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Darf ein potentieller Arbeitgeber sich ohne Einverständnis meiner Seite sich beim alten über mich erkundigen ohne mein Einverständnis?

Das ist schlimm, was du da erlebt hast.

Allerdings ist es nicht unüblich, dass sich potentielle neue Arbeitgeber beim alten Arbeitgeber über den Bewerber erkundigen. Erlaubnis brauchen sie dafür keine.

Gib die Hoffnung nicht auf. Alles Gute.
Das ist nicht richtig, der alte AG darf keine Auskünfte geben, solange der Betroffene nicht zugestimmt hat. Es darf das Arbeitszeugnis und öffentlich einsehbare Informationen genutzt werden, alles andere verstößt gegen das Datenschutzgesetz.
 
Doch, eigentlich verstößt ein solcher informeller Austausch gegen den Datenschutz und Deine Persönlichkeitsrechte. Dafür gibt es das Arbeitszeugnis oder explizit angegebene Referenzen, was ja eine Erlaubnis darstellt, sich dort zu erkundigen.

Ich würde an Deiner Stelle ein Gedächtnisprotokoll anfertigen, alle Anwesenden namentlich nennen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde machen. Gar nicht mal wegen des unerlaubten Austauschs, sondern wegen des Vorgangs an sich. Wie mit Dir umgegangen wurde.

Man wollte Dich nicht einstellen und hat das Gespräch so geführt, dass Du entweder die Fassung verlierst oder von selbst aufstehst und gehst.
 
Vorab: So ein erniedrigendes Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen.

Vielleicht hat sich der Chef bei Deiner alten Firma erkundigt - dass das eigentlich nicht erlaubt ist, verhindert leider nicht, dass es gemacht wird. Anderer Gedanke: Es gab schon jemanden, der die Stelle bekommen sollte, im ÖD muss aber nunmal alles ausgeschrieben werden. Dich musste man aufgrund der Schwerbehinderung einladen, Du hast also die Sache verkompliziert aus Sicht des Arbeitgebers. Und wenn Schwerbehinderte im Spiel sind, muss im Einstellungsantrag immer sehr gut begründet sein, warum derjenige nicht in Frage kommt - da kommt es natürlich sehr gelegen, dass Du Fachfragen nicht beantworten kannst (WARUM, darauf kommt es dann nicht mehr an). Ich bin daher sehr zwiegespalten, was das Angeben der Schwerbehinderung angeht und habe mich persönlich entschieden, es zu verschweigen.

Was auch immer der Grund war, wie gesagt, das Verhalten ist nicht zu rechtfertigen.
 
Hallo,

Ich bin momentan am Bewerbungen schreiben und mit meinem alten Arbeitgeber lief es nicht gut aus. Ich wurde vor 5 Jahren innerhalb der Probezeit gekündigt. Und na ja mein alter Arbeitgeber hat scheinbar dafür gesorgt, dass ich in dem Bereich keinen Job mehr finde. Jetzt bin ich leider schon zu lange draußen aus dem Bereich. Ich habe mich immer wieder versucht zu bewerben und nur absagen.

Ich versuche es trotzdem immer wieder. Jetzt mit einem Grad der Behinderung muss ich eingeladen werden. Ich hatte Dienstag ein sehr schlimmes Vorstellungsgespräch (geht hier um öffentlichen Dienst).
Das war psychoterror. Mir wurden sehr harte Fragen gestellt , auf deren Antwort ich nichts wusste zun Teil und dazu kommt, dass mir der Chef ständig ins Wort gefallen, warum sieht mein Lebenslauf so aus wie er aussieht ' und dann habe ich versucht eine wage Antwort bezüglich meines alten Arbeitgebers gemacht (ds war Mobbing und so damals im spiel) und der Chef ging weiter darauf ein und dass ich ja schon lange raus wäre. Ihn war keine antwort gut genug und ich glaube er zielte darauf ab, dass ich meinen alten arbeitgeber schlecht rede. Was das und das soll etc. Ich habe schon beinahe angefangen zu weinen, weil er einfach nicht locker lassen wollte. Und hats geschafft' dass ich im Gespräch fast geweint hätte. Emotional aufgewühlt hat er mich dann fachfragem gestellt, mir ind Wort gefallen "'jetzt hören sie mal auf zu stammen und beantworten sie die Frage".
Dann habe ich Versucht zu sagen, dass es nicht gepasst hat und die Stelle nicht für Berufsanfänger geeignet sind er erzählte mir dann dass er meinen alten Arbeitgeber gut kennenwürde' befreundet wären und viel mit ihm im Verbindung stehe' sozusagen, dass er sich mit ihm über mich ausgetauscht hätte, hätte er beinahe so auch gesagt , hat sich aber da wieder elegant rausgeholt. Das war feinster Psychoterror ähnlich wie bei meinem alten Arbeitgeber . Ich war so aus der Bahn geworfen , dass ich die danach kommenden Fachfragen teils nicht beantworten konnte . Immer wieder ins Wort gefallen unf mich in jede bestmögliche Falle laufen zu lassen. am Ende einfach nur aufgestanden bin , mich bedankt habe' aber nicht die handgeschüttelt habe und auf dem Weg aus dem Gebäude bitterlich weinen müssen.
Das heftige finde ic, dass die Schwerbehindertenbeauftragte und der Personalrat da absolut nicht dazwischen gegangen sind.
Dann ein Tag später kam auch sofort die absage, was jch so im ÖD noch nie erlebt hatte

Ich weiß nicht ' wie ich damit umgehen soll, ob ich im Nachhinein noch irgendetwas machen kann.
Natürlich geht das. Möchtest du denn da arbeiten nach diesem Gespräch?

Ich würde jetzt aber nicht davon ausgehen , dass in dem Gespräch irgendwas aus Boewilligkeit gegen dich persönlich war.

Was haben die davon, nach 5 Jahren? Besonders stressresistent bist du jedenfalls nicht.

Ich rate vor Gesprächen sich ganz genau vorzubereiten, auch auf unangenehme Fragen und logisch, dass da was zu deinem Lebenslauf kommt. Überlege dir vorher, wie du das begründest. Das dümmste wäre gewesen, schlecht über den alten Arbeitgeber zu sprechen.

Bereite dich beim nächsten Mal auf alle möglichen Stressfragen vor und nimm ein bisschen emotional Abstand.
 
Hallo,

Ich bin momentan am Bewerbungen schreiben und mit meinem alten Arbeitgeber lief es nicht gut aus. Ich wurde vor 5 Jahren innerhalb der Probezeit gekündigt. Und na ja mein alter Arbeitgeber hat scheinbar dafür gesorgt, dass ich in dem Bereich keinen Job mehr finde. Jetzt bin ich leider schon zu lange draußen aus dem Bereich. Ich habe mich immer wieder versucht zu bewerben und nur absagen.

Ich versuche es trotzdem immer wieder. Jetzt mit einem Grad der Behinderung muss ich eingeladen werden. Ich hatte Dienstag ein sehr schlimmes Vorstellungsgespräch (geht hier um öffentlichen Dienst).
Das war psychoterror. Mir wurden sehr harte Fragen gestellt , auf deren Antwort ich nichts wusste zun Teil und dazu kommt, dass mir der Chef ständig ins Wort gefallen, warum sieht mein Lebenslauf so aus wie er aussieht ' und dann habe ich versucht eine wage Antwort bezüglich meines alten Arbeitgebers gemacht (ds war Mobbing und so damals im spiel) und der Chef ging weiter darauf ein und dass ich ja schon lange raus wäre. Ihn war keine antwort gut genug und ich glaube er zielte darauf ab, dass ich meinen alten arbeitgeber schlecht rede. Was das und das soll etc. Ich habe schon beinahe angefangen zu weinen, weil er einfach nicht locker lassen wollte. Und hats geschafft' dass ich im Gespräch fast geweint hätte. Emotional aufgewühlt hat er mich dann fachfragem gestellt, mir ind Wort gefallen "'jetzt hören sie mal auf zu stammen und beantworten sie die Frage".
Dann habe ich Versucht zu sagen, dass es nicht gepasst hat und die Stelle nicht für Berufsanfänger geeignet sind er erzählte mir dann dass er meinen alten Arbeitgeber gut kennenwürde' befreundet wären und viel mit ihm im Verbindung stehe' sozusagen, dass er sich mit ihm über mich ausgetauscht hätte, hätte er beinahe so auch gesagt , hat sich aber da wieder elegant rausgeholt. Das war feinster Psychoterror ähnlich wie bei meinem alten Arbeitgeber . Ich war so aus der Bahn geworfen , dass ich die danach kommenden Fachfragen teils nicht beantworten konnte . Immer wieder ins Wort gefallen unf mich in jede bestmögliche Falle laufen zu lassen. am Ende einfach nur aufgestanden bin , mich bedankt habe' aber nicht die handgeschüttelt habe und auf dem Weg aus dem Gebäude bitterlich weinen müssen.
Das heftige finde ic, dass die Schwerbehindertenbeauftragte und der Personalrat da absolut nicht dazwischen gegangen sind.
Dann ein Tag später kam auch sofort die absage, was jch so im ÖD noch nie erlebt hatte

Ich weiß nicht ' wie ich damit umgehen soll, ob ich im Nachhinein noch irgendetwas machen kann.
Ja, darf er.
Das Fragen ist sowieso erlaubt.
Spannender ist, ob der Ex-Arbeitgeber antworten darf. Aber auch das darf er.
Relevant sind die Tatbestandsmerkmale "verarbeiten" und "gespeichert" iSd. DSGVO. Im Kopf abgelegte Daten sind nämlich nicht laut DSGVO "gespeichert". Man kann auch keine Auskunft verlangen, was der Chef noch über einen weiß.

Manche Datenschutzbeauftragte sehen das anders, aber ich halte das für falsch und für überwiegend wahrscheinlich, dass Gerichte nicht so entscheiden werden.

Natürlich darf er nur die Wahrheit sagen und seine Meinung äußern, die auch Wertungen enthalten darf. Ich gebe immer vor, Tatsachen und Meinungen sauber zu trennen.

Wir stellen auch selbst diese Rückfragen regelmäßig, weil den Arbeitszeugnissen oft nicht zu trauen ist. Ich bekomme auch regelmäßig Rückfragen von Abteilungsleitern oder unserem Datenschutzbeauftragten, ob sie antworten dürfen und ich gebe das immer frei. Bisher war der Fall noch nicht vor Gericht, ich warte quasi darauf, bin mir meiner Einschätzung aber recht sicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und noch etwas : du weißt nicht, was dein alter Arbeitgeber tut oder gemacht hat. Diese Überlegungen, man will dir schaden, bringen dich null weiter.
 
OT: Bei dem Vorstellungsgespräch hätte ich nach kürzester Zeit gesagt: Vielen Dank für die Einladung, aber unter diesen Umständen möchte ich bei ihnen nicht anfangen zu arbeiten. Und wäre gegangen. Wenn man schon im Vorstellungsgespräch so behandelt wird, wollte ich da nicht arbeiten.
Auch wenn es nicht erlaubt ist, ist es aber nicht unüblich, dass sich Chefs unter einander austauschen. Für das nächste Vorstellungsgespräch kannst du dich nur wappnen. Gehe in die Offensive. Sag, dass es mit deinem vorherigen AG leider im Unguten auseinander ging und du den Eindruck hast, dass dich dein ehemaliger AG im Rahmen seiner Möglichkeiten diskreditieren wollte. Und weiter möchtest du zu dem Thema nichts sagen. Damit ist alles gesagt und du vermeidest dadurch in die Enge gedrängt zu werden.
 

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