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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Vor lauter Gendern wisst ihr doch schon gar nicht mehr wo es tatsächlich angebracht ist.
Es ist nicht korrekt, da Kundenkarte nicht nur männliche Kunden beinhaltet.
Wenn du aus "Der Kunde" ein "Kundinnen" machst, sagst du anstatt " Der Mensch" dann auch "Menschinnen"?
Der Begriff „Mensch“ wird nicht als Rollenbezeichnung verwendet (wie der Kunde, der Lehrer, der Schüler, der Arzt etc.), sondern als Gattungsbegriff - ähnlich wie „Person“ (die übrigens grammatisch feminin ist, aber auch alle meint).
 
Das ist kein Problem sondern ein Merkmal der Demokratie. Es darf und soll unterschiedliche Meinungen geben.
Wenn viele Richtung rechtsextrem driften, ist das sicher kein Zeichen einer guten Demokratie. War es vor 100 Jahren nicht und istbes jetzt auch nicht.
Ok. Ich weiß. Die AfD ist Deiner Meinung nach nicht rechtsextrem. Aber wir drehen uns im Kreis. Du hast Deine Meinung, ich meine. Ist ok so. Entscheiden wir Beide letztlich nicht, ob sie das ist oder nicht.
 
Vor lauter Gendern wisst ihr doch schon gar nicht mehr wo es tatsächlich angebracht ist.
Wer ist eigentlich "Ihr"? Wer "vor lauter gendert" denn eigentlich wirklich so umfassend und immer und überall, wie dieser Satz sich liest?

Nach wie vor meine ich, dass die meisten Leute mal mehr und mal weniger gendern und es keineswegs so ein brisantes Thema ist, wie es manchmal anklingt. Mich wundert manchmal, dass es für viele Menschen so wichtig zu sein scheint, das Gendern ärgerlich zu finden, obwohl es sich doch eigentlich gar nicht so auffällig in unser Leben einmischt, oder?
 
Vor lauter Gendern wisst ihr doch schon gar nicht mehr wo es tatsächlich angebracht ist.
Es ist nicht korrekt, da Kundenkarte nicht nur männliche Kunden beinhaltet.
Wenn du aus "Der Kunde" ein "Kundinnen" machst, sagst du anstatt " Der Mensch" dann auch "Menschinnen"?
Nope, man gendert alle Worte, für die es eine männliche und weibliche Form gibt, zB Kunde und Kundin. Für Mensch gibt es nur eine Form, die alle inkludiert, da ist gendern unnötig.

So easy ist das.
 
So ähnlich hätte ich jetzt Genderregeln gesehen: wenn die Regeln bestehen, hält man sich dran, und ansonsten eben nicht.
Es sind aber keine allgemein gültigen Regeln, wie die Rechtschreibung die im Duden zu finden ist.

Bei welchem Fach kommt es denn auf das Gendert überhaupt an?
Bei keinem einzigen sagt es etwas über die fachspezifische Leistung eines Schülers aus und ist daher total unwichtig.
Stell dir vor ein Schüler oder Student bekommt eine schlechtere Bewertung seiner Arbeit nur deswegen weil er nicht gegendert hat, ansonsten hätte er eine volle Punktzahl erhalten. Gendern sollte nicht mit fachlicher Leistung gleich gesetzt werden. Ist doch irgendwo logisch.
 
Und dann haben wir ja noch die Pflanzen. Da sind auch viele eindeutig männlich oder weiblich. (Aber nicht alle). Der Ahorn, die Ahornin, die Ahorn*innen? Weil sich sonst jedermann unter Ahorn eine männliche Pflanze vorstellt?

Und bitte nicht sagen, dem Ahorn wäre das ja egal. Zwar stimmt das, aber für mich zählt das Argument nicht. Ich möchte, das die Namen die bezeichneten Dinge exakt widerspiegeln.

Bitte keine Diskussion ob ich das jetzt ernst meine. Es ist so halbe/halbe. Ich denke die Dinge gern zu Ende.
 
Obwohl ich nicht gendere und dies auch nicht vorhabe, ist diese Gendersprache in meinem Kopf und das empfinde ich als bedenklich und nervig. Ich will frei reden können wie das vorher möglich war.
Naja, das ist umgekehrt aber genauso. Wenn ich in manchen Kontexten gendere denkt eine Stimme in mir auch mit, ob sich daran jetzt jemand stört oder mich komisch einsortiert, euer Gemotze zieht also auch in meinen Hinterkopf ein. Das ist wahrscheinlich auch einfach normal, dass wir in bestimmten Kontexten mitdenken, was wohl gerade Andere denken und erwarten, einfach die soziale Orientierung des Menschen an anderen Menschen.
 
Und dann haben wir ja noch die Pflanzen. Da sind auch viele eindeutig männlich oder weiblich. (Aber nicht alle). Der Ahorn, die Ahornin, die Ahorn*innen? Weil sich sonst jedermann unter Ahorn eine männliche Pflanze vorstellt?

Und bitte nicht sagen, dem Ahorn wäre das ja egal. Zwar stimmt das, aber für mich zählt das Argument nicht. Ich möchte, das die Namen die bezeichneten Dinge exakt widerspiegeln.

Bitte keine Diskussion ob ich das jetzt ernst meine. Es ist so halbe/halbe. Ich denke die Dinge gern zu Ende.
Ich nehme das mal Ernst.

Wenn Du gern möchtest, dass die Namen die exakten Geschlechtsverhältnisse bei Pflanzen richtig widerspiegeln, dann solltest Du Dich mit Fachleuten im Bereich Biologie zusammensetzen und den Sachverhalt erörtern, ggf. Begriffe erfinden.

Im Tierbereich gibt es für sehr viele Arten unterschiedliche Bezeichnungen für die verschiedenen Geschlechtsbezeichnungen.
 
Mich wundert manchmal, dass es für viele Menschen so wichtig zu sein scheint, das Gendern ärgerlich zu finden, obwohl es sich doch eigentlich gar nicht so auffällig in unser Leben einmischt, oder?
Doch irgendwie schon. Es ist halt etwas dem man nicht aus dem Weg gehen kann, weil die Sprache einfach überall ist und uns eigentlich verbindet, aber dieses Gendern eben trennt.
Wenn jemand dauernd Schimpfwörter bzw Kraftausdrücke benutzt, kann ich mich auch entscheiden ob ich so etwas ständig um mich haben will oder nicht. Aber jetzt stell dir vor es würde in deinem Umfeld und auch bei Nachrichtensendungen, Dokus, Interviews, Radio im Einkaufsgeschäft usw ständig so geredet werden.
Du würdest die Krise bekommen, bei all dem f*ck you, Schei**e usw. und das du dem kaum mehr ausweichen kannst.
 
Und dann haben wir ja noch die Pflanzen. Da sind auch viele eindeutig männlich oder weiblich. (Aber nicht alle). Der Ahorn, die Ahornin, die Ahorn*innen? Weil sich sonst jedermann unter Ahorn eine männliche Pflanze vorstellt?

Und bitte nicht sagen, dem Ahorn wäre das ja egal. Zwar stimmt das, aber für mich zählt das Argument nicht. Ich möchte, das die Namen die bezeichneten Dinge exakt widerspiegeln.

Bitte keine Diskussion ob ich das jetzt ernst meine. Es ist so halbe/halbe. Ich denke die Dinge gern zu Ende.
Grammatisches Geschlecht ist kein biologisches oder gesellschaftliches Geschlecht – das sieht man schon daran, dass auch männliche Giraffen als „die Giraffe“ bezeichnet werden.
 

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