Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Telefonische Krankschreibung und Blaumachen? Eure Meinung!

Ich werde jetzt vermutlich falsch verstanden. Ich bin nicht gegen Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall. Ich bin nur verwundert mit welcher Selbstverständlichkeit das alles erwartet wird. Du kannst in Deutschland so oft und so lange krank sein, wie du willst, dein Arbeitgeber muss dir immer 100% Lohn zahlen. (Einzige Ausnahme: Eine einzelne Erkrankung überschreitet 6 Wochen und selbst dann zahlt zumindest noch die Versicherung.)

Das ist nicht ganz korrekt. Eine "einzelne" Erkrankung ist nicht der ausschlaggebende Punkt.
Es wird geprüft, ob zusammenhängend in den letzten 6 Monaten die gleiche Erkrankung bereits aufgetreten ist. Und dann werden die Kranktage zusammengezählt und es wird geschaut ob man noch in der LFZ ist.


Wie oft hatte ich eine Diskussion mit den ehemaligen Kollegen, dass eine AU eine Empfehlung ist und man auch vor Ablauf wieder kommen kann. Da dachten viele, man darf nicht sonst gibt es Ärger (mit wem?).

Richtig! Diese Unwissenheit begegnet mir auch häufiger. Das alleine sorgt schon dafür das die meisten erst mit Ablauf der AU wieder zur Arbeit gehen. Aber an dieser Unwissenheit muss man auch nicht zwingend arbeiten. Ist ja okay, wenn man länger daheim bleiben kann.


Es gibt hier einen Strang, da hat sich jemand getrennt, angeblich die ganze Nacht geweint und sich am nächsten krank gemeldet. Oder wie oft wird geraten sich krank zu melden, wenn einem der Job nicht gefällt.

Ja, habe ich eben auch wieder gelesen.
Aber immer kurios, dass diese Fakten die jeder nachlesen kann, hier dann vehement bestritten werden.
Nein, kommt nicht vor....
 
Ich stehe seit 3 Jahrzehnten im Berufsleben. Was muss ich da belegen?
Kommen deine Kollegen etwa Mittwochs wieder auf die Arbeit wenn sie bis Freitags krankgeschrieben sind? Im Leben nicht.
Ich stehe ebenfalls seit 30 Jahren im Berufsleben und ich habe es dutzende Male erlebt, dass MA Mittwoch, Donnerstag oder auch am Freitag aus der AU zurückkehren.
Also ja, belege mal deine Pauschalaussagen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es an den Betrieben liegt, in denen du arbeitest. Wo eine unkollegiale Atmosphäre herrscht, denken nämlich die wenigsten noch an die anderen.
 
Kommt wohl auch darauf an wo man im Berufsleben steht.
Da gibt es sicherlich auch große Unterschiede.
Man kann halt nicht immer alles einfach so über einen Kamm scheren.
Richtig. Aber dann braucht man auch nicht so zu tun als gäbe es das zufälligerweise bei den usern nie, die hier schreiben. Und auch nicht innerhalb ihrer Firma und auch im ganzen Umfeld nicht. Einfach das Gegenteil behaupten und dann passt es immer. Kann ja eh nicht überprüft werden.
 
Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber gab es die Regelung, dass ab dem 11 Tag AU Abstriche beim Weihnachtsgeld gab.
Irre, wieviel Mitarbeiter exakt 10 Tage im Jahr gefehlt haben.

Und ein Kollege hat es mir gegenüber zugegeben, dass er nach 3 Tagen wieder fit war, er aber keine Lust hatte wieder zu kommen.

Belege wird es nicht geben, wer führt so eine Statistik und wer würde das zugeben?

Das sind Erfahrungen. Ich habe sie gemacht, andere machen sie nicht.
 
Dafür gibt es auch Urlaub.
So ist es. Finde ich auch lustig für private Gegebenheiten dann einfach krank zu machen anstatt so fair zu sein und Urlaub zu nehmen.
Aber da siehst du wie die Denke ist. Darauf kommt man erst gar nicht. Muss man ja auch nicht, man bekommt den Ausfall ja ab dem ersten Tag bezahlt. Das sind die Unterschiede.
In einem anderen Land wäre es für den AN ganz klar gewesen, anzurufen und zu sagen, ich brauche dringend einen Tag Seelenurlaub um mich zu ordnen.
 
Richtig. Aber dann braucht man auch nicht so zu tun als gäbe es das zufälligerweise bei den usern nie, die hier schreiben. Und auch nicht innerhalb ihrer Firma und auch im ganzen Umfeld nicht. Einfach das Gegenteil behaupten und dann passt es immer. Kann ja eh nicht überprüft werden.

In der erwähnten Metallbranche gab es Überstunden schiebende Kollegen, die ihre Zeit mit allem füllten, nur eben mit möglichst wenig Arbeit. Die finden sich ab einer gewissen Anzahl Mitarbeiter überall.
Deshalb unterstelle ich längst nicht jedem, der Socializing betreibt, in diese Kategorie zu gehören. Und sanktioniere nicht vorsorglich im Rumdumschlag.

Dafür gibt es auch Urlaub.

Da erinnere ich mich an ein Telefonat.
Unüberhörbar stark erkältet, mir ging's elend.
Der Haken:
Ich war nicht lange vorher erst krankgeschrieben und es war Freitag.
Also wollte ich einen Urlaubstag.
Nö. Wurde nicht akzeptiert. Ich sollte eine Krankmeldung einreichen, der Urlaub sei nicht für solche Fälle gedacht. Stimmt ja auch.

Die Krankmeldung heißt übrigens Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Wer wegen einer Trennung völlig fertig ist, kann genau das sein: arbeitsunfähig.
Wobei wir bei den lausigen psychischen Gründen sind, mit deren Anerkennung selbst 2024 so einige noch ihre Schwierigkeiten haben.
Wir sind mit allem,,also auch in anderen Bereichen, so furchtbar schwerfällig und langsam. Das finde ich viel schädlicher für unsere Wirtschaft.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben