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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Und jeder ist hauptsächlich wieder für sich selbst verantwortlich.
Naja, da gibt es aber eben noch dieses Kind und dafür haben eben beide die Verantwortung. Schenkt man dem Anspruch des TE Glauben, dann wird die Frau sogar einen größeren Anteil an der Erziehung behalten.

Und wenn es denn tatsächlich so ist, wie der TE mal ganz am Anfang schrieb, dass sein Sohn ihm doch so sehr am Herzen liegt, das Wichtigste ist oder oder oder.. dann reicht es eben nicht einfach zu sagen, man sei jetzt getrennt und fertig ist's. Es ist ja nicht selten, dass Kinder nach Trennungen der Eltern richtig abkaxxen, pullern ins Bett, ziehen sich zurück, suchen die Schuld bei sich, werden in der Schule auf einmal deutlich schlechter. Da braucht es verantwortungsvolle Eltern, die - wenn auch als Paar getrennt - sehr gut überlegen, wie man sich wohlabgestimmt organisiert, damit das Kind das alles gut wuppt. Und dass der mit dem Hauptanteil eben noch nicht wieder fulltime durchstartet.

Die wenigsten Fulltime-Jobs sind heutzutage easy-peasy - zumindest erlebe ich das so in meinem Umfeld. Durch Personalverdichtungen, Globalisierung hat der Stress massiv zugenommen und dadurch eben auch mentale Erschöpfungszustände. Klar kann der TE sagen, dass ihn das alles nicht interessiert, im Interesse des Kindes ist das aber unter Umständen nicht.

Ich habe schon 8 Monate nach der Geburt unserer Tochter wieder fulltime gearbeitet und kann davon ein Lied singen. Das war alles andere als entspannt, mein Mann war beruflich im Ausland tätig und nur am Wochenende zu Hause. Wir hatten betreuungstechnisch riesiges Glück mit Kita und Schule, dazu eine intakte Beziehung und (trotz ADHS) ein einigermaßenn pflegeleichtes Kind - ohne hätte das aber nicht so gut geklappt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von einer alleinerziehenden Mutter kann man nicht erwarten, dass sie 40 Stunden pro Woche arbeitet.
Viele Kinder werden nach Trennungen verhaltensauffällig und die schulischen Leistungen verschlechtern sich .
 
Dann muss sie wahrscheinlich dir was abgeben.


Klingt nicht so, als ob das wirklich in Ordnung für dich gewesen wäre.
1 Jahr später begann die Krise, noch 1 Jahr danach dann die Affäre.


Anscheinend hast du diesem Modell ja zugestimmt.

Du bist als freiberuflicher Comedian vermutlich nicht unbedingt verlässlich verfügbar. Respekt übrigens, dass du davon leben kannst. Dann bist du aber doch sicher öfter als 2-3 Tage im Monat on Tour?

Schieb ihr jetzt nicht den schwarzen Peter zu. Einer musste ja da sein für den ganz banalen Alltag.
Hat sie dir damit aber nicht auch den Rücken freigehalten, so dass du beruflich und auch sonst alles machen konntest, wonach dir der Sinn stand? So konntest du Papa spielen, wann es in deine zeitliche Verfügbarkeit passte.. ansonsten stand sie eben parat. Ich finde das ein bisschen billig zu sagen, sie hätte Vollzeit arbeiten können. Nach beruflichem Feierabend hätte auf sie dann noch der Haushalt gewartet und der Filius ja sowieso mit Hausaufgaben und Freizeitgedöns. Euer Kind ist 9 (wenn ich das richtig erinnere) - da sind sie noch stark auf die Eltern angewiesen.
Nicht unbedingt. Deine Unterhaltspflicht und ihr Recht auf Teilzeit endet theoretisch, sobald das Kind 3 Jahre alt ist, das stimmt.
Aaaaber es gibt zahlreiche Löcher im Zaun - das Kind verkraftet die Trennung nicht und leidet unter psychischen Problemen, das Kind bekommt keinen Beteuungsplatz für die Nachmittagsstunden etcetc.
Mit einer guten Anwältin an ihrer Seite bleibt sie in Teilzeit, bis das Kind 12 ist. DANN ist es meistens tatsächlich rum.
Aber die Zeit wird das alles zeigen.
@Klavierspieler
Ist deine (noch) Frau in deinen Augen eigentlich eine gute Mutter für deinen Sohn?

Sie ist eine gute Mutter, aber wir sind uns bei der Erziehung bzw. bei manchen Dingen, die unseren Sohn betreffen, manchmal nicht ganz einig. Es ist uns wichtig, dass wir ihn zur Selbstständigkeit erziehen, aber von ihrer Seite ist mir das teilweise etwas zu viel.

Unser Sohn ist mit 3 Jahren in die Kita gekommen. Immer von 7:30 bis 16:00 Uhr. Jetzt gehe er um 7:30 Uhr alleine zur Schule und ist dort bis 16:00 Uhr. Im Anschluss geht er an 2 Tagen pro Woche alleine nach Hause und ist gegen 16:30 Uhr da. An weiteren 2 Tagen geht er alleine zum Training und muss dort um 18 Uhr abgeholt werden. Jeden Freitag hat er Großeltern-Tag. Er wird dann gegen 19 oder 20 Uhr nach Hause gebracht oder übernachtet sogar dort.
Sie arbeitet immer von 8:00 bis 13:00 Uhr.

Ich habe dem zugestimmt, weil es in erster Linie unserem Sohn nicht schadet. Er mag die Schule und auch die Betreuung. Und weil ich beruflich öfters weg bin. Das variiert bei mir. Vieles dreht sich um das Wochenende, weil dann die meisten Veranstaltungen sind. Es kann aber auch mal montags oder schon donnerstags sein. Oder auch mal 1-2 Wochen gar nichts. Ich würde aber schon sagen, dass ich an vielen „Werktagen“, also wenn Termine anstehen, Schulsachen usw. zuhause bin, aber nicht immer.

Ich habe dennoch nie verstanden, wieso er so oft und lange in die Betreuung muss bzw. immer alleine zum Training gehen muss. Ich handhabe das, wenn ich zuhause bin, anders. Ich frage ihn, ob er in die Betreuung will und wenn nicht dann kann er nach Hause kommen oder ich bringe ihn zum Training etc.

Ihre Meinung/ Aussage dazu war immer, dass sie neben der Arbeit auch noch andere Dinge zu erledigen hat. Das betrifft mich als Vater aber genauso. Wir haben versucht den Haushalt immer 50/50 aufgeteilt. Ich habe immer genauso viel gemacht wie sie. Kochen, putzen, einkaufen, Wäsche usw. Die Wohnung hat 80 Quadratmeter ohne Garten. Wir machen nicht so viel Dreck und Chaos, dass man da jeden Tag Stunden über Stunden am putzen ist. Auch ich habe eigene Termine zu erledigen. Alle „Termine“ rund um unseren Sohn habe ich übernommen. Elternsprechtag, Kinderarzt, neue Schuhe kaufen, Schulsachen kaufen, Kindergeburtstag etc. Das hat sie bisher nur übernommen, wenn ich nicht da war und es nicht anders ging. Ich weiß daher ehrlich gesagt nicht, was sie jeden Tag stundenlang zu erledigen hat, weswegen sie weder Vollzeit arbeiten kann, noch unseren Sohn frühzeitig aus der Betreuung holen kann.

Ich möchte nicht, dass das falsch verstanden wird. Ich bin genauso für das alles zuständig und verantwortlich wie sie. Ich habe auch in der Wohnung gelebt und dementsprechend den Haushalt zu machen. Ich bin als Vater auch für alles mit Kind zuständig. Ich mache das aber mit meinem Vollzeitjob.

Ich lasse mir dementsprechend nicht den schwarzen Peter zuschieben, dass sie wegen meinem Job nur Teilzeit arbeiten konnte oder so viel übernehmen musste, um mir den Rücken freizuhalten.
 
Du hast unschwer an ihrer Reaktion gemerkt, dass sie dir bedeutend hinterher hinkt, da es ihr noch um dieses WARUM und WER ist diese Person, geht. Anstatt dies zu respektieren, gehst du dann lieber bei Rückfragen. Im Ernst?

Mit dir würde ich gar nix aushandeln. Bei einer Trennung mit so vielen, offenen Fragen, wäre ich an ihrer Stelle auch nicht kompromissbereit.


Hm das hätte ich jetzt gar nicht von Dir erwartet aber finde das was Du hier schreibst richtig und wichtig und sehr reflektiert.. !

Sie wurde erstmal mit dieser info konfrontiert und hat berechtigterweise auch Fragen, wer hätte das nicht?,?. Auf überhaupt nichts einzugehen hinterlässt einen sehr fahlen Beigeschmack und empfinde ich ein wenig als respektlos. Und mit seinen Fragen allein gelassen zu werden ebenso. 🤦‍♀️

Das ist sehr ungut. Versetz dich mal in ihre Lage lieber TE. Vielleicht möchtest du auch Dinge aufgeschlüsselt haben um besser abschließen zu können.
 
Naja, da gibt es aber eben noch dieses Kind und dafür haben eben beide die Verantwortung. Schenkt man dem Anspruch des TE Glauben, dann wird die Frau sogar einen größeren Anteil an der Erziehung behalten.

Deshalb gibt es KU.

Und wenn es denn tatsächlich so ist, wie der TE mal ganz am Anfang schrieb, dass sein Sohn ihm doch so sehr am Herzen liegt, das Wichtigste ist oder oder oder.. dann reicht es eben nicht einfach zu sagen, man sei jetzt getrennt und fertig ist's. Es ist ja nicht selten, dass Kinder nach Trennungen der Eltern richtig abkaxxen, pullern ins Bett, ziehen sich zurück, suchen die Schuld bei sich, werden in der Schule auf einmal deutlich schlechter.

Kann passieren. Aber sind das nicht Dinge die man auf sich zukommen lassen sollte?
Wir dichten doch jetzt keinem gesunden Kind, das psychisch totale abkacken an? 🤔

Fakt ist und bleibt aktuell, dass es eben gut möglich ist das sie wieder mehr Stunden arbeiten müsste, um einen ähnlichen Lebensstandart zu halten. Das ist am Ende aber ihre Sache. Ihre Haushaltskosten haben nichts mit seinen zu tun. Ich verstehe überhaupt nicht was es hier seitenweise darüber zu philosophieren gibt.


Die wenigsten Fulltime-Jobs sind heutzutage easy-peasy - zumindest erlebe ich das so in meinem Umfeld. Durch Personalverdichtungen, Globalisierung hat der Stress massiv zugenommen und dadurch eben auch mentale Erschöpfungszustände.

LOL
ist das jetzt die Entschuldigung dafür das man heute niemandem mehr eine VZ zumuten kann? 🤣

Klar kann der TE sagen, dass ihn das alles nicht interessiert, im Interesse des Kindes ist das aber unter Umständen nicht.

Vielleicht sollte man lieber mal abwarten zu was SIE überhaupt bereit ist, im Interesse des Kindes das ein Recht auf adäquaten Umgang mit seinem Vater hat. Bin mal gespannt ob sie da auch solche Klimmzüge macht, wie du gerade beim TE sehen möchtest.
 
Vielleicht sollte man lieber mal abwarten zu was SIE überhaupt bereit ist, im Interesse des Kindes das ein Recht auf adäquaten Umgang mit seinem Vater hat. Bin mal gespannt ob sie da auch solche Klimmzüge macht, wie du gerade beim TE sehen möchtest.


Ja das stimmt. Aber wie du schon richtig erkannt hast ist Klavierspieler für eine transparente offene Kommunikation gar nicht offen und geht mal bei Fragen vorsorglich…

@Klavierspieler Du warst ja mit der frau zusammen und verheiratet und du hast schon früher damit abgeschlossen als sie. Dass sie jetzt berechtigte Fragen hat denen könntest du dich auch stellen auch wenn es für dich unangenehm wird. Aber für den Weg hast du dich entschieden und zwar vier Jahre zu vor.

Ihr diese Fragen zu beantworten erleichtert ihr auch das abschließen.
 
PC

Wenn du mal alleine ein Kind gross gezogen hättest dann würdest du wissen, dass dies kaum mit einem Vollzeitjob zu vereinbaren ist.

Es stimmt, dass viele Kinder nach Trennungen so
verhaltensauffällig werden so wie es Pfeffi beschrieb.
 
Wenn du mal alleine ein Kind gross gezogen hättest dann würdest du wissen, dass dies kaum mit einem Vollzeitjob zu vereinbaren ist.

Bestreitet niemand. Aber bei einem fast 10 jährigen Kind sieht das halt anders aus.

Und ob der TE alles unter einen Hut bekommt, ist doch auch sein Problem.
Da wird doch auch erwartet das er den vollen KU bezahlt, Betreuungszeiten einrichtet so das es passt, oder nicht?

Außerdem gibt es bis zur rechtskräftigen Scheidung TU. Irgendwann ist aber halt auch Schluss.
Empfinde ich als logisch und auch richtig.
 
Er ist glücklich mit der jungen Frau zusammen sein zu können, welche er liebt.

Für seine Frau und Sohn bricht eine Welt zusammen.
Für sie bedeutet es sehr viel Leid.

Solch eine tiefe psychische Verletzung hat jahrzehntelange Folgen.
Deshalb würde ich mit den Beiden sanfter umgehen.
 
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