Ich habe deinen Beitrag gestern noch gelesen, wollte da aber erstmal eine Nacht drüber schlafen.Was mir in deinem Eingangs-Post auffällt, war, dass dein Schuldgefühl übermächtig zu sein scheint und du dem kein Einhalt gibst. Du malträtierst dich ja förmlich selber. Das kannst mal hinterfragen. Was erhoffst du dir (noch unbewusst) davon?!
Dennoch kann ich auch heute nicht genau sagen was ich mir davon erhoffe. Wahrscheinlich soll das Leid eine gerechte Strafe sein, die mein Unterbewusstsein für richtig empfindet.
Erhoffen würde mein Kopf vielleicht, das man sieht das ich meine Strafe bekomme und auch Leide, vielleicht eine Art Schrei nach Aufmerksamkeit?
Objektiv kann ich diese Sache leider nicht mehr beurteilen, die Idee wo das eben herkommt ist einfach das ich leiden muss, für alles das ich falsch mache. Das liegt wahrscheinlich in meiner Kindheit, das sich bis heute so hingezogen hat.Wenn du das alles objektiv betrachtet, findest du dann deine Selbstanklage auch angemessen? Wenn nicht, hättest du eine Idee, wo das herkommt, dass du so mit dir sprichst? Und frag dich bitte auch, wie zielführend das ist.
Vielleicht erhoffe ich mir davon, das Sie mir einfach verzeihen kann, das wir vielleicht dennoch in Kontakt bleiben aber genau kann ich es nicht sagen, das muss wie gesagt tief in mir verwurzelt sein und durch die ganze psychische Situation aktuell, bin ich eben auch nicht in der Lage da wirklich neutral und objektiv an die Sache ran zu gehen.Was erhoffst du dir davon? Absolution? Von wem?
Hast du früher mit so einer Wehleidigkeit in Beziehungen irgendwas erreicht? Hast du damit irgendwas bekommen?
Jedenfalls danke dir für deinen Beitrag, ich muss da immer noch viel drüber nachdenken.