Holunderzweig
Sehr aktives Mitglied
Ich habe übrigens auch eine AD(H)S Diagnose.
Was bedeutet das, wie hast du damit ( über)leben gelernt?
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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Ich habe übrigens auch eine AD(H)S Diagnose.
Hallo Holunderzweig,
schau mal hier: Alltag, Akzeptanz, Freundschaft, Beziehung, Stigmatisierung mit Handicap: eure Meinung / Erfahrung?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Richtig, man sollte sich auch trauen die Menschen in so einem Fall (freundlich) anzusprechen.Daher hilft es meistens, die Sachen offen anzusprechen.
Im Großen nicht aber im Kleinen sehr wohl!Du kannst noch soviele Beispiele nennen.
Deswegen wird sich nichts ändern.
Das war ihr sichtlich peinlich und sie hat dann Ausreden gesucht wie „ich wusste nicht ob sie das möchte? / wollte nicht dass sie ihr wehtut…“
Danke für deinen Beitrag!Ich hatte auch nie großes Interesse an anderen Menschen und tiefergehenden Freundschaften, denn "normale" Menschen waren mir schon immer ein Buch mit sieben Siegeln und haben mich früher sehr verunsichert.
Gott wie schrecklich, damit hat meine Tochter auch immer wieder Probleme!Andere reden augenblicklich mit mir, als wäre ich geistig schwerstbehindert und würde nur Kindersprache verstehen.
Ich glaube, die Störung wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Wenn du z.B. mein Kind fragen würdest, wie sie damit "überlebt", würde sie dich vermutlich ganz entgeistert angucken, weil sie gar nicht versteht, was daran jetzt so besonders herausfordernd sein soll. Als Behinderung nimmt sie das überhaupt nicht wahr; sehr hilfreich sind eben die Medis.Was bedeutet das, wie hast du damit ( über)leben gelernt?
Mobbing in dem Sinne gibt es nicht soweit ich herausgefunden habe. Aber sie hat mir beschrieben dass sie sich sehr oft gar nicht gesehen fühlt. „Die behandeln mich als wäre ich Luft!“ Alleine das zu erleben muss sehr hart und frustrierend sein!
Wenn sie auf meine Besonderheiten etwas Rücksicht nehmen würden, würde es wohl klappen. Aber das tun leider die wenigsten Menschen. Die meisten wollen viel Kontakt, viel zusammen unternehmen, schnelle Antworten, aber das kann ich nicht liefern. Wenn sich jemand ständig meldet, sich ständig treffen will und möglichst umgehend Antworten auf Nachrichten haben will, wird mir das schnell zu viel. Mir reicht es, wenn man sich einmal die Woche trifft oder miteinander telefoniert und man irgendwann innerhalb des Tages oder auch erst am nächsten Tag antwortet.Würdest du dich möglicherweise auch mit nicht-Autistischen Menschen verstehen wenn diese offen für deine „Eigenheiten“ wären oder klappt das generell nicht?
Ein gutes Beispiel wie relativ Alles ist!Genau das wünsche ich mir von allen- dass sie, auch wenn sie nicht genormt sind, gut klar kommen mit dem, was sie haben. Das überträgt sich auf die anderen.
Wenn mich jemand mit einem zugeklebten Auge normal anspricht, dann denke ich mir nichts, verlegen macht mich nur, wenn jener verlegen ist deshalb. Was denkt er über mich, etwa, dass er sich vor MIR schämen soll? Oder dass ich ihn deshalb verurteile?
Es ist wohl so dass es an den Betroffenen liegt sich auf die Füße zu stellen und den ersten Schritt zu machen.Sag das deinem Mädchen, die Welt muss sich daran gewöhnen, dass nicht jeder gleich hat und ist.
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