Ach diesem Modewort "Bedürftigkeit" sollte man keine große Bedeutung beimessen.
Der Normalfalle ist, man hat Interesse an jemandem, aus welchen Gründen immer, weil er charakterlich, optisch oder beides gefällt. Und dann zeigt man das Interesse, sonst geht einem die Gelegenheit durch die Lappen. Wenn das Interesses nicht erwidert wird, ist das was anderes, dann lässt man es bleiben. Es gibt auch Menschen, die sind zögerlich, muss man von Fall zu Fall entscheiden.
Wenn ich mich an etwas ab-arbeite, was keinen Erfolg hat, oder jemand einfach kein Interesse hat, ist das vielleicht verlorene Energie, aber "bedürftig". Naja, es ist ein Modewort.
Im Kern ist somit jeder bedürftig, der aktiv sucht, also jeder, der online angemeldet ist, ist bedürftig. Somit sind also die allermeisten Singles "bedürftig".
Jetzt muss man das mal umdrehen. Wenn Verheiratete, Paare und so weiter nicht bedürftig sind, bedürfen sie sich nicht gegenseitig, also sie brauchen sich nicht. Und dann stelle ich mir die Frage, wieso sind sie dann zusammen?
Also wenn man sich das ganze Konstrukt dieses Modewortes mal genauer ansieht, ist es einfach Blödsinn.
Früher war es stinknormal, dass man auf Kerbveranstaltungen, in Clubs oder Diskotheken abends am Wochenende ausging um jemanden kennenzulernen, oder auf Dorfesten. Waren daher damals alle stark bedürftig?
Ich glaube, das ist so ein Modewort jener, die in ihrer Bubble glauben, der Mensch muss für sich vollkommen und übervollendet sind, darf nicht mehr Sehnsucht nach Zweisamkeit haben sondern muss sich auch superglücklich fühlen, wenn er sich Woche für Woche Sa und So abends allein auf der Couch wiederfindet. Das ist so diese Idee des "Ich bin so vollumfänglich zufrieden mit allem und mir selbst, dass nichts und niemand mein Glück erweitern kann".
Für mich sind das ziemliche Spinnereien. Und ich habe mich in meinen Single Phasen nie als bedürftig gefühlt, und ich habe trotzdem angesprochen, wenn ich jemanden interessant fand und wenn ich die Frau nach dem ersten Treffen sehr interessant fand, war ich mir auch nicht zu fein, noch zwei oder drei Mal nachzuhaken.
Übrigens meine Freundin hat sich nach dem ersten Treffen mit einsilbigen Wortfetzen bei mir rückgemeldet, mit denen ich nichts anfangen konnte, nach besteimmt drei Wochen nachhaken trafen wir uns noch mal und das alles kam von mir, also da war ich scheinbar ultra-bedürftig, und heute sind wir seither zusammen. Wie hätte das sonst funktionieren sollen, wenn beide hoffen, der andere macht den ersten Schritt, was er ja aber nicht tut, wenn er nicht bedürftig wirken möchte.
Der Normalfalle ist, man hat Interesse an jemandem, aus welchen Gründen immer, weil er charakterlich, optisch oder beides gefällt. Und dann zeigt man das Interesse, sonst geht einem die Gelegenheit durch die Lappen. Wenn das Interesses nicht erwidert wird, ist das was anderes, dann lässt man es bleiben. Es gibt auch Menschen, die sind zögerlich, muss man von Fall zu Fall entscheiden.
Wenn ich mich an etwas ab-arbeite, was keinen Erfolg hat, oder jemand einfach kein Interesse hat, ist das vielleicht verlorene Energie, aber "bedürftig". Naja, es ist ein Modewort.
Im Kern ist somit jeder bedürftig, der aktiv sucht, also jeder, der online angemeldet ist, ist bedürftig. Somit sind also die allermeisten Singles "bedürftig".
Jetzt muss man das mal umdrehen. Wenn Verheiratete, Paare und so weiter nicht bedürftig sind, bedürfen sie sich nicht gegenseitig, also sie brauchen sich nicht. Und dann stelle ich mir die Frage, wieso sind sie dann zusammen?
Also wenn man sich das ganze Konstrukt dieses Modewortes mal genauer ansieht, ist es einfach Blödsinn.
Früher war es stinknormal, dass man auf Kerbveranstaltungen, in Clubs oder Diskotheken abends am Wochenende ausging um jemanden kennenzulernen, oder auf Dorfesten. Waren daher damals alle stark bedürftig?
Ich glaube, das ist so ein Modewort jener, die in ihrer Bubble glauben, der Mensch muss für sich vollkommen und übervollendet sind, darf nicht mehr Sehnsucht nach Zweisamkeit haben sondern muss sich auch superglücklich fühlen, wenn er sich Woche für Woche Sa und So abends allein auf der Couch wiederfindet. Das ist so diese Idee des "Ich bin so vollumfänglich zufrieden mit allem und mir selbst, dass nichts und niemand mein Glück erweitern kann".
Für mich sind das ziemliche Spinnereien. Und ich habe mich in meinen Single Phasen nie als bedürftig gefühlt, und ich habe trotzdem angesprochen, wenn ich jemanden interessant fand und wenn ich die Frau nach dem ersten Treffen sehr interessant fand, war ich mir auch nicht zu fein, noch zwei oder drei Mal nachzuhaken.
Übrigens meine Freundin hat sich nach dem ersten Treffen mit einsilbigen Wortfetzen bei mir rückgemeldet, mit denen ich nichts anfangen konnte, nach besteimmt drei Wochen nachhaken trafen wir uns noch mal und das alles kam von mir, also da war ich scheinbar ultra-bedürftig, und heute sind wir seither zusammen. Wie hätte das sonst funktionieren sollen, wenn beide hoffen, der andere macht den ersten Schritt, was er ja aber nicht tut, wenn er nicht bedürftig wirken möchte.