Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Niemand muss gendern. Niemand. Und niemandem wird irgendjemandes Wille aufgezwungen.
Ich lese mich gerade ins Thema ein. So ist es leider nicht.
Im eigenen Umfeld, Kinder wurden gezwungen in den Klassenarbeiten in Deutsch zu gendern.
Ansonsten gab es Punktabzug.
 
👍
Eine Weile nervte mich das zunehmende gendern. Inzwischen bin ich recht emotionslos.
Konsequenz: Ich schaltete und schalte ab.
Podcasts, Radio, Filme, Dokus.
Vielleicht verpasse ich ein paar interessante Inhalte deshalb, ist mir aber zu unerträglich.

Ich nutze Radiosender nur noch bei Autofahrten und muss zum Glück seltener Sender wechseln, da das Gendergestammel abnimmt.

Im privaten Umfeld durch sämtliche Altersgruppen gendert niemand freiwillig, nur dort, wo es durch Vorgaben auferlegt, also erzwungen wird.
Auch die jüngeren Generationen äußern sich nur genervt darüber.



Neben bereits genannten Aspekten:

Sprachschönheit, die sehr leidet.







Klienten
Klientinnen
Und das 3. Geschlecht.

Wäre dann wohl

Klienten:innen
Klienten*innen

Es wurde vermutlich zu Klient:innen, Klient*innen, um nicht noch sperriger zu wirken.

Mir letztlich egal, ich ignoriere den Käse, muss mich keinen Anforderungen fügen. Den Luxus hat leider nicht jeder.



Sehe ich ähnlich.
Noch trauriger ist das zunehmende Driften Richtung rechts, was weitaus größere Bevölkerungsanteile betrifft.
Alles ziemlich schräg und wunderbar zu ignorieren, solange das kleine private Leben davon nicht genervt wird.
Kann jeder für sich halten wie er mag, wenn andere damit nicht behelligt werden.

Der katzenhassende Hundebesitzer darf Katzen hassen.
Der hundehassende Katzenfreund darf Hunde hassen.
Beide dürfen in meinem Garten sitzen.
Nebeneinander. Selbst samt Viecherln.
So lange Ruhe ist, sie nicht nerven, keinen Stress machen!
Andernfalls: raus!
Mehr Maßnahmen brauche ich gar nicht.

Ich halte es mit Peter Lustig:
Abschalten!
Gesunde Einstellung. Man muss nicht gendern, wenn man nicht will. Man muss es nichtmal „ertragen“.
„Noch trauriger ist das zunehmende Driften Richtung rechts, was weitaus größere Bevölkerungsanteile betrifft.“
Das ist mMn das eigentliche Problem.
Und Menschen wie Jette Nietzard sind extrem schlimm für die progressiven Parteien. Viel schlimmer als es ein Höcke jemals sein könnte. Aber anscheinend reicht ihr Spatzenhirn nicht aus, um das zu verstehen. Ich würde mir wünschen, das die Grünen nicht lange fackeln und sie ausschließen. Sie hat nichts verloren in dieser Partei, genau wie der MP von BW das gesagt hat ! Sie ist 6 Jahre älter als ich. Man kann auch in diesem Alter eine gewisse politische Reife verlangen !
 
ich frage mich, ob ihm das vielleicht einfach nicht auffällt, weil viele Formen inzwischen ganz selbstverständlich wirken.
Ihr werdet auch freiwillig gendern, nur wird euch das einfach nicht auffallen, weil viele Begriffe schon im Alltagsgebrauch verankert sind.
Wenn jemand z.B. statt Altenpfleger „Pflegefachkraft“ sagt, ist das bereits Gendern. Wen jemand statt Anfängerkurs „Grundkurs“ sagt, ebenfalls. Wenn du statt Bürger (plural) „Bevölkerung oder Einheimische“ sagst, ebenso. Wenn du statt Zuhörer (plural) „Publikum“ sagst, ebenfalls… und die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen.
Viele denken beim Gendern nur an Sternchen oder Doppelpunkte - dabei ist gendergerechte Sprache viel mehr als das.
Ich glaube, da verschätzt du dich - im Alltag der meisten Menschen ist Gendern keine Selbstverständlichkeit und nicht im Alltagsgebrauch verankert.

Wobei es meiner Meinung nach allerdings auch einen erheblichen Unterschied gibt zwischen einem Sprachgebrauch, der Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt - diese Entwicklung existiert bereits seit vielen Jahren und daraus resulieren auch einige weniger auffällige Veränderungen, wie z.B. der Gebrauch einiger geschlechtsneutraler Begriffe, wenn sie wirklich passen und ohne Weiteres alternativ verwendet werden können - und einem Sprachgebrauch, welcher zusätzlich diverse sonstige Gender einbeziehen möchte. Letzteres ist ja eine viel neuere Entwicklung, die einerseits zu den ganzen stark vom bisherigen Gebrauch abweichenden, uneinheitlichen und von vielen Menschen als sonderbar und störend empfundenen sprachlichen Experimenten geführt hat... während andererseits aber schon allein die Grundlage dessen - eben die Annahme der Existenz zahlreicher über weiblich und männlich hinausgehender (sozialer) Geschlechter - in der Bevölkerung längst nicht allgemein anerkannt ist. Darum ist gerade das "All-Inclusive-Gendern" meiner Ansicht und Erfahrung nach eine Randerscheinung. Und wird es wohl auch bleiben, nehme ich an.
 
@Ausnahmsweise
Die Kombination Klienten:innen ist grammatisch widersinnig, weil „Klienten“ ist Plural maskulin. Der Doppelpunkt oder das Sternchen ersetzt aber die geschlechtsspezifische Endung, also müsste das Basiswort eigentlich „Klient“ lauten.
Du tust so, als würde das Sonderzeichen an ein bereits maskulin flektiertes Wort gehängt, aber tatsächlich wird damit ja die maskuline Endung ersetzt bzw. aufgebrochen.
Ist das jetzt besser verständlich?

Man könnte stattdessen auch Klientel, Kundschaft oder Hilfesuchende (je nach Kontext) sagen, falls man genderneutral bleiben, aber das Sternchen oder den Doppelpunkt nicht verwenden möchte.
 
Es wurden auf den letzten 12 Seiten die meisten Gründe dafür genannt würde ich sagen. Ich verstehe dann nicht, warum du es nicht verstehst. 😉

Ich versuche mal eine Zusammenfassung,
wir hätten da:
Ablehnung der politischen Einmischung in unsere Sprache
Ablehnung der Verwendung unserer gemeinsamen Sprache zum Ausleben einer Ideologie
Ablehnung der Verunstaltung und Verkomplizierung unserer Sprache
Ablehnung des Konformitätsdruck
Ablehnung des Versuchs in das eigene Denken einzugreifen
.... gibt's noch mehr? Es lässt sich sicher auch besser formulieren.

Jeder kann das gerne für sich alles tun und ausüben, aber er soll andere die das Ablehnen nicht damit belästigen. Die Sprache ist nun mal ein Allgemeingut, das keiner allein zur Darstellung seiner Ansichten beanspruchen und anderen aufzwingen soll.
Wir haben uns im Laufe der Zeit auf eine bestimmte Form geeinigt, die für jeden gut zu verstehen und zu benutzen ist.
Die Mehrheit ist dagegen, das eine Minderheit unsere Sprache verunstaltet. Was ist daran schwer zu verstehen?

Jeder hat doch die Freiheit im privaten Bereich soviele : * / und neue Wortkreationen zu verwenden wir er mag, nur im öffentlichen Raum haben wir uns auf einen anderen Sprachgebrauch geeinigt und erwarten diesen wie die Einhaltung an die StraßenverkehrsOrdnung, weil sonst schnell Chaos herrscht wenn jeder macht wie er will.

Und ohne es böse zu meinen, wenn jemand gendert wirkt das auf mich, als sei derjenige nicht ganz bei Verstand.
Da nicht genügend vom Gendern überzeugt sind, schätze ich das es wie so einige Modeerscheinungen mit der Zeit wieder verschwinden wird.

Aber ich finde es dennoch interessant zu sehen was Menschen sich so alles einfallen lassen wenn sie angeblich am Höhepunkt ihrer gesellschaftlichen Entwicklung angekommen sind und sie die Langeweile und ein Gerechtigkeitswahn plagt.
Es gibt so viele gravierende gesellschaftliche Probleme, aber manche meinen man könne mit ein paar : und * etwas zum Besseren verändern. So leicht lassen sich Probleme aber nicht lösen.
Die Sprache ist doch kein fertiger Zustand, auf den sich „alle geeinigt“ hätten. Sprache verändert sich ständig. Neue Begriffe, neue Formen, neue Perspektiven - das ist kein Chaos, das ist Sprachwandel. Der passiert nicht nur bei Genderfragen, sondern bei jedem Wandel in Gesellschaft, Technik und Denken. Und der Wunsch, in der Sprache sichtbarer zu sein, ist kein „Gerechtigkeitswahn“, sondern ein ganz legitimes Bedürfnis. Man muss es nicht teilen, aber auch nicht pathologisieren.

Du musst nicht gendern. Aber wenn du anderen deswegen die geistige Gesundheit absprichst, zeigt das nur, dass es dir nicht um Sprache geht, sondern um Abwertung. Damit disqualifiziert sich deine Kritik mehr selbst als das Gendern.
 
Das ist mMn das eigentliche Problem.
Und Menschen wie Jette Nietzard sind extrem schlimm für die progressiven Parteien. Viel schlimmer als es ein Höcke jemals sein könnte. Aber anscheinend reicht ihr Spatzenhirn nicht aus, um das zu verstehen. Ich würde mir wünschen, das die Grünen nicht lange fackeln und sie ausschließen. Sie hat nichts verloren in dieser Partei, genau wie der MP von BW das gesagt hat ! Sie ist 6 Jahre älter als ich. Man kann auch in diesem Alter eine gewisse politische Reife verlangen !
Danke dafür.
So sollte es in allen Parteien gehandhabt werden. Reife und Diplomatie, ein Fakt, der in der Politik wieder viel mehr in den Vordergrund soll. Allein, es wird ein Rufen in die Wüste sein.
 
Ich lese mich gerade ins Thema ein. So ist es leider nicht.
Im eigenen Umfeld, Kinder wurden gezwungen in den Klassenarbeiten in Deutsch zu gendern.
Ansonsten gab es Punktabzug.
Wenn die Lehrkraft einen Punktabzug gab, weil ein bestimmter Ausdruck nicht verwendet wurde, ist das pädagogisch diskutabel. Aber „Zwang“ klingt, als stünde da jemand mit einem Schlagstock. Ein bisschen weniger Drama wäre hilfreich.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben