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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Naja aber Arbeitszeit 8 bis 13 Uhr ist schon luxuriös bei nur einem Kind. Das muss man sich als Familie auch erstmal leisten können.

Glaube aber nicht das es in diesem Fall vorrangig ums Geld geht. Hier werden 400€ Kindesunterhalt fällig, den einer von beiden zahlt oder es wird mehr oder minder hälftig geteilt. Dann evtl. Trennungsunterhalt bis Ehescheidung, und fertig. Unterhalt für die Frau ist unrealistisch.

Ne, und die meisten Kinder pullern weder ein noch werden sie verhaltensauffällig, wenn sich die Eltern trennen. Das sind mehr Gerüchte die der gegnerische Anwalt ausstreut, damit das Hausfrauen-Residenzmodell aus den 50-ern auch 2030 noch Bestand hat.

Jede 3. Ehe wird geschieden, von den Trennungen der nicht verheirateten Eltern ganz zu schweigen. Wo sind denn die Millionen Einpullerer und Wüteriche, die das erzeugen müsste? In jeder Schulklasse müssten 10 Stück sitzen, und bekanntlich ist das aber nicht so.
Naja, da gibt es ja diverse Studien, die schon eine andere Wahrheit verkünden (DJI - Trennungskinder sind im Nachteil). Es kommt eben stark darauf an, wie sich die Eltern verhalten.
 
Hm das hätte ich jetzt gar nicht von Dir erwartet aber finde das was Du hier schreibst richtig und wichtig und sehr reflektiert.. !

Sie wurde erstmal mit dieser info konfrontiert und hat berechtigterweise auch Fragen, wer hätte das nicht?,?. Auf überhaupt nichts einzugehen hinterlässt einen sehr fahlen Beigeschmack und empfinde ich ein wenig als respektlos. Und mit seinen Fragen allein gelassen zu werden ebenso. 🤦‍♀️

Das ist sehr ungut. Versetz dich mal in ihre Lage lieber TE. Vielleicht möchtest du auch Dinge aufgeschlüsselt haben um besser abschließen zu können.
Ja das stimmt. Aber wie du schon richtig erkannt hast ist Klavierspieler für eine transparente offene Kommunikation gar nicht offen und geht mal bei Fragen vorsorglich…

@Klavierspieler Du warst ja mit der frau zusammen und verheiratet und du hast schon früher damit abgeschlossen als sie. Dass sie jetzt berechtigte Fragen hat denen könntest du dich auch stellen auch wenn es für dich unangenehm wird. Aber für den Weg hast du dich entschieden und zwar vier Jahre zu vor.

Ihr diese Fragen zu beantworten erleichtert ihr auch das abschließen.

Ich bin definitiv nicht auf diese Art und Weise offen für eine normale Kommunikation.

Ich war in der Wohnung und habe meine Sachen zusammengepackt. Sie ist mir wie ein aufgescheuchtes Huhn hinterhergelaufen und hat im Sekundentakt 100 mal gefragt, wie lange das schon geht und wer sie ist. Es war keine andere Kommunikation möglich z.B. bezüglich unseres Sohnes, weil sie ohne Pause diese Fragen gestellt hat. Das ist für mich keine vernünftige Kommunikation, so zwischen Socken und Zahnbürste.

Bei diesen Schilderungen frage ich mich ernsthaft, warum Du jetzt Hals über Kopf aus der Wohnung flüchten willst.
Ihr seid euch doch eh schon aus dem Weg gegangen, wo ihr nur konntet.

Ich weiss gerade nicht, was an einem weiteren vorübergehenden Zusammenleben unter einem Dach so anders wäre.

Ich will da nicht mehr mit ihr zusammen wohnen. Das wäre das denkbar schlechteste für unseren Sohn.

Wenn dein Anteil am Sohn schon immer so viel war, dann spricht nichts gegen ein Wechselmodell. Zur Not musst du deine berufliche Tätigkeit anpassen, wie auch deine Ex sich diesbezüglich ändern muss.

Das ist kein Problem, mit Hilfe meiner Eltern und meiner Freundin.

Du warst doch beruflich oft wochenlang weg, und vor 4 Jahren war der Junge erst Fünf.
Da finde ich es ehrlich gesagt nicht gerechtfertigt, wenn du ihr jetzt die Teilzeitarbeit vorwirfst...
Oder gibt es bei euch keine Kita-und Schulausfälle, und in den Jahren 20-22 keine Schließungen und Regeln wegen Corona?
Für Viele Frauen in Deutschland mit Kind in dem Alter ist es tatsächlich sehr schwierig, Vollzeit zu arbeiten, da solltest du auch mal dran denken...

Sie hätte wie gesagt Vollzeit arbeiten gehen können, seitdem unser Sohn 3 Jahre alt war. Das hat sie nicht gemacht. Das war ihre Entscheidung. Ich war nie wochenlang weg, sondern tageweise. Und ansonsten habe ich mich überwiegend um alles was unseren Sohn betrifft gekümmert. Sie soll jetzt nicht behaupten, dass sie nur wegen meinem Job nur 25 Stunden arbeiten konnte. Das war nämlich nie der Grund.

Und Corona ist auch ein schönes Beispiel. Ich war die ganze Zeit zuhause, weil ich nicht arbeiten konnte. Ich habe alles mögliche gemacht. Ich habe mich um unseren Sohn gekümmert, ich habe den Haushalt gemacht, ich habe renoviert usw. Wir hatten aber finanzielle Probleme, weil ich kaum Geld verdient habe. Das hätte sie ändern können. Ich habe stattdessen meine private Rentenversicherung pausiert, weil dafür kein Geld da war.

Das sehe ich auch.

Ich sehe auch, dass bei hoher Auswärtsbetreuungsdichte mehr Arbeitsstunden möglich wären und künftig wahrscheinlich nötig werden.

Was man dabei nicht vergessen sollte:

Wann - abzüglich Fahrt-, Haushaltszeit, Terminen - kann denn mal me-time außer Haus, wie z. B. Sport, stattfinden, wenn nicht zwischen 13 und 16 Uhr?
Danach braucht das Kind Aufmerksamkeit, einen Zuhörer, Essen muss auf den Tisch, normaler Alltag eben.

Diese me-time ist etwas, das von den meisten Männern/Vätern ganz selbstverständlich in Anspruch genommen wird, während in dieser Zeit ebenso selbstverständlich die Frauen/Mütter für die Kinderbetreuung zuständig sind.

Die Me-Time hatte sie jetzt in den letzten 9 Jahren mit dem Geld, welches ich verdient habe genug. Wenn ich von der Arbeit kam oder generell zuhause war, dann habe ich alles mögliche übernommen. Ich habe Termine erledigt usw. während sie Me-Time hatte. Oder ich habe abends auf unseren Sohn aufpasst während sie unterwegs war. Alles schön und gut, aber sie soll mir nicht ankommen mit Me-Time.
 
Das ist für mich keine vernünftige Kommunikation, so zwischen Socken und Zahnbürste.
Eine jahrelange Affäre zwischen Ehefrau und Sohn ist natürlich obervernünftig, fair, offen und so ehrvoll, dass du jetzt noch tollste Bedingungen in der Kommunikation von ihr fordern kannst. Ganz fein!

Alles schön und gut, aber sie soll mir nicht ankommen mit Me-Time.
Nee, natürlich nicht.
Es geht bei einer Affäre ja auch gar nicht glasklar um die Me-Time des Betrügenden, nicht wahr 🙂
 
Das ist kein Problem, mit Hilfe meiner Eltern und meiner Freundin
Und völliger Blödsinn, da die Mutter die Zeit hat. Warum sollte er herumgeschoben werden? Damit du keinen Unterhalt zahlen musst? Glaub mir, Behörden sehen das etwas anders, als du dir das ausmalst. Du hast aktuell nicht die Bedingungen dafür.

Ich habe 8 Jahre Wechselmodell-Erfahrung, meine Tochter ist also so aufgewachsen. Es war nie einfach und ich würde das so nie wieder machen.
 
Ich war in der Wohnung und habe meine Sachen zusammengepackt. Sie ist mir wie ein aufgescheuchtes Huhn hinterhergelaufen und hat im Sekundentakt 100 mal gefragt, wie lange das schon geht und wer sie ist. Es war keine andere Kommunikation möglich z.B. bezüglich unseres Sohnes, weil sie ohne Pause diese Fragen gestellt hat. Das ist für mich keine vernünftige Kommunikation, so zwischen Socken und Zahnbürste.
Und zum gefühlt 100. mal die Frage, ob Du Dich gar kein bisschen in Deine Frau reinversetzen kannst?

Kannst Du jetzt gar nicht verstehen, dass sie ganz andere Fragen beschäftigen als Dich?
Statt sie hinter Dir herlaufen zu lassen, hättest Du den Koffer auch noch eine Stunde ungepackt lassen und Dich mit ihr mal an einen Tisch setzen können?

DU bist doch aus der Situation geflüchtet.
Sorry, das wirkt auf mich einfach alles nur feige und unempathisch.
Und für alles suchst Du immer wieder neue Pseudobegründungen, nicht die Wahrheit sagen zu müssen.
Steh doch gefälligst endlich mal zu dem Mist, den Du verzapft hast.
 
Ich bin definitiv nicht auf diese Art und Weise offen für eine normale Kommunikation.

Ich war in der Wohnung und habe meine Sachen zusammengepackt. Sie ist mir wie ein aufgescheuchtes Huhn hinterhergelaufen und hat im Sekundentakt 100 mal gefragt, wie lange das schon geht und wer sie ist. Es war keine andere Kommunikation möglich z.B. bezüglich unseres Sohnes, weil sie ohne Pause diese Fragen gestellt hat. Das ist für mich keine vernünftige Kommunikation, so zwischen Socken und Zahnbürste.



Ich will da nicht mehr mit ihr zusammen wohnen. Das wäre das denkbar schlechteste für unseren Sohn.



Das ist kein Problem, mit Hilfe meiner Eltern und meiner Freundin.



Sie hätte wie gesagt Vollzeit arbeiten gehen können, seitdem unser Sohn 3 Jahre alt war. Das hat sie nicht gemacht. Das war ihre Entscheidung. Ich war nie wochenlang weg, sondern tageweise. Und ansonsten habe ich mich überwiegend um alles was unseren Sohn betrifft gekümmert. Sie soll jetzt nicht behaupten, dass sie nur wegen meinem Job nur 25 Stunden arbeiten konnte. Das war nämlich nie der Grund.

Und Corona ist auch ein schönes Beispiel. Ich war die ganze Zeit zuhause, weil ich nicht arbeiten konnte. Ich habe alles mögliche gemacht. Ich habe mich um unseren Sohn gekümmert, ich habe den Haushalt gemacht, ich habe renoviert usw. Wir hatten aber finanzielle Probleme, weil ich kaum Geld verdient habe. Das hätte sie ändern können. Ich habe stattdessen meine private Rentenversicherung pausiert, weil dafür kein Geld da war.



Die Me-Time hatte sie jetzt in den letzten 9 Jahren mit dem Geld, welches ich verdient habe genug. Wenn ich von der Arbeit kam oder generell zuhause war, dann habe ich alles mögliche übernommen. Ich habe Termine erledigt usw. während sie Me-Time hatte. Oder ich habe abends auf unseren Sohn aufpasst während sie unterwegs war. Alles schön und gut, aber sie soll mir nicht ankommen mit Me-Time.
Ist ja gut, ich will dich jetzt nicht als dauer-abwesenden Vater darstellen.
Aber ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, daß euer Junge seit er 3 Jahre alt ist, ununterbrochen und ohne Ausfälle von morgens bis abends in Kita und Schule war!
Sorry, aber das ist zumindest hier in Deutschland einfach lebensfremd und unglaubwürdig...


Meine Mutter hat damals auch 25 Stunden gearbeitet, aber trotzdem hatte sie immer was zu tun, ein faules Luxusweibchen war sie ganz sicher nicht, ganz im Gegenteil.
Ein Beispiel, ich erinnere mich noch gut, als Brüderchen und ich noch im Grundschulalter ware, und meine Mutter längere Zeit im Krankenhaus lag.
In dieser Zeit fielen auch noch in der Schule dauernd Stunden aus, ich war oft schon um 11 wieder zu Hause, und mein Vater wurde immer hilfloser und nervöser.
Schließlich ist er zum seinem langjährigen Arzt gegangen, und hat sich für 2 Wochen krankschreiben lassen, damit er das alles schafft mit Haushalt und uns...😏

Übrigens sind solche Befürchtungen, daß sich Vollzeitjob und Kinderbetreuung nicht miteinander vereinbaren lassen, ein Grund dafür daß immer noch Betriebe ungern Frauen auf Vollzeitjobs einstellen: weil die Chefs sich sicher sind, daß in so einer Krise wie z.B. Krankheit und Betreuungsausfall die Mütter lieber die Arbeit vernachlässigen, als die Kinder.
 
Die Ex wird sich selber erst einmal sortieren müssen.
Sie wird natürlich sicherstellen wollen, dass der Junge nicht zu viel beim TE ist, gar bei "der Neuen" und sie das Nachsehen hat. .
Auf der anderen Seite wird sie sich auch sagen, dass sie nicht mit der gesamten Betreuung und Verantwortung allein gelassen werden möchte.
Vielleicht schaffen Vater und Mutter mit diesem Hintergrund eine Abstimmung, die auch dem Jungen zugute kommt. Es wäre allen zu wünschen.
Dafür müssen die Emotionen aber wohl noch etwas herunterkühlen und das Kommunikationsverhalten der beiden besser werden.
 
Meine Mutter hat damals auch 25 Stunden gearbeitet, aber trotzdem hatte sie immer was zu tun, ein faules Luxusweibchen war sie ganz sicher nicht, ganz im Gegenteil.

Wir haben Mitarbeiter beschäftigt die erledigen ihre Arbeit in 6 Stunden wenn man ihnen 6 Stunden Zeit dafür gibt. Gibt man ihnen 8 Stunden, lassen sie sich für die gleiche Tätigkeit 8 Stunden Zeit. Deshalb taumelt aber nicht gleich jemand orientierungslos und gelangweilt durch die Werkhallen.

Will heißen, dass es kaum aussagefähig ist, ob man jemandem das Luxusweibchen ansieht oder nicht.

Außerdem stellt sich die Frage hier nicht. Und schon gar nicht ist das die Baustelle des TE. Frage mich, weshalb man die ganze Zeit den TE damit behelligt.
Wer zu wenig Geld hat, muss mehr Stunden arbeiten. Gerade dann wenn man noch weit von VZ entfernt ist.
Alles am Ende ihre Entscheidung.
 
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