Du musst beim Familiengericht einen Antrag auf Regelung des Umgangs stellen, sofort. Vielleicht sogar als eA- Verfahren, dann geht's schneller. Dein Anwalt wird dich beraten dazu.
Jeder Tag an dem du nichts tust, wird gegen dich verwendet. Die Mutter darf nicht ohne deine Zustimmung das Kind mitnehmen. (Wenn gemeinsames Sorgerecht besteht) Aber wenn du nichts machst, gilt das als eine Art Einverständnis.
Und dann leg mal los mit Anwalt. Vieles kann die Mutter ohne deine Einwilligung nicht tun. Am Wohnsitz anmelden, bei der Schule anmelden, oder beim Sportverein, Sozialleistungen aller Art. Dein Anwalt macht daraus dann eine Art latente Gefährdung. Und die besteht tatsächlich. Auch Behandlungen beim Arzt, Operationen und Untersuchungen, das darf sie alles nicht allein entscheiden. Tut sie es doch, spricht das gegen sie als Mutter, sie ist sowas wie halb krininell . (So stellt es ggf. der Anwalt dar).
Und dann werde aktiv! Rufe in der Schule an und verlange Auskunft, ebenso beim Kinderarzt und beim Einwohnermeldeamt. Alle diese Stellen müssen dir Auskunft erteilen, da du-davon gehe ich aus- der sorgeberechtigte Vater bist.
Das Familiengericht nimmt dann Kontakt zum Jugendamt auf, wo dein Sohn lebt. Die müssen mindestens eine Stellungnahme im Verfahren abgeben. Denen teilt dein Anwalt dann mit, was möglicherweise im Argen liegt und was entsprechend geprüft werden soll.
Es kommt sogar ein Antrag auf alleinige elterliche Sorge in Frage. Das würde ich aber zunächst nicht machen. Du weisst nicht, wie dein Sohn dort tatsächlich lebt.
Wenn du der Schule steckst wie es wirklich ist, ist das ein guter Hebel. Nimm deine Kraft und deinen Willen zusammen, es ist nicht zu spät!