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Daten einer Jungfrau

Lemy

Mitglied
Ich 26, w genderfluid habe jemanden kennen gelernt 27, m.

Ich habe einiges durch was Beziehungen und Sex angeht. Er hat dahin gehend noch gar keine Erfahrung.

Ich habe mit ihm aber einen Menschen gefunden bei dem ich mich sicher fühle. So sicher wie schon lange nicht mehr.

Ich weiß er ist Jungfrau und hatte auch noch keinen ersten Kuss. Er hat sich voll ins Studium gehängt und schreibt Grade seine Doktorarbeit.

Wir lernen uns kennen, haben gekuschelt und spüren einfach diese Verbindung.

Ich wäre gern "die Erste" hab aber auch wahnsinnige Angst. Das ich zu schnell etwas fordere oder wegen meiner Vergangenheit irgendwas falsch machen.

Vermutlich sollte ich alles einfach auf mich zukommen lassen, oder? Weil er ist ein toller Mensch und dadurch das er quasi noch ein unbeschriebenes Blatt ist fühlt es sich fast so an als könnte auch ich nochmal anfangen...

Ich weiß definitiv das dieser Mensch mich glücklich macht und ich ihn nicht verlieren will.
 
A

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Re: Daten einer Jungfrau
Da fällt mir als erstes ein , das man gut über die Sache redet. Wie er das so denkt etc.
Wenn ihr schon gekuschelt habt , dann zb ein kleines Schrittchen mehr und nachfragen wie er sich fühlt und ihm sagen was du dabei fühlst.
 
Ich frage mich, seit wann das alles so kompliziert geworden ist. Hier gibt's ja reichlich Threads, die den männlichen Part der Geschichte aufzeigen.

Liegt es daran, dass du gewohnt bist, die Führung deinem Gegenüber zu überlassen, er schüchtern ist und du jetzt aktiver werden müsstest, wenn es sich weiterentwickeln soll, überhaupt mal zu einem Kuss kommen soll?
 
Huhu, bei mir und meinem Freund wars auch so (er war im gleichen Alter). Wir sind einfach sehr behutsam vorgegangen, Schritt für Schritt. Und ich habe ihn gefragt, wie es für ihn ist. Ich fand es auch sehr schön, dass alles so besonders und zart war und ohne Routine 🙂
 
Im EP wurde der Begriff " genderfluid" gleich im ersten Satz thematisiert.
Das sagt - was?
Genderfluid bedeutet das ich zwischen meiner üblichen weiblichen Erscheinung und Identität und meiner männlichen Identität wechsel.
Das ist bei mir ausgeprägt in zwei Persönlichkeiten, die einfach in einer Person existieren. Am "einfachsten" kann man sich das wohl vorstellen wie Olivia Jones.

Es war in keiner letzten Beziehung ein sehr großses Problem weil mein Ex versucht hat meine männliche Identität komplett wegzuzwingen und zu unterdrücken. Etwas was ich einfach nicht kann, weil das eben auch ich bin.

Ich war von anfang an ehrlich mit ihm weil ich bin eine Frau, ich liebe es eine Frau zu sein! Ich habe aber auch diesen männlichen Teil in mir, den Kerl der lebt und Bedürfnisse hat, der mich beschützt wenn ich als Frau es nicht kann. Ich weiss nicht wie relevant er in Zukunft sein wird aber er ist da und er ist wichtig. Entsprechend gehe ich offen damit um.

Ich habe ihm auch ganz klar gesagt das seine Doktorarbeit oberste Priorität hat und er diese nicht wegen mir vernachlässigen darf und soll.

Und ich will definitiv sehen wie viele Seiten er in meinem Buch füllt... er meinte auch er wird alles tun damit es kein schlimmes Kapitel wird. Und er ist neugierig darauf mich kennenzulernen so wie ich eben bin als Frau und als Mann. Weil ich bin nunmal irgendwo beides.

Da fällt mir als erstes ein , das man gut über die Sache redet. Wie er das so denkt etc.
Wenn ihr schon gekuschelt habt , dann zb ein kleines Schrittchen mehr und nachfragen wie er sich fühlt und ihm sagen was du dabei fühlst.

Ja auf jedenfall! Reden ist absolut notwendig, wir reden sehr viel... und ich habe ihm auch schon viel erzählt wir haben offenes Karten und jeder Zeit kann man alles fragen. Weil ich einfach weiß wie schlimm es ist wenn nicht kommuniziert wird.

Ich frage mich, seit wann das alles so kompliziert geworden ist. Hier gibt's ja reichlich Threads, die den männlichen Part der Geschichte aufzeigen.

Liegt es daran, dass du gewohnt bist, die Führung deinem Gegenüber zu überlassen, er schüchtern ist und du jetzt aktiver werden müsstest, wenn es sich weiterentwickeln soll, überhaupt mal zu einem Kuss kommen soll?
Von Führung kann leider nicht die Rede sein... ich wurde bis jetzt ständig nur ausgenutzt und mehrfach
[SPOILER="TW"]sexuell und emotional missbraucht[/SPOILER] Weswegen ich einfach Angst habe irgendwas falsch zu machen, einfach wiel ich es nicht besser weiß. Wir haben deswegen ganz klar gesagt wir kommunizieren. Er fragt jedes mal: "Darf ich dich in den Arm nehmen?"-"Darf ich keinen Kopf da hinlegen?" Ich musste so weinen weil... ich glaube noch nie in meinem Leben einen Menschen getroffen habe der so einfühlsam ist, bei dme ich mich einfach so sicher fühle und keine Angst vor IHM habe und dem was ER tun könnte. Sondern wirklich Angst vor demwas ich falsch machen könnte...

und ja es ist irgendwie komplizuert obwohl ich eigntlich das Gefühl habe das es das gar nicht sein muss. Ich fühle mich ein bisschen wieder wie so ein Teenager der keinen Plan von nichts hat und... das macht mich irgendwie auch glücklich XD
 
Es bedarf keiner Transition: das sehe ich - neben den intellektuellen Anforderungen an den Doktoranden ja gerade als DAS Problem.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
  • Fließende Identität: Die Person fühlt sich nicht dauerhaft einem einzigen Geschlecht zugehörig. Die Identität kann zwischen männlich, weiblich, nicht-binär, agender (geschlechtslos) oder anderen Geschlechtern wechseln.
  • Variable Zeiträume: Diese Veränderungen können innerhalb von Tagen, Wochen oder über längere biografische Phasen hinweg auftreten.
  • Individueller Ausdruck: Viele genderfluide Personen passen ihren Geschlechtsausdruck (Kleidung, Verhalten, Name oder Pronomen) ihrer aktuellen Identität an, dies ist jedoch kein Muss.
  • Einordnung: Genderfluidität fällt unter den Oberbegriff nicht-binär (non-binary) oder genderqueer, da sie die traditionelle strikte Zweiteilung in rein „männlich“ oder rein „weiblich“ in Frage stellt.

Wenn der Freund der TE kein Problem damit hat, brauchst du auch keins draus machen.
 
Es bedarf keiner Transition: das sehe ich - neben den intellektuellen Anforderungen an den Doktoranden ja gerade als DAS Problem.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
  • Fließende Identität: Die Person fühlt sich nicht dauerhaft einem einzigen Geschlecht zugehörig. Die Identität kann zwischen männlich, weiblich, nicht-binär, agender (geschlechtslos) oder anderen Geschlechtern wechseln.
  • Variable Zeiträume: Diese Veränderungen können innerhalb von Tagen, Wochen oder über längere biografische Phasen hinweg auftreten.
  • Individueller Ausdruck: Viele genderfluide Personen passen ihren Geschlechtsausdruck (Kleidung, Verhalten, Name oder Pronomen) ihrer aktuellen Identität an, dies ist jedoch kein Muss.
  • Einordnung: Genderfluidität fällt unter den Oberbegriff nicht-binär (non-binary) oder genderqueer, da sie die traditionelle strikte Zweiteilung in rein „männlich“ oder rein „weiblich“ in Frage stellt.
Meine Geschlechteridentität stellt definitiv keine intelektuelle Anforderung da, zuminndest nicht für ihn. Solltest du nichts weiter zum Sachverhalt beitragen können würde ich es begrüßen wenn du dich aus diesem Thread zurückziehst.
 
Genderfluid bedeutet das ich zwischen meiner üblichen weiblichen Erscheinung und Identität und meiner männlichen Identität wechsel.
Das ist bei mir ausgeprägt in zwei Persönlichkeiten, die einfach in einer Person existieren. Am "einfachsten" kann man sich das wohl vorstellen wie Olivia Jones.

Es war in keiner letzten Beziehung ein sehr großses Problem weil mein Ex versucht hat meine männliche Identität komplett wegzuzwingen und zu unterdrücken. Etwas was ich einfach nicht kann, weil das eben auch ich bin.

Ich war von anfang an ehrlich mit ihm weil ich bin eine Frau, ich liebe es eine Frau zu sein! Ich habe aber auch diesen männlichen Teil in mir, den Kerl der lebt und Bedürfnisse hat, der mich beschützt wenn ich als Frau es nicht kann. Ich weiss nicht wie relevant er in Zukunft sein wird aber er ist da und er ist wichtig. Entsprechend gehe ich offen damit um.

Ich habe ihm auch ganz klar gesagt das seine Doktorarbeit oberste Priorität hat und er diese nicht wegen mir vernachlässigen darf und soll.

Und ich will definitiv sehen wie viele Seiten er in meinem Buch füllt... er meinte auch er wird alles tun damit es kein schlimmes Kapitel wird. Und er ist neugierig darauf mich kennenzulernen so wie ich eben bin als Frau und als Mann. Weil ich bin nunmal irgendwo beides.



Ja auf jedenfall! Reden ist absolut notwendig, wir reden sehr viel... und ich habe ihm auch schon viel erzählt wir haben offenes Karten und jeder Zeit kann man alles fragen. Weil ich einfach weiß wie schlimm es ist wenn nicht kommuniziert wird.


Von Führung kann leider nicht die Rede sein... ich wurde bis jetzt ständig nur ausgenutzt und mehrfach
[SPOILER="TW"]sexuell und emotional missbraucht[/SPOILER] Weswegen ich einfach Angst habe irgendwas falsch zu machen, einfach wiel ich es nicht besser weiß. Wir haben deswegen ganz klar gesagt wir kommunizieren. Er fragt jedes mal: "Darf ich dich in den Arm nehmen?"-"Darf ich keinen Kopf da hinlegen?" Ich musste so weinen weil... ich glaube noch nie in meinem Leben einen Menschen getroffen habe der so einfühlsam ist, bei dme ich mich einfach so sicher fühle und keine Angst vor IHM habe und dem was ER tun könnte. Sondern wirklich Angst vor demwas ich falsch machen könnte...

und ja es ist irgendwie komplizuert obwohl ich eigntlich das Gefühl habe das es das gar nicht sein muss. Ich fühle mich ein bisschen wieder wie so ein Teenager der keinen Plan von nichts hat und... das macht mich irgendwie auch glücklich XD


Wie wäre es, du fragst in passender Situation zuerst mal: "Darf ich dich küssen?"

Weiter würde ich noch gar nicht denken.
Manchmal erübrigt sich denken auch in solchen Situationen.
Einfach fließen lassen. 😉
Also im Sinne von im Fluss sein.
(Ich kenne euch hier schon etwas.) 😁
 
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