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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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@Klavierspieler wäre es tatsächlich eine Möglichkeit erstmal in der Wohnung zu bleiben? Eventuell könnte deine Ex-Frau sich auch eine Wohnung suchen? Ich sehe wenig Möglichkeiten für deine Situation.
 
Sie hat mir aber mitgeteilt, dass sie nicht aus der Wohnung ausziehen wird. Sie wird mich aber auch nicht freiwillig aus dem Mietvertrag lassen. Sie müsste dann ja alleine die Miete zahlen und Vollzeit arbeiten gehen. Das ist ja "nichts für sie". Das hat sie so gesagt.
Das ist ganz schön dreist von ihr.

Vermutlich hat sie schon einen Anwalt, der ihr rät, das Ganze zu eskalieren.

"Die Hölle kennt keine Wut wie die einer verschmähten Frau."
William Congreve
 
Der harte rechtlich Weg, um aus der Wohnung rauszukommen wird sich sehr lange ziehen. Es wird dann nicht zeitnah zu einer Lösung kommen.

Der vorläufige Plan ist, dass er ihr vorschlägt einen unabhängigen Mediator zu beauftragen. In der Hoffnung, dass sie sich darauf einlässt und wir so eine einigermaßen gute Lösung für alles finden. Wohnung, Umgang usw. Wenn sie das nicht zulässt, dann wird es irgendwann alles vor Gericht landen. Der Weg ist aber lang und anstrengend.
Uff das ist alles was dein Anwalt, der hoffentlich auch auf Familienrecht spezialisiert ist, nach zwei Terminen vorbringen kann? Dass der rechtliche Weg lang und schwierig ist? Ja mei, das weiß ja sogut wie jeder, da braucht es keinen Anwalt für. Der einzige Vorschlag ist Mediator, hoffen auf Kompromisse für außergerichtliche Lösung, bei einer Person, die blockt und nicht kompromissbereit ist. Hmmm... Ich tippe mal es gibt bessere Anwälte, die mit dir schon rechtliche Schritte eingeleitet hätten, bevor so noch weitere Wochen bis Monate vergehen, wo die Frau sich weigert den Mediator anzunehmen oder mit dir zu reden. Schnell und einfach funktioniert nicht, wenn keine einvernehmliche Einigung da ist, wie bei euch. Da würd ich jetzt keine Zeit verschwenden auf so lari fari Hoffnung auf Besinnung der Frau. Bisher hatte der Anwalt mit dir 2 Termine, die er dir in Rechnung stellen wird, ohne groß tätig zu sein, sorry aber den Vorschlag "Mediator" hast du hier völlig umsonst schon oft bekommen und der Anwalt kommt erst beim zweiten Termin darauf? Ich zweifle stark an dem Anwalt.
 
Klavierspieler, du benötigst eine eigene Wohnung, allein oder mit deiner Freundin. Da müssen 3 Leute reinpassen, also 60qm. Wenn du das nicht hast, bricht deine gesamte Planung mit deinem Sohn auseinander. Ohne richtigen Wohnraum bekommst du gar nichts, ganz egal wer wen wie betreut hat bisher.

Und es wird auch niemand deine Noch- Frau aus der Wohnung werfen, egal ob und was sie bezahlt, solange das Kind dort lebt. Und das weiss sie alles, und handelt danach.
 
Das ist eine 2 Zimmer Wohnung. Es ist gerade mal genug Platz für 2 Personen. Das würde dauerhaft zu dritt nicht funktionieren.


Ich habe heute nochmal versucht mit ihr zu reden. Das Ergebnis ist eher mittelmäßig. Sie ist absolut nicht bereit über irgendetwas, was unseren Sohn betrifft zu reden. Sie hat mir aber mitgeteilt, dass sie nicht aus der Wohnung ausziehen wird. Sie wird mich aber auch nicht freiwillig aus dem Mietvertrag lassen. Sie müsste dann ja alleine die Miete zahlen und Vollzeit arbeiten gehen. Das ist ja "nichts für sie". Das hat sie so gesagt.

Ich bin dann mit diesen Infos zu meinem Anwalt gegangen und er hat mir gesagt, dass das eine ganz miese Situation ist. Wir sind nämlich eigentlich beidseitig auf Kompromisse und Mitarbeit angewiesen. Der harte rechtliche Weg, ist vor allem bei Familienangelegenheiten immer der schlimmste Weg. Es gibt nämlich so gut wie nie einen wirklichen Gewinner, sondern viele Verlierer.

In Bezug auf die Wohnung und den Mietvertrag sieht es ganz schlecht aus.

Der Vermieter darf mich nicht ohne ihre Zustimmung aus dem Vertrag lassen. Wir sind beide gleichberechtigte Mieter. Er darf nicht eigenmächtig entscheiden, dass sie die Wohnung alleine bewohnen will/kann. Und sie wird ja wie gesagt nicht freiwillig zustimmen.

Wenn ich aufhöre Miete zu bezahlen, dann könnte das auch zum Problem werden. Ich bin verpflichtet Miete zu zahlen, solange ich im Mietvertrag stehe. Ganz egal, ob freiwillig oder nicht. Wenn sie nur ihren Anteil zahlt oder gar nichts mehr, dann entstehen Mietschulden. Das kann böse enden. Es kann auch passieren, dass irgendwann die Wohnungskündigung kommt. Das wäre noch schlechter solange der Umgang mit meinem Sohn nicht geklärt ist. Wenn auch das irgendwann vielleicht vor Gericht landet, dann wird mir nicht automatisch etwas positiv angerechnet, nur weil sie etwas negatives gemacht hat. Das kann mir genauso auf die Füße fallen.

Der harte rechtlich Weg, um aus der Wohnung rauszukommen wird sich sehr lange ziehen. Es wird dann nicht zeitnah zu einer Lösung kommen.

Der vorläufige Plan ist, dass er ihr vorschlägt einen unabhängigen Mediator zu beauftragen. In der Hoffnung, dass sie sich darauf einlässt und wir so eine einigermaßen gute Lösung für alles finden. Wohnung, Umgang usw. Wenn sie das nicht zulässt, dann wird es irgendwann alles vor Gericht landen. Der Weg ist aber lang und anstrengend.
Der Mediator wird jetzt die beste Lösung sein.
 
Den Anspruch auf Kündigung kannst Du gerichtlich durchziehen und sie wird verlieren, da es Dein Wille ist zu kündigen.
Die Sache kostet aber zunächst.
Danach geht es wohl darum, wer ggf bleiben wird und den neuen Vertrag bekommt - wenn überhaupt.
Macht sie weiter Teilzeit und Du Vollzeit, so wird ein Gericht sie als bessere Betreuerin ansehen, wenn sie darstellt, dass sie mehr Zeit für das Kind und weniger für die Arbeit hat.
Der Vermieter könnte dann auf die Idee kommen, dass Du genug Unterhalt zahlst, um ihre Miete zu finanzieren.
Dasselbe würde er ja denken müssen, wenn Du bleiben willst, denn auch dann muss das Geld da sein.

Nur raus und auf die Strasse kannst Du aber billiger und ohne Gericht kommen, indem Du ein weiteres Konto auf machst, die Miete darauf einzahlst und dem Vermieter die Kontoauszüge schickst. Der Betrag wäre nachweislich vorhanden und ginge an ihn, sobald er Euch beide gekündigt hat und die Wohnung geräumt ist. Spätestens nach Ausfall von zwei Monatsmieten erhaltet ihr die fristlose und seid raus, denn der Vermieter will jedenfalls, dass es weiter geht.

Vorher solltest Du aber schon mal die Unterlagen kopieren. Das macht es einfacher - für beide und spart Nerven.
 
Ich zweifle stark an dem Anwalt.
Der Anwalt ist rechtlicher Vertreter . Solange er keinen konkreten Auftrag erhält, der auf einer Anspruchsgrundlage basiert, kann er nichts tun.
Und für Beratungen, wie man mit einem anderen am besten ins Gespräch kommen könnte, ist er nicht zuständig und will also auch nicht haften, wenn das nicht klappt.
 
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