diese Entwicklung existiert bereits seit vielen Jahren und daraus resulieren auch einige weniger auffällige Veränderungen, wie z.B. der Gebrauch einiger geschlechtsneutraler Begriffe, wenn sie wirklich passen und ohne Weiteres alternativ verwendet werden können
Selbst damit habe ich ein Problem.
Wenn ich etwas sagen möchte, überlegen ich ungewollt welche Wörter denn jetzt akzeptiert sind. Das ist schon ein enormer Eingriff in mein Denken und Sprachgebrauch.
Obwohl ich nicht gendere und dies auch nicht vorhabe, ist diese Gendersprache in meinem Kopf und das empfinde ich als bedenklich und nervig. Ich will frei reden können wie das vorher möglich war.
Ich brauche Frauen in der Sprache nicht sichtbar machen, weil Frauen in der Realität für mich selbstverständlich sind, ebenso sind sie gleichberechtigt.
Ich finde diese feministische Bewegung übertreibt es und das verursacht mehr Schaden als Nutzen.
In wieweit der Feminismus auch für unsere demografische Entwicklung verantwortlich ist wäre interessant zu hinterfragen. Und anstatt diese Genderpolitik voranzutreiben und zu finanzieren, wäre es sinnvoller gewesen sich auf eine bessere Politik für Familien mit Kindern zu konzentrieren.
Unsere Kinder fallen bei dieser ganzen "die Frau will gesehen werden", doch hinten runter.
Wie dem auch sei, ich finde es gut, das wir hier so offen drüber reden können.
Nur frage ich mich, gibt es diese Diskussion auch in der Öffentlichkeit? Oder schweigen dort die meisten und gendern um nicht ausgegrenzt und bestraft zu werden?
„Noch trauriger ist das zunehmende Driften Richtung rechts, was weitaus größere Bevölkerungsanteile betrifft.“
Das ist mMn das eigentliche Problem.
Das ist kein Problem sondern ein Merkmal der Demokratie. Es darf und soll unterschiedliche Meinungen geben.
Wenn alle gleich Denken ist das ein Zeichen für ein totalitäres System, bei der die Gesellschaft umgestaltet werden soll.
Die Unterdrückung des politischen Widerstands ist das Zeichen einer Diktatur.
Beides sehe ich in erschreckendem Maße in unserer Gesellschaft. Und diese Umerziehung und Umgestaltung beginnt natürlich schon in der Schule.