Fahrradbeauftragten der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern
Mit dem Dienstfahrrad in Meck-Pomm auf der Fährte von Fahrradsündern ließe ich mir als Strafe sogar noch gefallen...
😀
Na klar, alle sind mitgemeint – so wie „der Kunde ist König“ ja auch für Königinnen gilt. Merkt man nur oft nicht, wenn nur der König auf dem Plakat steht.
Genau, gutes Beispiel: Ich verstehe den Spruch ganz klar so, dass alle Menschen mit den Begriffen "Kunde" und "König" gemeint sind.
Und bei der Gestaltung von Plakaten etc. wird meinem Eindruck nach mittlerweile schon sehr stark auf eine möglichst inklusive und nicht-stereotype Darstellung geachtet.
Wie schon gesagt: Du als Mann kannst das schwer nachempfinden – du wirst in der Sprache nie ausgeklammert.
Ich bin eine Frau und überhaupt nicht der Ansicht, dass ich durch unseren heutigen Sprachgebrauch irgendwo ausgeklammert werde. Ebenso haben sich hier auch schon andere Frauen gegen das "Gendern" ausgesprochen. Das Thema ist keineswegs eine Kontroverse "Mann gegen Frau".
Stell dir mal vor, du lebst in einer Welt, in der man dich ständig für eine Frau hält. Alles ist in der weiblichen Form: „Kundin“, „Ärztin“, „Bürgerin“. Und du sollst dich einfach mitdenken.
Ich wette, der Aufschrei wäre groß – und zwar völlig zurecht.
Wenn sich das historisch so entwickelt hätte, wäre es mir auch recht... dann wären eben mit der
weiblichen Form alle Menschen gemeint. Aber in unserer Sprache wird nun mal das generische Maskulinum verwendet - und dagegen habe ich ebensowenig einzuwenden. Das ist mir viel lieber, als die Sprache mit allen möglichen unzulänglichen Genderversuchen unnötig zu verkomplizieren und zu verunstalten.
Es ist auch keins. Aber mich nervt es, wenn User mit so einem Quatsch wie "Es gibt ja auch 100 Geschlechter" daherkommen.
Nein, die Auswahlmöglichkeiten von diversen Plattformen sind keine Geschlechter.
Es gibt biologisch nur Mann und Frau (und medizinische Sonderformen, die aber niemanden interessieren).
Na dann müsstest du dich aber von den Menschen genervt fühlen, die solche Multigenderthesen vertreten. Und nicht von denen, die selbst davon genervt sind. ^^
Doch.
Das Thema heißt hier nun Mal Gendern.
Du hast mich wohl nicht richtig verstanden. Ist aber auch nicht so wichtig.
🙂
Stimmt, alle linken Ideologien sind total einfach gestrickt: Erst Klassenkampf, dann Männer gegen Frauen. Ganz so, als wäre die Realität jemals so simpel. Von dir hätte ich etwas mehr Substanz erwartet.
Ach, lass diesen ‚Ich bin doch kein Teil von irgendwas, ich bin ein Individuum!‘ – Unsinn.
Also ich finde, Andreas' Beiträge haben ausgesprochen viel Substanz und sind alles andere als Unsinn.
Ich finde es total schrecklich, dass wir zunehmend versuchen Realitäten so zu verbiegen, damit sie in das moderne Moralverständnis passen. Im neuen Assassins Creed Computerspiel geht es ins feudale Japan und ein dunkelhäutiger spielt eine Hauptrolle. Dass es praktisch keine dunkelhäutigen Samurai gab - egal! Es muss ins heutige Bild einer bunten Gesellschaft passen! Ein neuer Film über Seeräuber, Ritter oder sonstwas - da muss eine Frau als Heldin drin vorkommen. Zwar gab es kaum weibliche Ritter, aber egal, es muss ins heutige Bild passen.
Ich hasse die Idee einiger Menschen, dass sich alles ihrer heutigen Moral unterordnen muss, Geschichte, Kultur, Sprache, alles hat stramm dieser Moral zu folgen.
Weder Realitäten, noch Mehrheitsmeinungen, noch Gefühle Anderer sind da wichtig. Es gilt nur "ich habe eine Moral und dieser muss die Welt folgen".
Bei Computerspielen und Spielfilmen finde ich das noch vertretbar... die erheben ja wenigstens nicht den Anspruch, historisch korrekt zu sein, sondern werden auch explizit als kreative Möglichkeiten und Kunstformen genutzt, um fiktive, real nicht existierende Fantasie-Welten und -Handlungen zu erschaffen.
Aber überall dort, wo es um Fakten und Sachbezug geht - bei Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Geschichtsschreibung, Sachliteratur, Informationsdiensten usw. -, halte ich ideologische Beeinflussung auch für ein absolutes Unding.
Für mich ist "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" darüber hinaus auch falsch, weil es in meinem Sprachempfinden nur Frauen explizit nennt.
Da der Plural "Mitarbeiter" für mich und die Mehrheit der Deutschen beide Geschlechter meint und in der Alltagssprache auch meist so verwendet wird, heißt "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" übersetzt: "weibliche Mitarbeiter und alle Mitarbeiter"
Sprich der Mann geht als Teilmenge unter, nur die Frau wird explizit genannt.
Gendern schafft keine gerechte und respektvolle Sprache, Gendern überbetont Frauen.
Aus diesem Grund bin ich durch die "LGBTQIA+-Bewegung" der letzten Jahre sogar wieder vermehrt davon abgekommen, zusätzlich weibliche Formen zu befürworten und zu verwenden. Denn wenn damit dann
immer noch nicht alle Menschen inkludiert sein sollen und es angeblich noch etliche weitere sprachliche Veränderungen braucht, um alle "mitzumeinen" - dann wird mir das einfach deutlich zu kompliziert. Dann doch lieber ein schön simples generisches Maskulinum, das nicht auf das Geschlecht der Menschen bezogen verwendet wird und damit alle einschließt... und gut ist.