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Sohn fühlt sich als Frau

und wir wollen keinen Vertrauensbruch begehen und mit der Tür ins Haus fallen.
Das finde ich richtig.
Er braucht anscheinend noch Zeit.
Das Gute ist,dass er sich immerhin einem von euch anvertraut hat.
Dir gibt das so auch ein bisschen Zeit,dich an die Situation zu gewöhnen.
Obwohl ich auch verstehen kann,dass es für dich nicht einfach ist ,so zu tun,als ob du von alldem nichts wüßtest.
 
Mit Hormonen und Tabletten wäre ich auch sehr kritisch und als Mutter dagegen.

Ansonsten würde ich ihn einfach machen lassen so wie er es sich wünscht.

Ich hätte ihm gesagt ihr liebt ihn als Sohn oder als Tochter....so wie er will.
 
Hat Euer Kind sich einen neuen Namen ausgesucht?

Nein, noch nicht. Entweder es ist ihm (noch) peinlich oder er strebt eine nicht 100%ige Frauenrolle an - das hab ich im ganz entfernten Arbeitskollegenkreis.

Hormone und co. gibt es wohl erst nach Psychologischer / Endokrinilogischer Begutachtung. Das ist ein Prozess der Monate/Jahre dauern wird und auch nicht schnell mal eben gemacht wird soweit ich gesehen habe. Wir haben schon unsere Fühler ausgestreckt und termine ausgemacht, dass wenn es bald kommt, wir vorbereitet sind.
 
Sorry dass ich sohn schreibe, aber ich muss mich dran gewöhnen, es selbst von ihm hören, etc.
Ich finde, dass du dich dafür nicht entschuldigen müssen solltest. Obwohl ich noch nicht einmal involviert bin, empfinde ich es als unpassend, dass dir hier vom einen oder anderen bereits der Tochter-Begriff aufgezwungen wird, auch wenn du ihn vielleicht irgendwann einmal selber verwenden würdest. Es geht ja erst einmal um die Einordnung DEINER Gefühle und darum, dir zu helfen. Da würde der neutrale Begriff des "Kindes" durchaus ausreichen. Mir wäre das viel zu brutal, da die neuen Erkenntnisse ja schon fundamental an den eigenen Vorstellungen rütteln und nach einer möglichst sanften Umorientierung verlangen.

Sollte nur ich das so sehen will ich nichts gesagt haben. Versuchte mich nur einzufühlen. Ich wäre wohl auch erst einmal sehr von der Rolle. Sorry, dass ich zum Sachverhalt selber nichts beitragen kann.

(Mein Beitrag richtet sich ausschließlich an den TE. )
 
Hallo zusammen,

Ich weiss nicht weiter, mein Sohn (16) hat sich heute meiner Frau offenbart, dass er sich als Frau fühlt. Den Gedanken hat er schon seit 4 Jahren und seit 18 Monaten ist er sich sicher.
Ich weiss offiziell von nix, er will es mir aber sagen, es fällt ihm aber schwer.

Das Thema ist vollkommen neu für mich. Als ich es hörte bin ich erstmal in Tränen ausgebrochen, weil er einen sehr schwierigen Weg vor sich haben wird, gesellschaftlich, emotional, etc.

Wir können noch nicht offen mit ihm drüber sprechen, das wird noch dauern bis er sich ganz öffnet.
Uns überrascht es sehr, weil er bis jetzt keinerlei Anzeichen hatte - auch nicht zurückschauend.
Wir lieben unseren Sohn/Tochter, egal was kommt!

Gibt es Eltern, die Ihre Erfahrungen/Tipps/etc. teilen können?
Mir schwirren so viele Gedanken durch den Kopf...
Ich würde so gerne mit jemandem reden!

Hilfe!
Das tut mir leid für Euch. Fühl Dich gedrückt.
 
Ich hätte ihm gesagt ihr liebt ihn als Sohn oder als Tochter....so wie er will.
Genau dass werden wir tun. Als ich es das erste mal hörte bin ich in Tränen ausgebrochen wegen dem Leid was für mein Kind kommen wird (Gesellschaft, Schule, ...). Das wäre als erste Reaktion vermutlich nicht gut gewesen. So konnte ich mich vorher sammeln.
 
Wir haben schon unsere Fühler ausgestreckt und termine ausgemacht, dass wenn es bald kommt, wir vorbereitet sind.
Seid bitte vorsichtig,dass ihr das nicht zu eurem Projekt macht.
Will sich euer Kind ändern?
Lasst es selber den Weg vorgeben.
Ich würde an dem Punkt,wo ihr im Moment steht ,keine Termine ausmachen ( allenfalls für euch selbst,für eure Beratung).
Dieser Weg,für den sich euer Kind entscheidet,braucht Mut und Selbstverantwortung.
Lasst es erwachsen werden,Eigeninitiative ergreifen!
 
Sehr wichtig ist es kein Drama daraus zu machen.

Versuche es cool und locker zu sehen.
Es kann sich alles noch verändern.

Wenn er die Frauenrolle ausprobieren will dann lass ihn mit dieser Rolle seine Erfahrungen selber machen.

In der heutigen Zeit wird viel toleriert.

Lass ihn erstmal selber machen ohne eure Einmischung und Unterstützung.
 
Aber will Hormone und lange Haare.
Hormone/Medikamente sind nichts, was man schnell und „mal eben so“ bekommt. Davor muss man einen langen und intensiven Prozess in ärztlicher Behandlung durchlaufen.

@KaiPeter , ich finde gut und wichtig, was @Leere?Zukunft schreibt: Termine (- Beratung, Begleitung,…) für euch sind kein Thema und toll, aber darüber hinaus würde ich nichts über den Kopf eures Kindes hinweg machen und ohne konkret zu wissen, was es braucht und möchte, wohin die Reise gehen soll und in welchem Tempo.

Seid unterstützend und offen, aber lasst eurem Kind die Freiheit, selbst herauszufinden, ob und welche Schritte es gehen mag.
 

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