Holunderzweig
Sehr aktives Mitglied
Sprich: Oberflächlichkeit und Ignoranz!
Du kannst doch nicht erwarten, dass man es sich kompliziert macht, wenn es einfacher auch geht. Das ist für manche irrsinnig schwer, schon als "Nicht-Beeinträchtigter" mit jemanden in Kontakt zu treten und in Unterhaltung zu kommen. Da wird dann vermieden, statt sich zu plagen.
Mein Nachbar ist geistig behindert, er ist noch nie in schlechten Händen gewesen, sein Leben lang war wer für ihn da und wird für ihn da sein, dafür ist gesorgt. Ich fühle mich nicht schuldig, weil ich mich nicht um ihn kümmere, mich mit ihm näher befasse. Wäre Bedarf, dann gäbe es die Möglichkeit, mich darum zu bitten, mir Hilfe zu geben, wie ich das meistern könnte. Ich würde diesen liebenswerten Mann natürlich aufnehmen, mich um ihn kümmern, ihm geben, was er braucht, aber das müsste mir seine Familie erst lernen und beibringen. Zb...hast du Zeit, ich kann nicht, würdest du R heute betreuen, er regt sich sonst so auf...wenn niemand da ist. Dann müsste man mir sagen, was ich zu tun habe und was ich berücksichtigen muss, so gehts, meiner Meinung nach- wie machst du?
Was machst du, um Leute dazu zu bringen, dir zu helfen?
Ich lauf doch nicht rum und mische mich ein, wo mich keiner darum bittet, oder wo ich nicht involviert bin weiter.
MIr gefallen Einrichtungen sehr, wo man sich mischt, wo alles vertreten ist und man sich deshalb näher auseinander setzen lernt und wo man sich verstehen und begreifen lernt. Was man kennt, das ist leichter zu integrieren, als wenn man es nicht kennt.