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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Ne, und die meisten Kinder pullern weder ein noch werden sie verhaltensauffällig, wenn sich die Eltern trennen. Das sind mehr Gerüchte die der gegnerische Anwalt ausstreut, damit das Hausfrauen-Residenzmodell aus den 50-ern auch 2030 noch Bestand hat.

Jede 3. Ehe wird geschieden, von den Trennungen der nicht verheirateten Eltern ganz zu schweigen. Wo sind denn die Millionen Einpullerer und Wüteriche, die das erzeugen müsste? In jeder Schulklasse müssten 10 Stück sitzen, und bekanntlich ist das aber nicht so.

Das würde ich nicht unterschätzen. Psych. Probleme nehmen bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren zu.
Trennungen sind belastend, ich würde diese als ein Ursache auf dem Schirm haben.

Genau wie ich die ganz sicher nicht kleine Dunkelziffer bedenken würde.
Wie viele Fälle Betroffener werden vom Umfeld richtig eingestuft, wie viele Fälle werden offiziell, erhalten Behandlung, wie viele bleiben unbemerkt?



Ich halte es gerade bei Trennungen für sehr wichtig, sich dieses Problem vor Augen zu führen.
Das Kindeswohl sollte oberste Prio haben.
Die Realität sieht leider oftmals anders aus.

Wer kennt die Kinder einer Schulklasse gut genug, um deren Nöte zu bemerken? Da sollten wir uns nichts vormachen.
 
Was ihre Altersvorsorge betrifft habe ich gar keine moralischen Bedenken. Sie könnte seit 6 Jahren Vollzeit arbeiten gehen, aber das wollte sie nicht. Sie hat sich wirklich aktiv dafür entschieden, weil sie dazu keine Lust hatte und ich ja Geld nach Hause gebracht habe. Es war für mich in Ordnung, aber dann muss sie auch mit ihrer Entscheidung leben.
Du warst doch beruflich oft wochenlang weg, und vor 4 Jahren war der Junge erst Fünf.
Da finde ich es ehrlich gesagt nicht gerechtfertigt, wenn du ihr jetzt die Teilzeitarbeit vorwirfst...
Oder gibt es bei euch keine Kita-und Schulausfälle, und in den Jahren 20-22 keine Schließungen und Regeln wegen Corona?
Für Viele Frauen in Deutschland mit Kind in dem Alter ist es tatsächlich sehr schwierig, Vollzeit zu arbeiten, da solltest du auch mal dran denken...
 
Er ist glücklich mit der jungen Frau zusammen sein zu können, welche er liebt.

Für seine Frau und Sohn bricht eine Welt zusammen.
Für sie bedeutet es sehr viel Leid.

Solch eine tiefe psychische Verletzung hat jahrzehntelange Folgen.
Deshalb würde ich mit den Beiden sanfter umgehen.

Ja, die Frau wird leiden. Vor allem nach diesen innigen, letzten 5 Jahren. Keine gemeinsamen Themen, keine Zärtlichkeit, getrennte Abende in verschiedenen Zimmern…so sieht innige Liebe aus. Die wird vor lauter Leid gar nicht aus den Augen gucken können.

Wobei, wenn ich nur ein paar Stunden arbeite und das Kind aber den ganzen Tag weggebe, dann leide ich wenn diese luxuriösen Zeiten vorbei sein mögen.
 
Du warst doch beruflich oft wochenlang weg, und vor 4 Jahren war der Junge erst Fünf.
Da finde ich es ehrlich gesagt nicht gerechtfertigt, wenn du ihr jetzt die Teilzeitarbeit vorwirfst...
Oder gibt es bei euch keine Kita-und Schulausfälle, und in den Jahren 20-22 keine Schließungen und Regeln wegen Corona?
Für Viele Frauen in Deutschland mit Kind in dem Alter ist es tatsächlich sehr schwierig, Vollzeit zu arbeiten, da solltest du auch mal dran denken...

Das sehe ich auch.

Ich sehe auch, dass bei hoher Auswärtsbetreuungsdichte mehr Arbeitsstunden möglich wären und künftig wahrscheinlich nötig werden.

Was man dabei nicht vergessen sollte:

Wann - abzüglich Fahrt-, Haushaltszeit, Terminen - kann denn mal me-time außer Haus, wie z. B. Sport, stattfinden, wenn nicht zwischen 13 und 16 Uhr?
Danach braucht das Kind Aufmerksamkeit, einen Zuhörer, Essen muss auf den Tisch, normaler Alltag eben.

Diese me-time ist etwas, das von den meisten Männern/Vätern ganz selbstverständlich in Anspruch genommen wird, während in dieser Zeit ebenso selbstverständlich die Frauen/Mütter für die Kinderbetreuung zuständig sind.
 
Wir dichten doch jetzt keinem gesunden Kind, das psychisch totale abkacken an? 🤔
Pluralis majestatis oder was ist das jetzt? 🙄 Ich kann jedenfalls nicht dichten.
Hier wurden bereits Links eingestellt, denen man entnehmen konnte, dass Trennungssymptome alles andere als selten sind - und eben umso stärker, je weniger grün sich die Eltern nach der Trennung sind. Ob der TE und seine Frau die Kurve kriegen ist nicht absehbar; aktuell ist sie jedenfalls nachvollziehbar nicht handzahm. Daher gehören für mich solche Überlegungen auch nicht ins Reich der Fantasie. Das Kind muss auch nicht total abkacken, es reicht da schon deutlich weniger, damit es leidet und sich auf seine zarte Kinderseele auswirkt.
Ich weiß daher ehrlich gesagt nicht, was sie jeden Tag stundenlang zu erledigen hat, weswegen sie weder Vollzeit arbeiten kann, noch unseren Sohn frühzeitig aus der Betreuung holen kann.
Vielleicht hat sie ja auch nen Lover?! 🤐
 
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