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Beziehungsunfähig wegen meinem Job?

Wenn ich mir das so richtig überlege, dann denke ich, dass Du eigentlich vor zwei Problemen stehst.
Das eine ist, wie Du Dir Deinen Wunsch nach Familie & Co erfüllen kannst, obwohl Du zeitlich so engagiert bist, dass Du ständig auf dem qui-vive stehst, und
das zweite ist eigentlich das auf der Arbeit interne Problem. Ihr habt Arbeitermangel und solltet hier alle gemeinsam überlegen, wie Ihr da für Abhilfe sorgen könnt, damit jeder von Euch ein normales Privatleben führen kann. Ihr müsst unbedingt für Euren Beruf bewerben, überall dort, wo es geht und auch Chancen bestehen, dass sich die Jugend für Eure Tätigkeit interessiert. Vielleicht gibt es ja Manager, die darauf spezialisiert sind? Aber getan werden muss da etwas, so kann es ja für niemanden weitergehen. Denn aus dieser Tautologie Arbeiten = Selbstaufopferung müsst Ihr raus, denn sie ist nicht gesund.
 
Nein. Dein Arbeitgeber könnte einfach einen zweiten Sani an der Seilwinde einstellen. Dann könnte er auch kürzere Schichten einrichten. Und wenn einer ausfällt, springt der andere ein. Problem gelöst. Macht er aber nicht, weil es auf diese Art billiger ist.
Es ist nicht deine Aufgabe, die Versäumnisse deines Arbeitgebers, bzw. die Unterfinanzierung der Rettungsdienste zu lösen.
Das wäre allerdings die beste Lösung, und ich bin mir sicher, daß es auch solche Sanitätsdienste gibt, wo nicht alles so auf Kante genäht ist und wo nicht alles zusammenbricht wenn ein Mitarbeiter ausfällt.

@SaniPeter. würdest du denn in so einen Dienst wechseln wollen, oder willst du unbedingt bei deinem jetzigen Arbeitgeber bleiben?
 
Inzwischen sind wir bei 23 Seiten.

Den Job wechseln? Willst du nicht.
Prioritäten ändern? Willst du nicht.
Auf Überstunden verzichten? Kannst du nicht.
Den Job aufgeben? Willst du nicht.
Einspringen reduzieren? Könntest du evtl. irgendwann unter Umständen vielleicht.
Teilzeit arbeiten? Kannst/willst du nicht, so genau haben wir das nicht geklärt.
Ein zweites Standbein aufbauen? Willst du nicht.
WEs ohne Arbeit planen? Willst du nicht.
Urlaube ohne Rückruf planen? Willst du nicht.
Deine Herangehensweise an Beziehungen ändern? Willst du nicht.
Das Problem psychologisch angehen? Willst du nicht (zumindest antwortest du darauf nicht).

Könntest du vielleicht formulieren, welche Art von Hilfe du von diesem Forum erwartest? Soll noch irgendein Tipp kommen, den wir noch nicht hatten? Willst du einfach nur Verständnis für deine Situation? Oder wolltest du dich ausk*tzen? Das alles wäre OK, nur müsste ich wirklich wissen, in welche Richtung du noch Rückmeldung brauchst.
 
Nein. Dein Arbeitgeber könnte einfach einen zweiten Sani an der Seilwinde einstellen. Dann könnte er auch kürzere Schichten einrichten. Und wenn einer ausfällt, springt der andere ein. Problem gelöst. Macht er aber nicht, weil es auf diese Art billiger ist.
Es ist nicht deine Aufgabe, die Versäumnisse deines Arbeitgebers, bzw. die Unterfinanzierung der Rettungsdienste zu lösen.

Es gibt ja andere, aber die haben frei, wenn ich arbeite. Es ist ja pro Schicht nur eine Besatzung.

Wenn ich mir das so richtig überlege, dann denke ich, dass Du eigentlich vor zwei Problemen stehst.
Das eine ist, wie Du Dir Deinen Wunsch nach Familie & Co erfüllen kannst, obwohl Du zeitlich so engagiert bist, dass Du ständig auf dem qui-vive stehst, und
das zweite ist eigentlich das auf der Arbeit interne Problem. Ihr habt Arbeitermangel und solltet hier alle gemeinsam überlegen, wie Ihr da für Abhilfe sorgen könnt, damit jeder von Euch ein normales Privatleben führen kann. Ihr müsst unbedingt für Euren Beruf bewerben, überall dort, wo es geht und auch Chancen bestehen, dass sich die Jugend für Eure Tätigkeit interessiert. Vielleicht gibt es ja Manager, die darauf spezialisiert sind? Aber getan werden muss da etwas, so kann es ja für niemanden weitergehen. Denn aus dieser Tautologie Arbeiten = Selbstaufopferung müsst Ihr raus, denn sie ist nicht gesund.

Der Job ist für einige sehr unattraktiv und daher haben wir Personalmangel. Schlechte Arbeitszeiten und gefährlich. Es wird nur jemand genommen, der mehrere Jahre Berufserfahrung im Rettungsdienst hat. Es muss eine einjährige Zusatzausbildung gemacht werden. Und über die Bezahlung sollte man lieber nicht reden.

Man muss mit Leidenschaft dabei sein, sonst wird das nichts.

Das wäre allerdings die beste Lösung, und ich bin mir sicher, daß es auch solche Sanitätsdienste gibt, wo nicht alles so auf Kante genäht ist und wo nicht alles zusammenbricht wenn ein Mitarbeiter ausfällt.

@SaniPeter. würdest du denn in so einen Dienst wechseln wollen, oder willst du unbedingt bei deinem jetzigen Arbeitgeber bleiben?

Ich will ja an der Seilwinde bleiben. Das ist es worum es geht. Ich könnte auch auf einem RTW sitzen. Das habe ich jahrelang gemacht und fand es nicht toll. Das hat mich sehr frustriert.
 
Ich glaube inzwischen, bei dem Workaholic sind wir schon auf der richtigen Spur.

Du bist nicht unersetzlich.
Genau das wird ein Workaholic nie akzeptieren. Dieser Gedanke wäre für ihn nicht befreiend, sondern geradezu unerträglich. Deshalb kann und darf es keine Wege geben, wie jemand anderes ihn entlasten könnte.

@SaniPeter, du bist der Frage bisher immer ausgewichen. Wäre es für dich wirklich nicht denkbar, dir Hilfe zu holen und an deiner übermäßigen Bindung zum Job zu arbeiten?
 
Es gibt ja andere, aber die haben frei, wenn ich arbeite. Es ist ja pro Schicht nur eine Besatzung.



Der Job ist für einige sehr unattraktiv und daher haben wir Personalmangel. Schlechte Arbeitszeiten und gefährlich. Es wird nur jemand genommen, der mehrere Jahre Berufserfahrung im Rettungsdienst hat. Es muss eine einjährige Zusatzausbildung gemacht werden. Und über die Bezahlung sollte man lieber nicht reden.

Man muss mit Leidenschaft dabei sein, sonst wird das nichts.



Ich will ja an der Seilwinde bleiben. Das ist es worum es geht. Ich könnte auch auf einem RTW sitzen. Das habe ich jahrelang gemacht und fand es nicht toll. Das hat mich sehr frustriert.
Das ist ja schön, dass du genau an der Stelle arbeitest, die du am liebsten magst.
Aber dein jetziger Arbeitgeber ist doch wohl nicht der einzige Sani, der mit Seilwinde arbeitet?
Kann ich mir kaum vorstellen...

Ich habe nichts gegen deinen Job, und finde es ist absolut möglich, in so einem Job wie deinem eine Beziehung zu führen, und auch eine Familie zu gründen.
Aber was dir noch fehlt, das ist ein bisschen mehr Flexibilität, und vor allem weniger Nibelungentreue gegenüber deinem jetzigen Arbeitgeber!
Du solltest aufpassen, daß du dich da nicht zu sehr ausnutzen lässt, und vielleicht schaust du dich auch mal nach anderen Arbeitsstellen in deiner Branche um.
Wenn du irgendwo neu anfängst, dann könntest du gleich bessere Bedingungen und mehr freie Tage aushandeln.
Und wenn du so gut ausgebildet bist, und soviel Berufserfahrung hast, dann wird man auf deine Bedingungen auch eingehen.
Und dann hättest zumindest etwas mehr Freizeit...
 

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