Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was ist ein guter Mensch in euren Augen?

Hm. Ein guter Mensch... Gibt es auch einen guten Vogel, eine gute Katze, eine gute Kuh?
Ein Mensch ist ein Mensch und verhält sich wie ein Mensch.
Mal gut, mal weniger gut. Das kommt auch immer aufs Umfeld an.

Das Gute, das Wahre und das Schöne zu erkennen und wahrzunehmen scheint etwas zu sein, was uns in den Genen steckt.

Der einzige Unterschied liegt in der Motivation.
Tue ich etwas Gutes aus Überzeugung oder weil ich Anerkennung/Strafe von meinem Umfeld erhoffe/befürchte.

Die Ausrichtung nach dem Guten sollte von einer inneren Motivation, von der eigenen Überzeugung ausgehen.

Hört sich leicht an, ist es nur nicht. Weil viele unserer Überzeugung was zb "gut" ist, gar nicht unsere eigenen sind.

So kann das zu inneren Konflikten führen, wenn wir versuchen nach den Überzeugungen und Werten anderer Menschen Leben.

Ein guter Mensch ist erfolgreich, kann eine dieser fremden Überzeugungen sein. Die mag für jemanden richtig sein und es fällt dieser Person auch leicht sich danach auszurichten und zu leben.

Jemand anderem ist Erfolg aber gar nicht so wichtig, dennoch wurde ihm diese fremde Überzeugung eingeprägt. Es wird schwer für diese Person sich dafür zu motivieren, weil es nicht seine eigene Überzeugung ist.

Ich denke es stecken einige solcher fremden Überzeugungen in jedem.
Ständig damit bombardiert von Familie, Umfeld, Freunden und auch von der Werbung.
Ein guter Mensch riecht gut, kauf Deo Xy. Ein guter Mensch hat das Auto xy. Ein guter Mensch hat viele Freunde und grillt mit ihnen die xy Würstchen. Usw.

So sollen wir ständig irgendwelche Fremdüberzeugungen aufnehmen.
Gut ist wer mit dem Fahrrad fährt. Das lässt sich endlos fortführen.

Die Kunst ist für sich selbst zu erkennen und zu entscheiden, was man momentan als gut ansieht.

Es muss auch nicht immer gut sein. Manches ist notwendig, sieht aber auf den ersten Blick nicht als etwas Gutes aus.
Das Gute ergibt sich erst als eine Folge, oft viel später.

Das sieht man zb bei jemandem der nicht mit Geld umgehen kann. Es erscheint als gut ihm dann Geld zu geben, damit er sich etwas zu essen kaufen kann. Aber auf lange Sicht ist es eben nichts Gutes, weil diese Person so nicht lernt, sich ihr Geld besser einzuteilen.
Da wird schnell mal jemand als schlecht und herzlos bezeichnet, weil er nicht geholfen hat.
Helfen ist demnach nicht generell etwas Gutes.

Ein Spruch den ich vor kurzem las, fällt mir dazu ein.
Es zählt nicht dein guter Ruf, sondern dein Gewissen.

Finde heraus was deine eigenen Überzeugungen sind, was du als "gut" ansiehst.
Sich danach auszurichten und zu handeln, ist dann auch nochmal eine Kunst. 😉 Aber leichter oder befriedigender, als nach fremden Überzeugungen zu leben.

Wenn es einem wichtig genug ist, man rückblickend einmal selbst zu sich sagen will, das habe ich gut gemacht, ich bin meinen eigenen Werten und Überzeugungen treu geblieben, sollte das eine starke Motivation sein, ein guter Mensch zu sein, so wie man sich eben einen guten Menschen vorstellt.
 
Macht uns aber eine schlechte Tat zu einem schlechten Menschen?
Oder zu einem guten Menschen,der einen Fehler gemacht hat?

das würde doch wieder unter Charakterzüge fallen.

Ich würde bei jemanden der sich nur an anderen Bereichert, ausnutzt und Absichtlich verletzt + mangelnde selbstreflektion etc etc
und sonst macht er nichts „offensichtlich“ böses … nunja was ist das ? Per se würde ich nicht sagen es ist ein guter Mensch der halt viele Fehler macht…. Wenn das irgendwie Teil seiner Lebensgestaltung ist … ??

Wo zieht man die Linie?

wenn jemand weint und eine andere nahestehende Person ignoriert es .. ist dass dann gut oder schlecht ?

die meisten Menschen leben doch nach dem ICH Prinzip?
 
Hm. Ein guter Mensch... Gibt es auch einen guten Vogel, eine gute Katze, eine gute Kuh?
Ein Mensch ist ein Mensch und verhält sich wie ein Mensch.
Mal gut, mal weniger gut. Das kommt auch immer aufs Umfeld an.

Das Gute, das Wahre und das Schöne zu erkennen und wahrzunehmen scheint etwas zu sein, was uns in den Genen steckt.

Der einzige Unterschied liegt in der Motivation.
Tue ich etwas Gutes aus Überzeugung oder weil ich Anerkennung/Strafe von meinem Umfeld erhoffe/befürchte.

Die Ausrichtung nach dem Guten sollte von einer inneren Motivation, von der eigenen Überzeugung ausgehen.

Hört sich leicht an, ist es nur nicht. Weil viele unserer Überzeugung was zb "gut" ist, gar nicht unsere eigenen sind.

So kann das zu inneren Konflikten führen, wenn wir versuchen nach den Überzeugungen und Werten anderer Menschen Leben.

Ein guter Mensch ist erfolgreich, kann eine dieser fremden Überzeugungen sein. Die mag für jemanden richtig sein und es fällt dieser Person auch leicht sich danach auszurichten und zu leben.

Jemand anderem ist Erfolg aber gar nicht so wichtig, dennoch wurde ihm diese fremde Überzeugung eingeprägt. Es wird schwer für diese Person sich dafür zu motivieren, weil es nicht seine eigene Überzeugung ist.

Ich denke es stecken einige solcher fremden Überzeugungen in jedem.
Ständig damit bombardiert von Familie, Umfeld, Freunden und auch von der Werbung.
Ein guter Mensch riecht gut, kauf Deo Xy. Ein guter Mensch hat das Auto xy. Ein guter Mensch hat viele Freunde und grillt mit ihnen die xy Würstchen. Usw.

So sollen wir ständig irgendwelche Fremdüberzeugungen aufnehmen.
Gut ist wer mit dem Fahrrad fährt. Das lässt sich endlos fortführen.

Die Kunst ist für sich selbst zu erkennen und zu entscheiden, was man momentan als gut ansieht.

Es muss auch nicht immer gut sein. Manches ist notwendig, sieht aber auf den ersten Blick nicht als etwas Gutes aus.
Das Gute ergibt sich erst als eine Folge, oft viel später.

Das sieht man zb bei jemandem der nicht mit Geld umgehen kann. Es erscheint als gut ihm dann Geld zu geben, damit er sich etwas zu essen kaufen kann. Aber auf lange Sicht ist es eben nichts Gutes, weil diese Person so nicht lernt, sich ihr Geld besser einzuteilen.
Da wird schnell mal jemand als schlecht und herzlos bezeichnet, weil er nicht geholfen hat.
Helfen ist demnach nicht generell etwas Gutes.

Ein Spruch den ich vor kurzem las, fällt mir dazu ein.
Es zählt nicht dein guter Ruf, sondern dein Gewissen.

Finde heraus was deine eigenen Überzeugungen sind, was du als "gut" ansiehst.
Sich danach auszurichten und zu handeln, ist dann auch nochmal eine Kunst. 😉 Aber leichter oder befriedigender, als nach fremden Überzeugungen zu leben.

Wenn es einem wichtig genug ist, man rückblickend einmal selbst zu sich sagen will, das habe ich gut gemacht, ich bin meinen eigenen Werten und Überzeugungen treu geblieben, sollte das eine starke Motivation sein, ein guter Mensch zu sein, so wie man sich eben einen guten Menschen vorstellt.

deine ganze Antwort hat viel mit materiellem zu tun.. Geld , Erfolg .. dies das jenes ..

wahrscheinlich wäre es einfacher definieren wir einen schlechten Menschen!
 
Weil schon Jesus gesagt hat " Es gibt nur einen der gut ist, meinen Vater im Himmel".

Als er die Frage nach Anbetungswürdigkeit beantwortete.

Betet nun jemand zu dem Guten , weil das Gute sein Leitbild im Glauben ist , so ist doch die Handlungsweise klar, die Leitbildvorgabe ist gut .


Der Satanist ist als Anbeter des Satans ja nun dazu in der Lage das als Gut zu "empfinden" .
Auch der AFD Wähler ist der Meinung es sei gut, die zu wählen.

da dürfte doch klar sein, jeder hält etwas anderes für gut.

Erst brauchen die Menschen ein Leitbild - wie sagen wir das soziale Miteinander und nicht das asoziale Miteinander, das humane Miteinander nicht das humane Gegeneinander.

Da sind wir aber lange noch nicht .....
 
Meine ausführliche Antwort ist ja schon dabei 🙂

Mit nö

Deine ist nicht dabei
Ja,ich hab deine nochmal nachgelesen.
Und ich weiß ehrlich nicht,was ich über mich sagen würde.
Vielleicht:
" Ich bin kein schlechter Mensch"
Oder:
" Ich versuche,ein guter Mensch zu sein".
Nein,ich bin bestimmt keine " Heilige",ich könnte bestimmt mehr Gutes in meinem Leben tun.
Ich spende nicht regelmäßig,aber ab und zu.
Habe schon mal Menschen geholfen,die Hilfe brauchten.
Aber ansonsten dreht sich mein Leben auch hauptsächlich um mich und meine Familie und meine Freunde.
Ich habe in meinen Leben auch schon Fehler gemacht und ein paar wenige Sachen,die ich wirklich bereut habe.
Würde mich deswegen aber auch nicht,als schlechten Menschen bezeichnen.
 
Einfach " Nö"?
Warum nicht?

Weil ich Fehler mache, wie jeder.
Weil ich mich manchmal bewusst für etwas entscheide in dem Wissen, dass eine andere Entscheidung besser wäre im Sinne von '?"guter Mensch".
Meine Prio liegt dann woanders.
Weil die Definition von "guter Mensch" nicht eindeutig und klar sein kann, eine Handlung, die sich einerseits positiv auswirkt, gleichtzeitig negative Folgen haben kann, meist für verschiedene Menschen.
...
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Was ist Leben? Ich 14
G Was ist los? Ich 13
K Was zum Himmel ist los mit mir? Hab ich nen Knacks? Ich 18

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben