Dann muss sie wahrscheinlich dir was abgeben.
Klingt nicht so, als ob das wirklich in Ordnung für dich gewesen wäre.
1 Jahr später begann die Krise, noch 1 Jahr danach dann die Affäre.
Anscheinend hast du diesem Modell ja zugestimmt.
Du bist als freiberuflicher Comedian vermutlich nicht unbedingt verlässlich verfügbar. Respekt übrigens, dass du davon leben kannst. Dann bist du aber doch sicher öfter als 2-3 Tage im Monat on Tour?
Schieb ihr jetzt nicht den schwarzen Peter zu. Einer musste ja da sein für den ganz banalen Alltag.
Hat sie dir damit aber nicht auch den Rücken freigehalten, so dass du beruflich und auch sonst alles machen konntest, wonach dir der Sinn stand? So konntest du Papa spielen, wann es in deine zeitliche Verfügbarkeit passte.. ansonsten stand sie eben parat. Ich finde das ein bisschen billig zu sagen, sie hätte Vollzeit arbeiten können. Nach beruflichem Feierabend hätte auf sie dann noch der Haushalt gewartet und der Filius ja sowieso mit Hausaufgaben und Freizeitgedöns. Euer Kind ist 9 (wenn ich das richtig erinnere) - da sind sie noch stark auf die Eltern angewiesen.
Nicht unbedingt. Deine Unterhaltspflicht und ihr Recht auf Teilzeit endet theoretisch, sobald das Kind 3 Jahre alt ist, das stimmt.
Aaaaber es gibt zahlreiche Löcher im Zaun - das Kind verkraftet die Trennung nicht und leidet unter psychischen Problemen, das Kind bekommt keinen Beteuungsplatz für die Nachmittagsstunden etcetc.
Mit einer guten Anwältin an ihrer Seite bleibt sie in Teilzeit, bis das Kind 12 ist. DANN ist es meistens tatsächlich rum.
Aber die Zeit wird das alles zeigen.
@Klavierspieler
Ist deine (noch) Frau in deinen Augen eigentlich eine gute Mutter für deinen Sohn?
Sie ist eine gute Mutter, aber wir sind uns bei der Erziehung bzw. bei manchen Dingen, die unseren Sohn betreffen, manchmal nicht ganz einig. Es ist uns wichtig, dass wir ihn zur Selbstständigkeit erziehen, aber von ihrer Seite ist mir das teilweise etwas zu viel.
Unser Sohn ist mit 3 Jahren in die Kita gekommen. Immer von 7:30 bis 16:00 Uhr. Jetzt gehe er um 7:30 Uhr alleine zur Schule und ist dort bis 16:00 Uhr. Im Anschluss geht er an 2 Tagen pro Woche alleine nach Hause und ist gegen 16:30 Uhr da. An weiteren 2 Tagen geht er alleine zum Training und muss dort um 18 Uhr abgeholt werden. Jeden Freitag hat er Großeltern-Tag. Er wird dann gegen 19 oder 20 Uhr nach Hause gebracht oder übernachtet sogar dort.
Sie arbeitet immer von 8:00 bis 13:00 Uhr.
Ich habe dem zugestimmt, weil es in erster Linie unserem Sohn nicht schadet. Er mag die Schule und auch die Betreuung. Und weil ich beruflich öfters weg bin. Das variiert bei mir. Vieles dreht sich um das Wochenende, weil dann die meisten Veranstaltungen sind. Es kann aber auch mal montags oder schon donnerstags sein. Oder auch mal 1-2 Wochen gar nichts. Ich würde aber schon sagen, dass ich an vielen „Werktagen“, also wenn Termine anstehen, Schulsachen usw. zuhause bin, aber nicht immer.
Ich habe dennoch nie verstanden, wieso er so oft und lange in die Betreuung muss bzw. immer alleine zum Training gehen muss. Ich handhabe das, wenn ich zuhause bin, anders. Ich frage ihn, ob er in die Betreuung will und wenn nicht dann kann er nach Hause kommen oder ich bringe ihn zum Training etc.
Ihre Meinung/ Aussage dazu war immer, dass sie neben der Arbeit auch noch andere Dinge zu erledigen hat. Das betrifft mich als Vater aber genauso. Wir haben versucht den Haushalt immer 50/50 aufgeteilt. Ich habe immer genauso viel gemacht wie sie. Kochen, putzen, einkaufen, Wäsche usw. Die Wohnung hat 80 Quadratmeter ohne Garten. Wir machen nicht so viel Dreck und Chaos, dass man da jeden Tag Stunden über Stunden am putzen ist. Auch ich habe eigene Termine zu erledigen. Alle „Termine“ rund um unseren Sohn habe ich übernommen. Elternsprechtag, Kinderarzt, neue Schuhe kaufen, Schulsachen kaufen, Kindergeburtstag etc. Das hat sie bisher nur übernommen, wenn ich nicht da war und es nicht anders ging. Ich weiß daher ehrlich gesagt nicht, was sie jeden Tag stundenlang zu erledigen hat, weswegen sie weder Vollzeit arbeiten kann, noch unseren Sohn frühzeitig aus der Betreuung holen kann.
Ich möchte nicht, dass das falsch verstanden wird. Ich bin genauso für das alles zuständig und verantwortlich wie sie. Ich habe auch in der Wohnung gelebt und dementsprechend den Haushalt zu machen. Ich bin als Vater auch für alles mit Kind zuständig. Ich mache das aber mit meinem Vollzeitjob.
Ich lasse mir dementsprechend nicht den schwarzen Peter zuschieben, dass sie wegen meinem Job nur Teilzeit arbeiten konnte oder so viel übernehmen musste, um mir den Rücken freizuhalten.