nun, was ich dir mitgeben wollen würde:
- entspann dich! wortwörtlich! nehm eine warme dusche oder ein bad. oder mach IRGENDETWAS, dass dich entspannt. ich mache zum beispiel auch gerne yoga oder gehe eine runde joggen. auch wenn es am ende nur zehn minuten gewesen sind und ich am ende wieder heulend daliege.. tut es gut wenigstens den VERSUCH zu unternehmen, etwas positives aus dem trennungsschmerz zu machen.
- fang ein neues hobby an. das schlägt auch in die kerbe "neue skills durch traumatische erlebnisse"
- geh viel raus. wenn du kannst. manchmal will man sich ja einfach nur isolieren, heulen und filme gucken. aber versuch dir anzugewöhnen, mehr rauszugehen und einfach mit menschen in kontakt zu treten. am besten suchst du dir ein hobby mit gruppen, so lernst du neue leute kennen.
- es ist nicht so schlimm, wie es scheint, mein lieber! auch wenn das in deinem gehirn gerade anders dargestellt wird. es ist alles gehirnchemie. bei dir werden gerade ganz viele stresshormone ausgesendet und kaum dopamin/glückshormone entwickelt (zumindest würde ich das jetzt als Laie so einschätzen).
ES GEHT VORRÜBER! es kommen wieder bessere tage! und dann wieder schlechtere. aber so ist das leben!
lerne aus der situation! besorg dir einen kleinen freundeskreis
und weine. weine mein freund. halt die tränen nicht zurück. weine wie ein mann, der eine frau geliebt hat. trauere um diese liebe. und erkenne, dass diese liebe in dir ist das es deine liebe ist. das diese liebe, die du in dir hast und dessen verlust dich jetzt so trauern lässt.. eine sehr gute eigenschaft an dir ist. und ganz allgemein: der menschheit.
war das nicht mal unsere superkraft? die superkraft der menschen? zu lieben!?
dann setz diese superkraft so ein, dass sie dir nutzt, anstatt dir wehzutun.
LIEB DICH SELBST!
hab auch grad an meine mutter denken müssen und hab einfach übelst angefangen zu heulen und danach erst wieder gemerkt, wie übelst gut das tut und eine natürliche möglichkeit ist, dopamin im gehirn zu erzeugen. dafür sind tränen nämlich da. nicht, um traurig zu sein. sondern um mit der trauer klarzukommen
ja, ich vermisse meine mutter immernoch. ja, sie ist immernoch beschissen zu mir.. aber irgendwie.. erscheint das problem nicht mehr so groß.. wie zuvor.
also: sei ein mann. WEINE!
edit: achso und: überleg dir ob es eventuell in deiner familie doch ein oder zwei personen gibt, denen du dich eventuell mal annäherst oder versuchst di konflikte zu lösen, falls es geht? ich weiss, ist nicht immer möglich, aber wäre auch ne option. ich schiebe grad auch üübelsten abturn auf meine fam und will seit jahren regelmäßig den kontakt abbrechen, zu allen.. aber dein text hat mir nochmal gezeigt wie wichtig diese personen sein können, wenn man selbst einsam ist..