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Kinderwunsch belastet Ehe

Na, dann bin ich ja mal gespannt was, außer Torschlusspanik, an komplizierter Astrophysik hier innerhalb eines Gesprächs zu Tage gefördert werden wird. 👍
Vielleicht ist es ja die Torschlusspanik - trotzdem muss sie doch gehört, gewürdigt, anerkannt und in den Arm genommen werden.

Wenn ich so eine grundlegende Wahrheit in meinem Leben anerkennen müsste und in meiner Verzweiflung am Rad drehen würde, möchte ich bitte liebevoll in den Arm genommen und angehört werden und kein passiv-aggressives "Sex ab sofort nur noch mit Kondom" erleben müssen.

Manchmal frage ich mich, worüber Leute in Beziehungen überhaupt reden.
 
Bin ich grundsätzlich völlig bei dir.

Aber sie streiten seit Wochen und führen von daher bereits Gespräche.
Jeder kennt den Standpunkt des anderen zu Genüge. Da kommt nix mehr hochtrabend neues.

Und wenn du den Eröffnungsbeitrag verfolgt hast wirst du ja wissen, das es ihr in keiner Weise darum geht in den Arm genommen zu werden. Sie verzichtet auf sein Verständnis und möchte stattdessen schwanger werden. Das geht eher schon in Hysterie über. Und dann ist er auch irgendwann einfach der falsche Ansprechpartner. Dann sollte sie einen Psychologen aufsuchen, wie hier auch bereits häufig geraten wurde.

Er ist kein Therapeut, sondern der Böse. Nicht gelesen?
 
Sex plötzlich nur noch mit Kondom, da würde ich mir als Frau übrigens auch veräppelt vorkommen. Wenn es dem Mann 12 Jahre lang egal war und 12 Jahre lang nichts passiert ist, aber plötzlich meint er mit Verhütung anfangen zu müssen, obwohl es ohnehin schon unrealistisch ist, dass da ein Kind kommt?

Als Frau mit Kinderwunsch wäre das ein Schlag ins Gesicht für mich. Und da hätte ich dann auch gar keinen Bock auf Sex mehr. Wenn der Kerl sich beim Sex das Symbol dafür, dass meine Wünsche eh nicht ernst genommen werden, auch noch überzieht - ne, da wäre für mich der Lustofen aus. Dann doch lieber gar kein Sex als so.

An die Sexlosigkeit würde ich mich sowieso besser schon mal gewöhnen. Denn verliert man als Frau erst mal die Lust, weil der Mann einen eh nicht ernst nimmt (sexuelle Lust und emotionale Befriedigung hängen bei uns oft eng zusammen), dann kommt sie in der Regel auch nicht mehr zurück. Die Standardantwort auf jegliche deiner Annäherungsversuche wird künftig "Jetzt brauchen wir auch keinen Sex mehr haben. Jetzt ist es eh zu spät". Oder auch "wer zu faul war, mir ein Kind zu machen, braucht auch später keinen Sex mehr". Nur mal so als Beispiele was ich in solchen Fällen in meinem Umfeld da schon gehört habe...

Du merkst es doch jetzt schon, dass sie in den unfruchtbaren Wochen ihre Lust offenbar schon verloren hat und nur noch an den fruchtbaren Tagen auf dich zukommt. Vielleicht auch in der Hoffnung, dich leichter rumzukriegen, wenn es deine einzige Chance auf Sex ist.... weil sie genau weiß, dass du diese ihr so wichtigen Tage sonst auslassen würdest, wäre die Alternative nicht das Zölibat.
 
Ich finde es beidseitig schwierig.
Als Mann fände ich es auch nicht witzig auf Befehl ins Bett zu hüpfen.
Da hätte ich auch keine Lust drauf.
Und auch nicht darauf , in dem Alter , noch , auf Biegen und Brechen , versuchen ein Kind zu bekommen.
Irgendwann ist es halt zu spät und dann muss man das auch mal einsehen.
Auch als die Ehefrau.
 
Du wirkst selbst nicht sehr klar in der Sache.
Ich finde den TE sehr klar: Er will kein weiteres Kind. Seine Frau hingegen hat plötzlich zu spinnen angefangen. Dass er damit erst mal einen Umgang finden muss, nachdem er sich nicht hopplahopp trennen möchte, finde ich auch verständlich.
etzt streite ich mich mit der Schule und den Behörden, weil sie meine Tochter nicht mehr beschulen wollen. Ich muss also seit Wochen auch noch mehr oder weniger stümperhaft Homeschooling leisten.
Wie gibt es das? Deine Tochter ist doch noch in einem schulpflichtigen Alter, oder irre ich mich da?
 
Sex plötzlich nur noch mit Kondom, da würde ich mir als Frau übrigens auch veräppelt vorkommen. Wenn es dem Mann 12 Jahre lang egal war und 12 Jahre lang nichts passiert ist, aber plötzlich meint er mit Verhütung anfangen zu müssen, obwohl es ohnehin schon unrealistisch ist, dass da ein Kind kommt?

Als Frau mit Kinderwunsch wäre das ein Schlag ins Gesicht für mich. Und da hätte ich dann auch gar keinen Bock auf Sex mehr. Wenn der Kerl sich beim Sex das Symbol dafür, dass meine Wünsche eh nicht ernst genommen werden, auch noch überzieht - ne, da wäre für mich der Lustofen aus. Dann doch lieber gar kein Sex als so.

An die Sexlosigkeit würde ich mich sowieso besser schon mal gewöhnen. Denn verliert man als Frau erst mal die Lust, weil der Mann einen eh nicht ernst nimmt (sexuelle Lust und emotionale Befriedigung hängen bei uns oft eng zusammen), dann kommt sie in der Regel auch nicht mehr zurück. Die Standardantwort auf jegliche deiner Annäherungsversuche wird künftig "Jetzt brauchen wir auch keinen Sex mehr haben. Jetzt ist es eh zu spät". Oder auch "wer zu faul war, mir ein Kind zu machen, braucht auch später keinen Sex mehr". Nur mal so als Beispiele was ich in solchen Fällen in meinem Umfeld da schon gehört habe...

Du merkst es doch jetzt schon, dass sie in den unfruchtbaren Wochen ihre Lust offenbar schon verloren hat und nur noch an den fruchtbaren Tagen auf dich zukommt. Vielleicht auch in der Hoffnung, dich leichter rumzukriegen, wenn es deine einzige Chance auf Sex ist.... weil sie genau weiß, dass du diese ihr so wichtigen Tage sonst auslassen würdest, wäre die Alternative nicht das Zölibat.
Jetzt nehmen wir mal an, der Kinderwunsch würde vom Mann ausgehen:
Würdest du dich denn so von deinem Mann unter Druck setzen lassen?
Willst du Sex nur noch nach seinen Regeln haben, auch wenn du z.B. gerade mit deinem kranken Kind einen Termin hast, neben der Arbeit noch Homeschooling betreiben müsstest und schon total auf dem Zahnfleisch gehst?

Ich finde das Ganze ziemlich rücksichtslos, sollte der TE jetzt also der Frau quasi ständig aufs Wort gehorchen, die Arbeit und die Tochter vernachlässigen und gegen seinen Wunsch noch ein Kind zeugen?
Ich verstehe dich hier wirklich nicht...

Nur weil eine Frau Torschlusspanik hat, ist das doch wohl kein Grund, ihr jetzt alle Wünsche zu erfüllen, und sich behandeln zu lassen wie ein vielleicht noch irgendwie nützlicher Deckhengst.
Und was du mit dem Sex geschrieben hast, den die Frau angeblich nicht mehr wollen würde, wenn es kein Kind gibt, finde ich sogar richtig mies und unfair.
Oder würdest du etwa in deiner Partnerschaft Sex dazu benutzen, um unbedingt deinen Willen durchzusetzen?
Das hat mit Gemeinsamkeit und Liebe doch nun wirklich nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit Egoismus, sorry.
 
Jetzt nehmen wir mal an, der Kinderwunsch würde vom Mann ausgehen:
Würdest du dich denn so von deinem Mann unter Druck setzen lassen?
Willst du Sex nur noch nach seinen Regeln haben, auch wenn du z.B. gerade mit deinem kranken Kind einen Termin hast, neben der Arbeit noch Homeschooling betreiben müsstest und schon total auf dem Zahnfleisch gehst?

Ich finde das Ganze ziemlich rücksichtslos, sollte der TE jetzt also der Frau quasi ständig aufs Wort gehorchen, die Arbeit und die Tochter vernachlässigen und gegen seinen Wunsch noch ein Kind zeugen?
Ich verstehe dich hier wirklich nicht...

Nur weil eine Frau Torschlusspanik hat, ist das doch wohl kein Grund, ihr jetzt alle Wünsche zu erfüllen, und sich behandeln zu lassen wie ein vielleicht noch irgendwie nützlicher Deckhengst.
Und was du mit dem Sex geschrieben hast, den die Frau angeblich nicht mehr wollen würde, wenn es kein Kind gibt, finde ich sogar richtig mies und unfair.
Oder würdest du etwa in deiner Partnerschaft Sex dazu benutzen, um unbedingt deinen Willen durchzusetzen?
Das hat mit Gemeinsamkeit und Liebe doch nun wirklich nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit Egoismus, sorry.
Zumal er ja 12 Jahre lang "unterstützt" hat. Es ist ja nicht so, dass er sich dem Wunsch gegenüber verschlossen hat.
 

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