Natürlich wäre es wünschenswert, ein Publikum so zusammenzustellen, dass es alle gesellschaftlichen Schichten exakt widerspiegelt. Doch die Realität ist komplex: Wenn man den sozioökonomischen Status, die Bildung, die regionale Herkunft, das Alter und die politischen Einstellungen berücksichtigen müsste, wäre das mit enormem Aufwand verbunden – eine nahezu unlösbare Aufgabe für einen Sender. Ein derart ausgewogenes Querschnittspublikum zu formen, ist praktisch unmöglich.Zu der Sendung"Schlagabtausch" gestern im ZDF . ..
Zu dem nicht neutralem Moderator sage ich jetzt mal nichts, kennt man ja schon zur genüge! Auffällig war aber auch das Publikum, das nur bei dem Grünen und Linken Politiker applaudierten, ausschließlich, war schon sehr einseitig und auffällig! Was lese ich da heute morgen bei Nius:
Doch wie sich nun zeigt, war Lindner der Realität näher als Banaszak: Beim Publikum handelte es sich in weiten Teilen um Studenten linker Berliner Universitäten. Das erklärte der ZDF-Redakteur Dominik Rzepka bei der Analyse der Sendung hinterher: „Im Publikum saßen relativ viele Zuschauer und Zuschauerinnen von der HU Berlin und der FU Berlin – also zwei eher linken Universitäten in Berlin –, die extra auch angeschrieben und eingeladen wurden.“
Ist das Neutralität, soll das etwas das Vertrauen in den ÖRR schaffen? Mit solch offensichtlichen Verstößen gegen die Neutralität werden sie sicherlich das Gegenteil erreichen....
Selbst wenn man versucht, ein Publikum zusammenzustellen, das die Gesellschaft statistisch abbildet, spielen Faktoren wie freiwillige Teilnahme, Verhalten in der Öffentlichkeit und Selbstdarstellung eine Rolle. Beispielsweise könnte ein schüchterner Mensch eher zurückhaltend sein und nicht so laut klatschen oder vielleicht gar nicht, während jemand, der gerne im Mittelpunkt steht, übertrieben enthusiastisch applaudiert. Dadurch kann es vorkommen, dass das Publikum in der Sendung nicht so wirkt, wie man es erwarten würde.