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Alles steuert auf Trennung zu. Zwischen Hoffnung und Trauer.

Hier fiel ja schon die Idee einer Paartherapie, ich hoffe, ich habe deine Antwort darauf nicht überlesen, aber wäre das für dich vorstellbar?
Es wäre für mich vorstellbar, für meine Freundin wahrscheinlich auch. Wir hatten das Thema auch schon mal, aber es nicht vertieft. Ich werde es aber noch einmal mit ihr besprechen.

Wie kann ich mir das denn vorstellen, magst du mehr erzählen, mit welchen Themen ihr konkret hingegangen seid und inwieweit es euch geholfen hat tiefer reinzugehen. Mit ein Problem ist ja auch, dass es meiner Freundin schwer fällt, zu teilen oder erklären, was für sie so schwierig ist und warum sie sich die Veränderung zurück zum getrennten Wohnen wünscht, sie auch andere Zukunftsplänen lieber auf Eis legen will.
Sie ist sonst sehr offen und eloquent und hat eigentlich keine Probleme ihre Gedanken und Gefühle zu verbalisieren.
Ich habe ihr auch schon gesagt und sie gebeten, mir einfach ehrlich zu sagen, was los ist, auch wenn es mir vielleicht weh tut. Damit könnte ich besser umgehen, als im Nebel zu bleiben.

Wenn es dir lieber ist, kannst du mir auch eine Nachricht schicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber offensichtlich gefällt ihr das Zusammenwohnen im Moment nicht.
Wenn sie nicht damit rausrückt warum, finde ich das unfair.
Will sie denn wieder ausziehen?
Was meint sie dazu?
Vielleicht hat sich ja auch ihre Meinung bezüglich Familie bzw. Kinderwunsch geändert.
Hast Du sie da schon mal gefragt?
Unfair finde ich es nicht, weil das nicht böswillig ist. Sie ist teilweise selbst verzweifelt, dass sie es nicht konkreter sagen kann. Es bleibt alles vage.
Auch wieso sich ihre Wünsche bezüglich Kinder, Familiengründung verändert haben. Vage Antworten, es einfach noch eine Weile (einmal meinte sie 4-5 Jahre) vertagen, es so genießen, wie es jetzt ist und dann weiter schauen.
 
Es wäre für mich vorstellbar, für meine Freundin wahrscheinlich auch. Wir hatten das Thema auch schon mal, aber es nicht vertieft. Ich werde es aber noch einmal mit mir besprechen.

Wie kann ich mir das denn vorstellen, magst du mehr erzählen, mit welchen Themen ihr konkret hingegangen seid und inwieweit es euch geholfen hat tiefer reinzugehen. Mit ein Problem ist ja auch, dass es meiner Freundin schwer fällt, zu teilen oder erklären, was für sie so schwierig ist und warum sie sich die Veränderung zurück zum getrennten Wohnen wünscht, sie auch andere Zukunftsplänen lieber auf Eis legen will.
Sie ist sonst sehr offen und eloquent und hat eigentlich keine Probleme ihre Gedanken und Gefühle zu verbalisieren.
Ich habe ihr auch schon gesagt und sie gebeten, mir einfach ehrlich zu sagen, was los ist, auch wenn es mir vielleicht weh tut. Damit könnte ich besser umgehen, als im Nebel zu bleiben.

Wenn es dir lieber ist, kannst du mir auch eine Nachricht schicken.

Über unsere Themen möchte ich öffentlich nicht so viel schreiben, aber ich finde eine Paartherapie/ Beratung gerade dann hilfreich, wenn man zu zweit in Gesprächen nicht weiter kommt, man sich immer im Kreis dreht und auch, wenn es schwierig ist, etwas zu verbalisieren. Die Therapeutin/ der Therapeut geht dann ja durch gezielte Fragen tiefer rein und das erzeugt in der Regel nochmal eine andere Dynamik, als wenn die Partnerin nachhakt.

Damit ich dir schreiben kann, musst du deine Nachrichtenfunktion noch in den Einstellungen freischalten.
 
Mit ein Problem ist ja auch, dass es meiner Freundin schwer fällt, zu teilen oder erklären, was für sie so schwierig ist und warum sie sich die Veränderung zurück zum getrennten Wohnen wünscht, sie auch andere Zukunftsplänen lieber auf Eis legen will.
Sie ist sonst sehr offen und eloquent und hat eigentlich keine Probleme ihre Gedanken und Gefühle zu verbalisieren.
Das ist nur ein Gefühl von mir ,wenn ich das lese:
Ich kann mir schwer vorstellen,dass sie nicht den Grund weiß,warum sie einen Schritt zurück gehen will.
Vllt will sie ihn dir nicht sagen,weil sie Angst hat ,dich zu verletzten.
Oder sie ist sich selbst noch nicht ganz sicher.
Auf jedenfall hat sie Zweifel,was eure Familienplanung angeht.
Warum mag das sein?
 
Ich finde schon, daß das ganz gut zusammenpasst, welche Gründe sie angibt und welche Signale sie aussendet.

Sie hat Dir einen klaren Grund genannt, nämlich daß sich die Qualität Eurer Beziehung seit dem Zusammenziehen verändert hat. Weniger Abwechslung, weniger Leichtigkeit, weniger Spontanität. Ich würde das ernst nehmen. Du sagst ja selbst, daß sich das verändert hat.

Wenn man jetzt bedenkt, daß das Zusammenziehen quasi Teil eines größeren Plans ist und danach der Schritt Familiengründung angedacht ist, kann es schon sein, daß sie sagt, sie ist mit dem Zusammenleben nicht so zufrieden, tatsächlich aber den nächsten geplanten Schritt meint.

Das was ihr aktuell fehlt in ihrem Leben und der Beziehung, das Leichte, Unbeschwerte, viel unterwegs sein, Spontane... Wird sie noch viel viel weniger haben, wenn Kinder da sind. Dann ist diese Freiheit und Umbeschwertheit erst mal vorbei. Das ist ihr sicher klar. Sie ist auch älter geworden. Wenn ein Kind aus dem Haus wäre und sie ihr Leben so wie sie es mag wieder aufnehmen könnte, wird sie 60 sein.

Dazu passt, daß sie den Kinderwunsch noch mal zurückstellen möchte.

Vielleicht hat sich ihre Priorität dahingehend wirklich verändert? Vielleicht möchte sie inzwischen die Einschränkungen, die eine Familiengründung mit sich bringt nicht mehr in Kauf nehmen. 5 Jahre sind eine lange Zeit. Da können sich Pläne ändern. Vielleicht mag sie sich das selbst noch nicht so eingestehen, weil es für sie immer so klar war, daß das ihr Lebensplan war?

Ich würde wirklich da mit ihr gemeinsam noch mal hinschauen.

Ansonsten ist mir noch aufgefallen, daß Ihr in den letzten Jahren oft über längere Zeit getrennt wart, außerdem ja sowieso getrennt gewohnt habt, daß Ihr weniger Routine und Alltag miteinander erlebt habt als nach Eurem Zusammenzug. Vielleicht hat sich die Beziehung tatsächlich dadurch lebendiger und für sie angefühlt. Und jetzt fühlt sie die Routine und Berechenbarkeit vielleicht auch als Langeweile. Dazu würde passen, daß im Urlaub alles schön und easy war, zuhause im Alltag aber wieder nicht.

Das ist ja auch eine Veränderung, wenn eine Beziehung aus den aufregenden abwechslungsreichen Anfangszeiten in ruhigeres Fahrwasser kommt und statt aus gemeinsamen Verabredungen und Unternehmungen überwiegend aus Alltag besteht.

Du kannst nur immer wieder mit ihr wertfrei im Gespräch bleiben, um gemeinsam die Gründe herauszufinden. Manchmal hilft es auch, wenn eine andere vertraute Person, z.B. eine Freundin den Part übernimmt und gemeinsam mit Deiner Freundin versucht herauszufinden, was jetzt genau los ist. Es ist schon möglich, daß Deine Freundin es selbst nicht so genau weiß oder es auch vor sich selbst nicht so richtig wahrhaben will. Z.B. wenn ihre Gefühle für Dich sich geändert hätten oder eben ihre Lebenspläne wie Familiengründung.
 
Das ist nur ein Gefühl von mir ,wenn ich das lese:
Ich kann mir schwer vorstellen,dass sie nicht den Grund weiß,warum sie einen Schritt zurück gehen will.
Vllt will sie ihn dir nicht sagen,weil sie Angst hat ,dich zu verletzten.
Oder sie ist sich selbst noch nicht ganz sicher.
Auf jedenfall hat sie Zweifel,was eure Familienplanung angeht.
Warum mag das sein?
Das würde ich auch gerne wissen.

So wie ich es verstehe, weiß sie es selbst nicht richtig.
Ob Angst mich zu verletzen mit ihm Spiel ist, habe ich in Gesprächen schon ein paar Mal gefragt und gebeten es mir trotzdem zu sagen, weil wir nur eine Chance haben, wenn alle Karten auf dem Tisch sind.
 
Sie hat Dir einen klaren Grund genannt, nämlich daß sich die Qualität Eurer Beziehung seit dem Zusammenziehen verändert hat. Weniger Abwechslung, weniger Leichtigkeit, weniger Spontanität. Ich würde das ernst nehmen. Du sagst ja selbst, daß sich das verändert hat.
Der Knackpunkt ist wahrscheinlich, dass sie diese Veränderung als negativ empfindet und ich als okay bis positiv.
Ich denke, dass man daran zum Teil arbeiten kann. Wir haben auch in den letzten Jahren in der warmen Jahreszeit mehr unternommen, waren mehr unterwegs als in der kalten. Denke, dass es wieder etwas mehr wird.

Zu einem Teil finde ich es aber auch schön, nach Hause zu kommen und einfach zu Hause zusammen zu sein. Ich muss nicht jeden Tag ausgehen, unterwegs sein, da und dort jemanden treffen oder etwas unternehmen.

Ein Punkt ist dabei sicher, dass unser Arbeitsalltag unterschiedlich ist. Bei ihr hauptsächlich Schreibtischarbeit, phasenweise 100%, phasenweise weniger und sie ist auch unterwegs. Sie ist also die, die zu Hause ist und dann raus will, wenn sie Feierabend hat. Ich habe oft 12h-24h Schichten und manchmal Wochen in denen ich 60 Stunden arbeite (ist nicht die Regel, aber kommt vor allem im Winter und in speziellen Zeiten gehäuft vor). Für mich ist nach Hause kommen schön, ich freue mich auf unser gemeinsames Reich und vor allem meine Freundin.

Was sich verändert hat: mein Arbeitspensum war schon immer so, früher eher noch mehr. Mir hat das früher weniger ausgemacht, ich war auch nach einer langen Schicht noch bereit, mit ihr essen zu gehen und etwas zu unternehmen, konnte die Müdigkeit übergehen. Das fällt mir jetzt schwerer, wahrscheinlich weil ich älter bin und nicht mehr so belastbar wie noch vor ein paar Jahren.
Das was ihr aktuell fehlt in ihrem Leben und der Beziehung, das Leichte, Unbeschwerte, viel unterwegs sein, Spontane... Wird sie noch viel viel weniger haben, wenn Kinder da sind. Dann ist diese Freiheit und Umbeschwertheit erst mal vorbei. Das ist ihr sicher klar. Sie ist auch älter geworden. Wenn ein Kind aus dem Haus wäre und sie ihr Leben so wie sie es mag wieder aufnehmen könnte, wird sie 60 sein.
Gute und richtige Gedanken. Danke!
Vielleicht hat sich ihre Priorität dahingehend wirklich verändert? Vielleicht möchte sie inzwischen die Einschränkungen, die eine Familiengründung mit sich bringt nicht mehr in Kauf nehmen. 5 Jahre sind eine lange Zeit. Da können sich Pläne ändern. Vielleicht mag sie sich das selbst noch nicht so eingestehen, weil es für sie immer so klar war, daß das ihr Lebensplan war?
Vielleicht ist das so. Das ist auch okay, sowas darf sich ändern. Aber es wäre für uns als Paar sehr traurig, weil wir dann so unterschiedliche Dinge vom Leben wollen, die sich nicht mit einem Kompromiss lösen lassen.
Ansonsten ist mir noch aufgefallen, daß Ihr in den letzten Jahren oft über längere Zeit getrennt wart, außerdem ja sowieso getrennt gewohnt habt, daß Ihr weniger Routine und Alltag miteinander erlebt habt als nach Eurem Zusammenzug. Vielleicht hat sich die Beziehung tatsächlich dadurch lebendiger und für sie angefühlt. Und jetzt fühlt sie die Routine und Berechenbarkeit vielleicht auch als Langeweile. Dazu würde passen, daß im Urlaub alles schön und easy war, zuhause im Alltag aber wieder nicht.
Das stimmt schon, wobei ich die letzten rund 1,5 Jahre vor dem Zusammenziehen eigentlich schon fast wie gemeinsam Wohnen betrachtet haben. Wir waren vielleicht eine Nacht pro Woche getrennt, oft wenn ich einen Nachtdienst hatte, aber so meistens beieinander und hatten in den jeweiligen Wohnungen einen eingespielten Alltag. Mehr in ihrer, als in meiner, aber trotzdem.
Das ist ja auch eine Veränderung, wenn eine Beziehung aus den aufregenden abwechslungsreichen Anfangszeiten in ruhigeres Fahrwasser kommt und statt aus gemeinsamen Verabredungen und Unternehmungen überwiegend aus Alltag besteht.
Das stimmt.
 
Hallo Lo.,

Ich fand den Beitrag von Ausnahmsweise sehr gut und einfühlsam geschrieben. Ich habe aus deinen Schilderungen die selben Schlüsse gezogen. Dir ist schon klar, dass dahinter ein Mensch steckt, der sich viel Zeit genommen hat und Mühe gegeben hat, auf deine Zeilen einzugehen und dir helfen wollte? Wie wäre es mal mit ein bisschen Dankbarkeit, anstatt so respektlos zu reagieren?

Denn ich finde deine Reaktion auf ihre wirklich klugen und einfühlsamen Worte sehr kaltschnäuzig und respektlos. Deswegen bin ich hier raus. So einem undankbaren Menschen möchte ich nicht weiter zu helfen versuchen.


Mit Kalendersprüchen kann ich wenig anfangen.
Ich finde deine Interpretationen und Unterstellungen sehr unfair, weil sie nicht zur Realität passen.
Schon krass, was darein interpretiert wird,
Oh Gott, mehr Pathos und Drama ging nicht?
Ehrlich gesagt bin ich schockiert, wie man jemanden solche Absichten unterstellen kann. Ich hätte sie mit "Zuckerchen" gelockt und durch meine Kompromissbereitschaft manipuliert, mit ihr zusammenzuziehen?
Das hast du nicht wortwörtlich geschrieben, aber zusammen mit dem "Ton" deines gesamten Textes finde ich deine Äußerungen sehr deplatziert.
Welchen Film fährst du bitte? Sprichst du hier von eigenen Erfahrungen, die du auf mich projizierst oder was ist los?
Nein, das trifft genauso wenig zu wie viele andere deiner merkwürdigen Mutmaßungen.
 
Was sich verändert hat: mein Arbeitspensum war schon immer so, früher eher noch mehr. Mir hat das früher weniger ausgemacht, ich war auch nach einer langen Schicht noch bereit, mit ihr essen zu gehen und etwas zu unternehmen, konnte die Müdigkeit übergehen.
Hm.....warst du dann wirklich "präsent" oder eher "körperlich anwesend" (nicht böse gemeint)?

Das fällt mir jetzt schwerer, wahrscheinlich weil ich älter bin und nicht mehr so belastbar wie noch vor ein paar Jahren.
Aus meiner Perspektive bist du noch ziemlich jung.

Der Grund, warum dir das schwerer fällt, könnte auch sein, dass du dir oft und bereits seit langer Zeit viel abverlangst. Manchmal merkt man das erst zeitversetzt.

Unabhängig davon, dass ich nicht beurteilen kann, ob der Punkt mit euren Problemen zu tun hat, würde ich dir raten, auf dich zu achten.

Ganz allgemein: Liebe zu anderen hat indirekt auch ganz viel mit Selbstliebe zu tun.
 
Wie wäre es mal mit ein bisschen Dankbarkeit, anstatt so respektlos zu reagieren?
Denn ich finde deine Reaktion auf ihre wirklich klugen und einfühlsamen Worte sehr kaltschnäuzig und respektlos. Deswegen bin ich hier raus. So einem undankbaren Menschen möchte ich nicht weiter zu helfen versuchen.
Das ist dein gutes Recht! 😃

Ich muss dir nur sagen, dass ich das völlig anders sehe. Außer Frage steht, dass sich hier jeder, der etwas schreibt, Zeit genommen hat zu lesen und zu antworten. Dafür auch schönen Dank! Aber anders als du wahrnimmst, wimmelt der Beitrag von diesem User voller Unterstellungen, Anschuldigungen, Verzerrungen. Das ist nicht klug und schon gar nicht einfühlsam, sich aus der Beziehungssituation von zwei Menschen einen Täter rauszupicken und auf den hinhacken und den anderen Part als wehrloses Opfer hinstellen.
Nur um mal einen Part zu zitieren:
Und jetzt ist da stattdesssen der goldene Käfig. Der so schön glänzte, so verlockend war.
Und nun die Luft nimmt, die Flügel stutzt, ...
Zerstörerisch wirkt.
Das ist nichts anderes als eine bodenlose Frechheit. Nehme gern in Kauf, dass ich kaltschnäuzig und undankbar bin, weil ich das nicht einfach so kommentarlos stehen lasse.

Nur weil ich nach Meinungen gefragt habe, muss ich nicht alles dankbar annehmen und schon gar nicht solche Respektlosigkeiten. Werde ich auch in Zukunft nicht, das ist ja wohl klar. 😁
 

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