Viele würden das besser finden, als angehängt zu werden und zurückgehalten zu werden, obwohl das Ende wirklich ersehnt wird. Das Ende solches Zustandes, das Ende dieses Siechens.
Finde ich auch.
Hab eine Freundin, die in dem Bereich arbeitet. Ja, es ist so. Das läuft aber auch über die Kassen. digee Leute werden gepf
Jetzt sind wir noch immer beim Thema. Nichts ist off topic, auch nicht die Frage, warum wir sollen, wenn wir eh nicht mehr wollen?
Kennt ihr die Geschichte vom Indianer, der sagte, heute ist ein guter Tag zu sterben und in die ewigen Jagdgründe zu gehen, er setzte sich hin und starb.
Der eine oder andere inszeniert einen Unfall, oder behauptet, er hat aus Versehen ganz viele Knollenblätterpilze gesammelt....
Ganz im Ernst, man braucht doch keine Erlaubnis, wenn man springen will, dann wirds Wege geben, die frei sind. Die Mutter meines Schwiegersohns hatte MS, ach eine Gipfelwanderung wär noch schön, bis das nicht mehr machbar ist- sie schrieb sich in Gipfelbuch ein, ein paar Schritte weiter rutschte sie aus- bis heute weiß niemand, absichtlich, oder gewollt, geplant.
Viele würden das besser finden, als angehängt zu werden und zurückgehalten zu werden, obwohl das Ende wirklich ersehnt wird. Das Ende solches Zustandes, das Ende dieses Siechens.
Find ich auch.
Ich habe mal gelesen, dass es Leute gibt, die Wohnungen anmieten, sie wie Intensivstationen ausstatten mit Beatmungsgeräten und für jeden Patienten im Monat 12000 Euro bekommen. Pflegeanstalten....Tote, die angeblich noch leben, weil sie atmen, das aber nur mittels der Maschinen.
Ich habe eine Bekannte die in den Bereich arbeitet, das läuft über die Kasse. Diese Art von Patienten sind "beliebt". Das soll nicht pietätlos klingen, es ist einfach Realität. Sie können gut geplant werden, werden regelmäßig gewendet und sondenernährt. Gewaschen. Das kann über Jahrzehnte so gehen. Weil sie nicht umherlaufen und nicht reden, quasi nicht teilnehmen, sind sie gut planbar und versorgbar. Und es wird besser bezahlt, als normaler Pflege-Umsatz.
Da kann man jetzt schimpfen, wie ich das ausdrücke. Aber es ist so in unserem System.
Jetzt sind wir noch immer beim Thema. Nichts ist off topic, auch nicht die Frage, warum wir sollen, wenn wir eh nicht mehr wollen?
Von mir aus kann der Faden gern weiter in diversen Austausch gehen, wer mag.
Der eine oder andere inszeniert einen Unfall, oder behauptet, er hat aus Versehen ganz viele Knollenblätterpilze gesammelt....
Ganz im Ernst, man braucht doch keine Erlaubnis, wenn man springen will, dann wirds Wege geben, die frei sind. Die Mutter meines Schwiegersohns hatte MS, ach eine Gipfelwanderung wär noch schön, bis das nicht mehr machbar ist- sie schrieb sich in Gipfelbuch ein, ein paar Schritte weiter rutschte sie aus- bis heute weiß niemand, absichtlich, oder gewollt, geplant.
Wäre nach meiner Ansicht schön, die Menschen dürften eine Wahl haben. Nicht jeder ist mutig.
Nicht jeder will einen Berg runterfallen und seine Knochen zerschmettern, um zu sterben.
Oder Pilze essen und elendige Schmerzen haben, wenn Nieren und Leber versagen.
Und warten und aushalten müssen.
Leiden.
Wäre menschlich, finde ich, eine Wahl haben zu dürfen.
Dann kann man wählen.
Wer sanft und in Begleitung einschlafen möchte, darf es.
Wer Pilze essen möchte, oder von einer Brücke oder einem Berg springen möchte, kann wählen.
Beim ersten könnte man sich immerhin verabschieden.
Bei Nr. 2, so wie es jetzt ist, muss man schweigen.
Wäre schön, finde ich, wir dürften wählen und hätten somit eine Wahl.
Das ist meine persönliche Meinung.
Nicht jeder ist so mutig, nicht?
Kann es nicht sein.
Ich fände es sehr mitmenschlich.
Eine Wahl zu ermöglichen.
Und ich glaube, im Verlauf der Unterhaltung hier, es lebt und stirbt sich schöner mit irgendeiner Art von Glauben.
An was auch immer.
Zumindest für die, welche glauben möchten.