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Habt ihr Angst vor dem Tod? Sind wir alle nur Bewusstsein, oder sind wir nichts? Was denkt Ihr?

Willst du das ändern, dann musst du aufstehen, auch wenn der Sitzer sich wehren sollte, steh auf. Sei zufrieden, sei halt heute schon gut drauf, verschiebe das nicht dauernd- bzw lass dich nicht veräppeln, du hast Grund dich okay zu finden und alles, was du für dich und andere gemacht hast. Das ist sehr viel, NICHTS ist selbstverständlich.
Mach dir einen Orden an und lobe dich mal. Denk mal nach, was du seit Kind alles schon vollbracht hast und bringst und auf die Beine gestellt hast.
Das mit dem Orden mach ich dann mal. 🙂
Hab so einiges geschafft.
PS. Wie du über deinen Garten schreibst ist so schön.
Ich liebe das.
Ich hab keinen mehr, nur noch einen kleinen Balkon.
Und da hab ich Brennessel und Löwenzahn ausgetzt, für den Salat und Tee und die sprießen ganz wunderbar vor sich hin.
Ich gucke ihnen so gern beim Wachsen zu.
Ich beherberge also eine Brennnessel, die gestreichelt wird.
Weil sie so schön gedeiht.
 
Steve Jobs hatte am Ende seines Lebens ein Vermögen von ca. 10 Milliarden Dollar.
Nicht eine Sekunde mehr Lebenszeit konnte er sich dafür kaufen, noch hat er auch nur einen Cent mitgenommen.
Ich häng da ja nicht so dran. Das was ich vermissen würde, ist mein Bewusstsein. Ich mag das so. Meine Gedanken, meinen Kopf, Phantasie.
Dass das alles verschwindet.
Ist manchmal wirklich traurig, ich häng da dran.
Aber wenn ich abends schlafen gehe, und denke, ich würd es nicht merken, wenn ich nicht wieder aufwache, dann ist es mir auch herzlich egal.
Ist ja ein Schritt in die richtige Richtung.
 
Ich glaube, dass wir aus Körper, Seele und Geist bestehen, wobei der Körper verfällt und zu Staub wird und unsere Seele aber weiter existiert.
Ich habe mir schon früh die Frage gestellt, was nach dem Tod passiert. Die Idee, dass man hinterher nichts mehr merkt war furchtbar für mich. Denn dann würde man höchstens 90-100 Jahre, vielleicht aber auch viel weniger lange leben und man würde für immer "schlafen".
Ich bin ja Bibelleser und in der Bibel steht z.B. an verschiedenen Stellen, dass der Mensch wie eine Blume ist, die wächst und schnell wieder verwelkt und dass die Lebensdauer des Menschen wie ein Hauch ist. Und noch mehr, was über das Leben nach dem Tod beschrieben ist, was ich auch sehr ernst nehme! Zum Beispiel, dass wir nach dem Tod, weil nur unsere Hülle verfällt, alles voll mitkriegen und empfinden.

Da ich an Gott glaube, bin ich überzeugt, dass er entscheidet, wann ein Mensch geboren wird und wann er stirbt.
Schon jetzt ist die Frage, was mich erwartet, geklärt. Das gibt mir unheimlichen Frieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich beherberge also eine Brennnessel, die gestreichelt wird.
Genau das ist mein Rezept, wenn ich mein Daumengelenk spüre, sobald es anfängt weh zu tun, gibts Injektionen von der Brennessel, das hilft bis jetzt immer, für lange Zeit ist dann Ende mit weh.
Dein Garten ist rund um dich herum, alles gehört dir, andere pflegen es für dich- die Parks, die Wälder, die Felder, die Wege...alles deins.
 
Das was ich vermissen würde, ist mein Bewusstsein. Ich mag das so. Meine Gedanken, meinen Kopf, Phantasie.
Sich selbst genug, mit sich selbst happy, was willst du mehr?
Schwer auszudrücken, aber vielleicht hat dir das die Energie gegeben, gern zu leben, so zu leben, wie du heute lebst.

Dieses gerne leben ist eine Folge von meiner Vorgeschichte. Es ist, wie wenn jemand zuerst alles verlieren muss, um zu erkennen, wie kostbar viel ist.
Wie wenn mein Ego einsichtig geworden ist, belehrt worden ist, das ist jetzt "demütiger", dankbarer, bescheidener, somit leichter zufrieden zu stellen.

Ich lebte mal in extremen Tempo, Lärm, Hetze und Stressigkeit, das Ruhige, das jetzt da ist, das ist deshalb doppelt so schön, weil ich Vergleiche habe. Nicht gehen können, im Rollstuhl sitzen mit verschraubtem Gestell um den Kopf, das ist auch so eine Erfahrung, die echt dankbar sein lässt, dass Gehen wieder klappt und alles andere, was man eher als selbstverständlich sieht.
Meine Beziehung ist freundlich, friedlich, liebevoll- ich kenne auch andersrum und daher bemerke ich erst, was das ausmacht, welches Glück das ist, frei von diesem dauernden Motzen zu sein, an das ich mich damals schon gewöhnt hatte.

Bestimmt gibts auch intensiveres Kosten, Auskosten, weil registriert ist, man muss das alles mal weglegen. Deshalb selektiere ich sehr genau, womit ich mich abgebe, womit ich diese kostbare Zeit fülle. Um Geschäftchen nachzujagen sicher nicht mehr. Oder um wem länger Aufmerksamkeit zu geben, der nicht mit mir gut kann und ich nicht mit ihm. Übrig bleibt dann das Nette, wenn man das Unnette loslässt.
 
Da ich an Gott glaube, bin ich überzeugt, dass er entscheidet, wann ein Mensch geboren wird und wann er stirbt.

Ich kann nicht nachvollziehen, wie das geht- was mir so alles passiert, das überfordert meinen Verstand. Zb war mal durch mehrere Todesfälle innerhalb meiner Familie, meines Freundekreises der Tod ein aktuelles Thema.
Ich wollte zu jener Zeit zum Stammfriseur, hab aber aus dem Bauch heraus umentschieden und ging zu einem anderen, die Friseurin, Inhaberin kannte ich gut, wir redeten so dahin, ihr kleiner Sohn kam von der Anrainerwohnung, warf versehentlich eine fahrbare Utensilienbox um, Elisabeth, die Mama, die Friseurin nahm ihn bei den Ohren, sagte, so, jetzt reichts! und fiel um, war tot. ( Hirnschlag sagte man nachher).

Es war auch bei der Geburt meines Enkels ähnlich- ich habe durch Zufälle miterleben können, wie er geboren wurde, ich war dabei, das war nicht geplant, das ergab sich. Er sah mir als erstes in die Augen, ich durfte sehen, wie er raus"schlüpfte" aus der Position der Hebamme. Das war ein heiliger Moment.

Ebenso spürte ich mal aus dem Bauch heraus, dass ich sofort zu jemanden fahren muss, es fühlte sich an, spring los, fahr zu W.- das war ein älterer Bekannter, als ich in seine Wohnung kam, ich hatte den Schlüssel, da lag er vor der Toilette, fast Ohnmächtig, akuter Notfall, Rettungskette in Gang gesetzt, zur Intensiv, dort guckte er mich noch liebevollst an und dankte mir und starb an Darmdurchbruch.

Solche Zufälle gibts und gabs so oft schon, dass ich überzeugt bin, etwas weiß alles- aber wie kann man wissen, was morgen ist?
Unser Verstand, zumindestens meiner ist hier überfragt.
 
Sich selbst genug, mit sich selbst happy, was willst du mehr?


Dieses gerne leben ist eine Folge von meiner Vorgeschichte. Es ist, wie wenn jemand zuerst alles verlieren muss, um zu erkennen, wie kostbar viel ist.
Wie wenn mein Ego einsichtig geworden ist, belehrt worden ist, das ist jetzt "demütiger", dankbarer, bescheidener, somit leichter zufrieden zu stellen.

Ich lebte mal in extremen Tempo, Lärm, Hetze und Stressigkeit, das Ruhige, das jetzt da ist, das ist deshalb doppelt so schön, weil ich Vergleiche habe. Nicht gehen können, im Rollstuhl sitzen mit verschraubtem Gestell um den Kopf, das ist auch so eine Erfahrung, die echt dankbar sein lässt, dass Gehen wieder klappt und alles andere, was man eher als selbstverständlich sieht.
Meine Beziehung ist freundlich, friedlich, liebevoll- ich kenne auch andersrum und daher bemerke ich erst, was das ausmacht, welches Glück das ist, frei von diesem dauernden Motzen zu sein, an das ich mich damals schon gewöhnt hatte.

Bestimmt gibts auch intensiveres Kosten, Auskosten, weil registriert ist, man muss das alles mal weglegen. Deshalb selektiere ich sehr genau, womit ich mich abgebe, womit ich diese kostbare Zeit fülle. Um Geschäftchen nachzujagen sicher nicht mehr. Oder um wem länger Aufmerksamkeit zu geben, der nicht mit mir gut kann und ich nicht mit ihm. Übrig bleibt dann das Nette, wenn man das Unnette loslässt.
Darf ich fragen, ob du aktuell irgendwelche chronischen gesundheitlichen Beschwerden hast, die dein Leben massiv beeinträchtigen und gegen die du nichts machen kannst? Und falls ja, wie lebst du gut damit ohne daran zu verzweifeln?
 
Vorweg - ich bin mit Lesen aller Beiträge noch nicht durch.
Ich beneide die, die sich ganz fest im Sattel fühlen und darauf vertrauen, dass alles am Ende gut ist.
Das "Ende" ist mir im Vergleich zum "Weg" weniger wichtig. Ich bin Anfang fünfzig und habe mittlerweile Rheuma. Mein Fokus liegt ganz klar auf dem Weg. Reisen beispielsweise, sofern in meinem Budget, schiebe ich nicht mehr auf die lange Bank! Ich genieße mein Leben so gut es eben geht!

Ich würde so gern die Yogis verstehen und ihr Vertrauen in alles Gute haben.
Hm....tun sie das? Spontan würde ich sagen: nein. "Gut" wäre eine "Wertung". Yoga/Meditation hat ganz viel mit "nicht werten" zu tun, sondern mit Akzeptanz des Ist-Zustandes....zunächst, ohne diesen verändern zu wollen. Aus der Akzeptanz wiederum entsteht oft von alleine der Veränderungsprozess.

versuche mehr im Hier zu sein.
Vielleicht gelingt das besser, wenn man sich klar macht, dass sowieso alles im Nichts endet.
Für mich ist es nicht wichtig, ob es ein "danach" gibt. Im Hier und Jetzt kann ich inzwischen viel besser sein. Ich denke, es ist eine Übungssache/ein Prozess.

Vor ein paar Jahren habe ich meine Oma in der letzten Phase ihres Lebens begleitet (nicht alleine ich). U. a. hatte ich sie (im positiven Sinne) die/ihre letzte Nacht ganz für mich....ich lag zeitweise neben ihr im Bett und habe sie im Arm gehalten...und ich war an ihrer Seite, als sie ihren letzten Atemzug gemacht hatte. Ich bin dankbar dafür! Vielleicht ähnlich - wenn auch umgekehrt - wie die Geburt meiner Kinder!
 
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