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Ich bin mit dem Ex von meiner Freundin zusammen

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Ich finde weder den Job der TE dramatisch noch das der Freund mitmischt.
Nicht falsch verstehen: Mir ist das auch völlig Schnurze, was die Mausi und ihr Liebelein da machen. Da dürften Hinz und Kunz sogar drüberrutschen, ohne dass mich das anficht.

Allerdings frage ich mich, ob hier auch all jene so entspannt reagierten würden, wenn es um ihr eigenes Kind ginge. Um nichts in der Welt wollte ich, dass mein Kind sich so zur Schau stellt.

Muss auch keiner drauf antworten. Ich bin nur recht sicher, dass hier viele toleranter tun als sie eigentlich sind.
 
Wir lieben uns und können beieinander so sein wie wir sind ohne Verurteilung. Wir haben den gleichen Lebensstil. Wir können über alles reden und führen oftmals stundenlange Gespräche. Wir sind füreinander da, und ich weiß, dass er zu 100% hinter mit steht. Es ist zwar alles gerade schwierig, aber wir schaffen das. Ich bekomme ihn hoffentlich auch noch irgendwie vom Koks weg.
Nun wie gesagt, es ist deine Entscheidung. Ich hätte damals fast dasselbe geantwortet... Aber ich habe halt nur seinen Worten geglaubt und seine Taten mir schön geredet.

Der Aufprall auf dem Boden der Realität könnte sehr schmerzhaft werden. Sei einfach darauf vorbereitet.
 
Ich bekomme ihn hoffentlich auch noch irgendwie vom Koks weg.
...
Und er muss unbedingt weniger für Drogen ausgeben. Das ändert dann an dem Möbelproblem nichts, aber immerhin hätte er dann was zu Essen und könnte die Heizung an machen.
Ja, das sollte zeitnah passieren, da der Bedarf an Betäubungsmitteln durch die höhere Gewöhnungstoleranz stetig steigt.
Wie lange kommt er aktuell mit einem Gramm aus? Drei oder vielleicht auch mal vier Tage im Anfangsstadium der Sucht? Drei kleine Lines am Tag?
Wären dann bei einem Straßen-Grammpreis von 60 Euro minimum 500 Euro monatlich nur für Kokain.
In sechs Monaten braucht er dann aber ein Gramm täglich um den gleichen Effekt zu erzielen.
Das wären dann schon 1800 Euro mtl. nur für Koks.

Ich hab selber zum Glück nie Drogen genommen, aber ich kenne zuviele die sich damit ruiniert haben.
Von drogeninduzierten Psychosen mal ganz zu schweigen.

Ihr solltet Montag - nein, nicht Dienstag sondern Montag - die Sucht angehen, denn mit Liebe allein läßt sich dieses Problem nicht lösen.

Einen besseren Rat kann ich Dir nicht geben.
 
Welcher Zusammenhang besteht zwischen finanzieren und fremdgehen? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
Dochdoch! Es ist nämlich eine klassische Sauerei, sich von einem Menschen finanzieren zu lassen, den man hintenrum betrügt.
Siehst du das nicht?
Wie er das alles finanziert? Mit dem Geld, welches er verdient. Das ist nicht viel, aber wenigstens etwas.
Warum schmeißt er dieses Geld für Drogen raus, statt sich gebrauchte Möbel im Sozialkaufhaus zu holen?
 
Jetzt mit mir ist er mehr in die Party-Szene reingekommen. Wir gehen sehr, sehr oft feiern. In der Party-Szene ist fast jeder auf Material. Die haben fast alle immer irgendetwas im System. Ich hab ihm von Anfang an gesagt, Alkohol in Ordnung und Gras in Ordnung, aber er soll die Finger von härteren Sachen lassen. Das hat nicht ganz so gut funktioniert, weil er ja dann irgendwann mit Koks angefangen hat. Ich bin aber definitiv nicht diejenige, die ihm das besorgt hat.

Ich finde die Info schon sehr wichtig, dass dein Freund drogen- und alkoholabhängig ist.
Immerhin ist er so abhängig, dass er nicht in der Lage ist, arbeiten zu gehen und auch sonst nichts auf die Reihe bekommt. Jeder der selbst abhängig war/ ist oder mit einem Süchtigen zusammen war/ist, weiß was es bedeutet und wie schnell man in die Co-Abhängigkeit rutscht.

Er war noch nicht abhängig bei der Ex. Ihr seid 4 Wochen nach der Trennung zusammen gekommen. Du hast ihn in die Partyszene eingeführt, durch dich hat er zu Alkohol und Drogen gegriffen und ist in der Zeit, in der er mit dir zusammen ist, abhängig geworden.

Wie stellst du dir diese Beziehung zukünftig weiter vor? Wenn er keine Entzugstherapie macht und auch nicht willens ist, wirst du noch sehr, sehr unschöne Zeiten erleben. Das ist nicht so dahergesagt, ich komme aus einer Alkoholikerfamilie und meine erste Beziehung war geprägt von Alkohol und Drogenexzessen bei meinem Freund. Ich wäre fast mit reingerutscht, wenn nicht andere schwerwiegende Erlebnisse meine gesamte Aufmerksamkeit und Energie gebraucht hätten.
Ich könnte dir jetzt erzählen, wie es mit deinem Freund weiter geht, wenn er keinem Entzug macht.
Wahrscheinlich willst/musst du diese Erfahrung selbst machen, denn für dich scheint ja alles easy zu sein, so wie es gerade läuft.

Passe auf dich auf und ziehe die Notbremse, wenn du aufgewacht bist!
 
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