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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Es zeigt m.E. auch die jetzt schon bestehende Überforderung des Jungen. Ich halte es für eine Mär zu glauben, dass ein 9-jähriger die Gesamtsituation gut wegsteckt, nur weil er gegenüber einzelnen Aspekten wie der neuen Freundin entspannt reagiert hat.

Von einer Freundin, die eine Scheidung hinter sich gebracht hat, weiß ich, dass es auch die Möglichkeit gibt, Kinder sehr früh (und somit präventiv) therapeutisch an die Hand nehmen zu lassen und nicht erst, wenn Auffälligkeiten offenbar werden. Vielleicht ist ja auch das noch ein Tipp, über den du mal nachdenken magst, wenn dir das Kindswohl so am Herzen liegt.
Ja, sehe ich definitiv auch so.
Natürlich wünscht sich jedes Elternteil, dass es das Kind gut wegsteckt und interpretiert gerne jedes positive Zeichen dahingehend.
Zudem ist die Situation auch noch sehr frisch, da kann man in meinen Augen noch gar keine Aussage diesbezüglich treffen.
 
Ich würde auch über eine therapeutische Begleitung nachdenken.
Ich nicht. Dafür ist die Zustimmung beider Sorgeberexhtiger erforderlich. Sämtliche Guten Ratschläge lösen sich in Luft auf, wenn ein Beteiligter die Trennung sabotiert.

Die Eltern haben auch vorher nicht miteinander geredet, warum soll ihnen das jetzt plötzlich gelingen? Klavierspieler soll seinen Krempel packen un zu seiner "Behinderten" gehen. Das klingt nicht so, als wenn die Mutter in einem halben Jahr was anderes sagt.

Das wird alles beim Gericht landen. Umgang, Sorgerecht, Unterhalt, Entlassung aus dem Mietvertrag, Zuweisung der ehelichen Wohnung, Zugewinnausgleich, was weiss ich. Im Prinzip gibt es für jedes Anliegen einen Konter, um das zu blockieren.
 
Was alles passiert, wissen wir nicht. Und die Frau, auch wenn sie sich wohl weniger um den Jungen gekümmert hat, wird sicherlich, vermutlich, nicht wollen, dass es ihm schlecht geht.

Es geht nicht um die Beziehung von Dir und Deiner Frau, sondern um Deinen Sohn. Kann sein, dass Deine Frau da gesprächsbereiter ist und offener, sollte Deiner Meinung nach eine Therapie sinnvoll sein. Das wird aber die Zeit zeigen.

Ich sagte ja auch nur: nachdenken über eine therapeutische Begleitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Anwalt wurde mir empfohlen. Er hat vielleicht auch schon was auf den Weg gebracht. Das werde ich heute bei dem Termin erfahren.
Auf den Weg gebracht?

Ein Schreiben losgeschickt - meinst du das?

Für mich wäre es völlig inakzeptabel, dass ein Anwalt agiert, ohne dass ich das vorher durchgelesen hätte. Kenne ich so auch nicht - unabhängig davon, ob es um Familienrecht, Arbeitsrecht oder was auch immer geht....
 
Für mich wäre es völlig inakzeptabel, dass ein Anwalt agiert, ohne dass ich das vorher durchgelesen hätte.
Dass Anwälte einem etwas zum Gegenlesen geben kenne ich in der Form auch nicht. Allerdings sehr wohl, dass es Absprachen gibt, was genau geschehen wird, ob die Gegenseite angeschrieben wird und mit welchem Inhalt. Kann mich da auch nur wundern, wie sehr du @Klavierspieler Handlungen dem Goodwill des Anwaltes oder irgendwelchen Eventualitäten überlässt bzw. dass du nicht genau weißt, was er tut.
 
Sie hat noch nie gerne über Probleme geredet. Das habe ich aber erst gemerkt, nachdem unser Sohn geboren ist. Wir hatten vorher nie wirklich große Probleme. Mal kleinere Streits, aber das war schnell wieder vergessen. Ich habe immer und immer und immer wieder versucht zu reden, aber wirklich Interesse hatte sie nicht. Sie ist immer ausgewichen.



Auch hier in der Wohnung.



Meine Freundin war nicht hier in der Wohnung. Sie war nur draußen im Auto. Ich hätte nicht selber losfahren können, weil mein Sohn an mir hin. Er hätte nicht zugelassen, dass ich mal eben eine Stunde weg bin. Ich musste ihm vor dem schlafengehen auch hoch und heilig versprechen, dass ich am Morgen noch da bin.



Ich weiß nicht, ob es konkrete Überlegungen bei ihr gibt, weil sie nicht redet. Ich habe gestern Abend noch versucht ein Gespräch zu führen. Keine Chance! Es ging darum, wie wir die Situation mit unserem Sohn jetzt lösen. Und auch generell die Wohnsituation. Ihre Aussage dazu war nur „Ja, dann nimm ihn doch mit zu deiner Behinderten. Los, pack seine Sachen zusammen und dann kannst du gucken wo du ihn unterbringst.“ Das Gespräch war damit von ihrer Seite beendet. Ohne Ergebnis.
Das was deine Frau da gesagt hat, klingt zumindest nicht so, als ob sie dir den Jungen entziehen will, so wie hier einige immer noch behaupten.
Also wenigstens eine positive Sache in diesem Chaos!
Ansonsten, so wie deine Frau sich verhält, ist es anscheinend wirklich das Beste, wenn der Junge auf längere Sicht bei dir wohnen kann...
Und was die Wohnungssuche angeht: du bist doch im künstlerischen Bereich tätig, und kennst dadurch sicher viele Leute, hast also deine "Netzwerke".
Vielleicht versuchst du mal, über diese persönliche Schiene an eine passende Wohnung zu kommen?
Das funktioniert manchmal besser, als über den üblichen Weg...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging darum, wie wir die Situation mit unserem Sohn jetzt lösen. Und auch generell die Wohnsituation. Ihre Aussage dazu war nur „Ja, dann nimm ihn doch mit zu deiner Behinderten. Los, pack seine Sachen zusammen und dann kannst du gucken wo du ihn unterbringst.“
Das was deine Frau da gesagt hat, klingt zumindest nicht so, als ob sie dir den Jungen entziehen will, so wie hier einige immer noch behaupten.
Ob die Noch-Frau damit aber tatsächlich aufrichtig sagen wollte, dass es für sie okay ist, dass der Junge beim Vater lebt, wage ich zu bezweifeln. Sie wäre nicht der erste Mensch, der in seiner Wut trotzig etwas sagt, was er eigentlich gar nicht so meint. Es wäre interessant gewesen zu sehen wie sie reagiert, wenn du das tatsächlich wahr gemacht hättest.
 
Ist denn die Wohnung deiner Freundin so klein @Klavierspieler ,dass du deinem Sohn kein Bett aufstellen, keine gemütliche Ecke einrichten könntest, vielleicht mit Vorhängen oder so/ oder könntest du erstmal mit ihm bei deinen Eltern unterkommen?

Wenn deine Noch- Frau dich mit deinem Sohn gehen lässt, würde ich die Gelegenheit nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen.
 
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