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Tinnitus im Bewerbungsgespräch erwähnen?

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Spüli, du kannst sehen, das ist ein interessantes Thema. Danke dafür.

Bei mir war nach längerer Abwesenheit vom Berufseben ( wegen eines schweren Unfalls) irgendwie das Gefühl da, ich könnte gar nicht mehr, selbst, wenn ich wollte. Dann kams, dass ich mal aushelfen musste und siehe da, sehr wohl klappte es, sehr gut sogar.
Ich frage MICH, ob es geht und falls es nicht geht, dann sag ich Bescheid- zb, es klappt leider nicht, meine Beeinträchtigung lässt das nicht zu. Für das gibts ja Probezeit.
 
Warum sollte man das erwähnen? Man erwähnt ja beim ersten Date zB auch nicht ALLE seine großen und kleinen Macken, Probleme, Sorgen usw.
Wenn etwas nicht unbedingt für den Bewerbungsprozess wichtig ist oder interessant ist, dann erwähnt man nur Dinge, die maximal positiv sind.
Auch das gehört eben zu diesen "Spielregeln".
Jeder Arbeitgeber weiß, dass jeder Mensch auch seine Probleme hat: Der eine hat ein schlechtes Verhältnis zu einen Eltern, der andere Tinnitus und der dritte verträgt kein Gluten usw.
Das hat aber im ersten Kontakt mit einem Menschen (sei es nun ein Vorstellungsgespräch, ein Kundenkontakt, ein frühes Date oä) nichts verloren, wenn man nicht total schräg wirken will. Es geht um eine berufliche Zusammenarbeit: Unnötig private Details preiszugeben wirkt unprofessionell.
Was anderes wäre es, wenn Dein Job DIREKT mit Tinnitus zusammenhängen würde: Also wenn Du Dich zb als Arzthelfer in einer HNO-Praxis mit gezieltem schwerpunkt auf Tinnitusbehandlung bewirbst: DANN kann es sich ergeben und interessant sein, dass man Insider ist. Aber alles andere: Bloß nicht erwähnen. Das wirkt, als wolle man Sonderbehandlung und wäre auch sonst irgendwie "kompliziert"
 
Wenn du es dir leisten kannst, dann kannst du es mitteilen, wenn nicht, würde ich es sein lassen, wenn du danach gefragt wirst explizit auf Tinnitus dann würde ich die Wahrheit sagen.

Du kannst auch fragen, haben sie das piepsen auch gerade gehört? nein? Oh dann ist es wohl mein Tinnitus.

Was würdest du denn arbeiten, in was für eine Umgebung? Du musst dann schon schauen, dass es nicht dein Tinnitus am Ende verstärkt.
 
Ich würde es nicht erwähnen, weil man nie weiß, ob ein möglicher neuer Arbeitgeber Vertrauen gegen Vertrauen setzt und deine Ehrlichkeit auch anerkennt. Du musst für dich entscheiden, kannst du damit voll belastete arbeiten, kannst du einen Job durchhalten, ohne eben gleich aufzufallen oder gar auszufallen.
 
Würde ich niemals erwähnen. Der Arbeitgeber sagt dir auch nichts vom schlechten Betriebsklima. 😉
 
Wäre ein GdB über 50% vorhanden oder der Job aufgrund des Tinnitus erschwert, ja (was aber die Frage aufwerfen würde, warum man sich dann bewirbt). Ansonsten nein.
 
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