder andere eine übliche Wegstrecke von etwa 2 Kilometern zu Fuß zurücklegen kann. Die 2 km müssen nicht am Stück sein, die können viele Pausen beinhalten.....

Bei mir (GDB 50) sind beide Hüften defekt und ich sehe nur noch rund 30% (sehe keine Bordsteine oder Unebenheiten) reicht nicht für Sonderzeichen. Sondereichen beim GdB sind 2025 schwer zu erhalten.

Selbst wenn sie das G hätte, ist dann eine Freifahrt im öffentlichen Nahverkehr mit Eigenbeteiligung möglich. Super hilft TE ebenso wenig wie mir - evtl. keine Verbindung der Öffis und ich bspw. sehe die Treppen nicht und kann nicht laufen in einem fahrenden Bus.

Grisu
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben