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Familie kommt mit Freund nicht klar.

Merke auch als ich Urlaub hatte fand ich das nicht so fürchterlich wie jetzt. Ich hab Nachtschicht & kriege mit wie er im Pool ist, mit den Jungs an den See fährt etc.
Und zur Begrüßung lacht mich morgens dreckiges Geschirr an. Nichts um mir mal ne Freude zu bereiten.
Hast du Angst, es gibt keine besseren Männer, die für eine Beziehung in Frage kommen?
 
Fakt ist er weiss dass mir das unangenehm ist.
Deine Eltern sollten ruhig erfahren, mit was für einer "Flasche" du zusammen bist.
Vielleicht können SIE dich zur Vernunft bringen, damit du dich trennst.
Du hältst doch selbst nichts von ihm.
Sein ADHS ist für ihn ein willkommener Anlass, jeder Arbeit aus dem Weg zu gehen.
Er genießt sein Leben und schmarotzt sich bei dir durch.
Verschwende nicht weitere Lebenszeit mit dem großen Kind.
 
Merke auch als ich Urlaub hatte fand ich das nicht so fürchterlich wie jetzt. Ich hab Nachtschicht & kriege mit wie er im Pool ist, mit den Jungs an den See fährt etc.
Und zur Begrüßung lacht mich morgens dreckiges Geschirr an. Nichts um mir mal ne Freude zu bereiten.
Dann ist er jedenfalls nicht depressiv, wie es hier im Thread mal angedeutet wurde, sondern hat offensichtlich sehr viel Spaß bei seinen Ausflügen mit seinen Jungs, beim Zocken und Chillen. Während du dich als gute Adoptivmutti um das Geldverdienen und den Haushalt kümmerst.
Und anders als die Mütter von echten Kindern hast du noch nichtmal Kindergeld und Unterhalt...🤔
Wünschst du dir wirklich so ein Leben für die nächsten Jahrzehnte?

Eines scheint klar zu sein, von selbst wird der Freund wohl nichts an seinem Leben ändern. Warum auch, es läuft doch alles...
 
Also um ehrlich zu sein klingt das für mich auch mehr nach Bequemlichkeit als psychischen Problemen.

Ich glaube durchaus, dass er diese Diagnosen hat. Und auch, dass sie ihm die Arbeit grundsätzlich erschweren. Aber: erschwert heißt in der Regel nicht unmöglich. Dann soll er eben nur 25h auf Teilzeit arbeiten oder sich eine Arbeit suchen, bei der er sich nicht so konzentrieren muss.

Stell ihn vor die Wahl: Entweder er geht arbeiten, zumindest Teilzeit. Fühlt er sich dazu nicht in der Lage, soll er ne Therapie machen, einschließlich aller verschriebenen Medikamente. Denn wer krank ist, der soll gefälligst zum Arzt. Dass du wenigstens Hoffnung haben kannst, dass sich mal was bessert. Und wenn er sich da auch weigert, dann eben die Trennung. Und sollte er dann arbeiten und wieder schmeißen oder zur Therapie gehen, aber auch nur für 2 Wochen, dann auch die Trennung.

Ich fürchte aber, dass er seine Krankheiten eher bequem findet. Denn Arbeit ist ätzend, für alle, auch für Gesunde. Nur wenige haben das Glück, einen Job zu haben, der ihnen Spaß macht. Die meisten leben von Wochenende zu Wochenende, Urlaub zu Urlaub und zählen die verbleibenden Jahre bis zur Rente.
Und dann ist es so: kriegt man eine psychische Diagnose, dann kann man die für 2 Dinge nutzen: man kann es machen wie du, sich darüber freuen, dass man jetzt wenigstens weiß, was mit einem los ist, und die Diagnose dazu nutzen, um für sich Wege zu finden, dennoch für sich selber sorgen zu können und im Leben irgendwie zurecht zu kommen. Oder man macht es wie er: freut sich über die Diagnose, weil man jetzt endlich eine Ausrede hat, um alle unangenehmen Aufgaben des Alltags mit Hinweis auf die Krankheit von sich weisen zu können. Da will man dann auch gar nicht gesünder werden, denn dann fiele ja die Ausrede weg.

Wenn du mich fragst, liebt er dich nicht. Sonst wäre es ihm nicht egal, was deine Eltern - also seine potenziellen Schwiegereltern - über ihn denken. Oder dass du als ebenfalls Kranke umso mehr Lasten tragen musst.

Vielleicht wäre eine Trennung da wirklich hilfreich, auch für ihn. Bei manchen macht es dann Klick und sie ändern doch was (macht man davor nicht, weil erst mit der Trennung der Leidensdruck groß genug wird). Bzw. weil einem nichts anderes übrig bleibt. Weil das Jobcenter einem irgendwann aufs Dach steigt, das dreckige Geschirr schon Beine kriegt und davonläuft und man mangels sauberer Kleidung auch nicht mehr mit den Freunden raus kann. Gerade muss er nichts davon tun. Um Wäsche und dreckige Teller kümmerst du dich und dank Bedarfsgemeinschaft bleibt das Jobcenter - so du nicht ohnehin für alles zahlen musst - auch gechillter als wenn sie alles ganz zahlen müssten. Wozu also was tun?
 
Wieso ich nicht Schluss mache? Naja weil 3 Jahre wegwerfen nicht so einfach ist. Bzw hat man erstmal noch so ne versteckte Hoffnung..Man will das schlechte nicht sehen. Weiss auch nicht wie ich mich so verhalten soll. Man will unterstützend sein emotional. Aber wo unterstützt er mich? Für mich ist mit meiner ADHS Diagnose auch alles erschwert.

Naja. Heute habe ich mich zum ersten Mal gefragt ob er mich wirklich liebt. Weil ja auch keine Kompromisse eingegangen werden oder so. Wie ich das mit meiner Familie mache scheint ihn nicht zu jucken. Ebenso nicht dass es mir unangenehm allgemein ist. Finanziell juckt ihn scheinbar Null. Und dass alles an mir hängen bleibt.....Ich arbeite 35 h und er sollte wenigstens 25h. Und das ist schon unter meinen Vorstellungen. Von meiner Seite aus nur n Kompromiss. Und er macht nix draus. Ich habe es so satt momentan.

Er nimmt jetzt AD. Er sagt alles fällt ihm so schwer. Aber nur Tabletten schlucken sollte nie die Lösung sein. Glaube das reicht allein gar nicht aus. Aber muss er wissen. Jedenfalls ist er jeden Tag draußen chillen und was mit mir ist, ist ihm sch. egal.
 
Ich frage mich auch, warum du deine besten Jahre mit solch einem Schmarotzer vergeudest. Wie finanziert ihr euer beider Leben eigentlich? Wie oder eher wovon bezahlt er seine Fun-Treffen mit seinen Freunden? Was hält dich eigentlich an ihm? Hast du womöglich lediglich ein schlechtes Gewissen, ihn abzuschießen, weil er dann ja erst einmal nicht weiß, wohin? Soviel Fürsorgeverpflichtung wäre ein schlechter Grund, um dich nicht zu trennen, denn ihm scheinst du zumindest recht egal zu sein. Er nimmt allerdings gerne die Bequemlichkeit in Kauf, die er bei dir anfindet.

Möchtest du eigentlich mal Familie haben? Wenn ja, würde ich mich eher gestern als heute trennen, denn es braucht auch immer noch ein bisschen Zeit, bis man einen neuen Partner findet und so gut kennt, dass man einen Eindruck hat, ob es auch für eine Familie passt.

Dass ADHS jetzt schon als Ausrede taugt nicht arbeiten zu können, wäre mir neu. Hat er eigentlich eine gesicherte Diagnose? Falls ja, für welche Therapie hat er sich entschieden? Darf ich raten? Weder noch - die Störung kommt ihm nur sehr gelegen, um als Grund für seine situativen Unzuläglichkeiten herzuhalten. Und ja, davor/dafür muss man tatsächlich weder Respekt noch Verständnis haben. Den hätte ich schon zehnmal in die Sahara geschickt. Du darfst auch mal nur an dich denken.

Deine Eltern würde ich schon allein deshalb einweihen, um dich moralisch zu unterstützen.
 
Ich weiß nicht, ob du eine schlechte Tochter bist.
Doch du bist auf jeden Fall nicht gut zu dir selbst.
Kümmere dich besser, liebevoller, achtsamer um dich unf dein Leben, deine Zukunft.
Mit diesem Mann wirfst du das nur weg.

Wieso glaubst du, dass du ihn brauchst?
Vermeidest du so das Gefühl allein zu sein? Dich einsam zu fühlen?
Bist du das nicht an seiner Seite?
EIn einsamer Einzelkämpfer, der alles tut, um sich die Illusion einer liebevollen Beziehung zu erschaffen?

Mit ihm hast du nicht, was du dir wünscht.
Doch an ihm festzuhalten bedeutet, dir die Chance, das zu finden, selbst zu nehmen.
 
Wieso ich nicht Schluss mache? Naja weil 3 Jahre wegwerfen nicht so einfach ist. Bzw hat man erstmal noch so ne versteckte Hoffnung..Man will das schlechte nicht sehen. Weiss auch nicht wie ich mich so verhalten soll. Man will unterstützend sein emotional. Aber wo unterstützt er mich? Für mich ist mit meiner ADHS Diagnose auch alles erschwert.
Kann ich absolut verstehen, Gefühle verschwinden ja auch nicht einfach so.

Aber wenn er dich mit ALLEM allein lässt, weil es ihm angeblich schlecht geht - aber scheinbar nicht schlecht genug um zu Zocken und mit den Kumpels um die Häuser ziehen - dann ist das für mich schon pures Ausnutzen, und zeigt eher, wie egal es ihm ist, wie es dir geht.

Es ist ihm egal, das du arbeiten gehts und er nicht. Es ist ihm egal, das der ganze Haushalt an dir hängen bleibt - er tut ja scheinbar rein gar nichts, ausser erwachsenes Kind zu spielen, dafür gehts ihm wohl gut genug.

Wie lange geht das denn jetzt schon so? Erst wenige Wochen oder schon länger? Je nachdem, würde ich ihn jetzt echt auffordern, was zu unternehmen. Den Haushalt sollte er solange sowieso machen, das kann er sich ja einteilen. Wenn das nicht klappt, würde ich ernsthafte Konsequenzen erwähnen.
 
Das mit dem "drei Jahre wegwerfen" verstehe ich nicht so wirklich.
Denn nur weil du schon drei Jahre mit ihm verbracht hast, musst du dir diese lieblose Beziehung das doch nicht noch ein paar Jahre länger antun!

Denn dann hättest du irgendwann nicht nur drei, sondern vielleicht zehn oder noch mehr Jahre an einen Mann weggeworfen, dem du ziemlich egal zu sein scheinst...

Redet ihr denn über diese Probleme, und zeigst du ihm, wie sehr dich seine Gleichgültigkeit und fehlende Unterstützung verletzt?
Wenn ja, was sagt er denn dann, außer daß er es angeblich nicht schafft, arbeiten zu gehen?

Oder hast du ihn insgeheim schon aufgegeben, und machst einfach deinen Job und den Haushalt, ohne etwas von ihm zu erwarten?
Wenn das so ist, dann würde ich dir auch zur Trennung raten.
Denn warum solltest du noch mehr Jahre quasi wegwerfen?

Und glaub mir, der wird schon nicht untergehen, er scheint ja Freunde zu haben, und ist ja wohl auch in der Lage zu arbeiten, wenn es nötig ist...
 

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