Ich als Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe bin auch sehr dafür, dass sich an der Lohnfortzahlung etwas ändert. Ich könnte mir mehrere Modelle vorstellen. Beispielsweise ein gewisses Jahreskontigent an Lohnfortzahlungstagen und wenn dieses aufgebraucht ist, gibt es halt weniger Geld. Bspw. 12 Arbeitstage im Jahr als Kontingent, aber dann auch mit gewissen Regelungen, dass man nicht diese 12 Tage einzeln verteilt nehmen darf o.ä.
Oder ein Modell, was ein ausländischer Kollege mir erzählte, dass man ab dem 5. Tag zu einem speziellen Arzt von der Versicherung muss. Okay, würde auch seine Nachteile haben.
Aber ich finde es wirklich ungerecht dem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber, dass es in DE möglich ist, sich 6 Wochen am Stück für das selbe Geld krankschreiben lassen zu können, danach bei einer neuen Krankheit wieder das gleiche Spiel. Ist bei uns im Betrieb bereits zweimal vorgekommen.
Oder ein Mitarbeiter hat sich neulich in die Hand geschnitten und war 3 Wochen!! krankgeschrieben. Weil er Angst hatte, dass sich die Wunde infizieren könnte. Ich hätte mir ein Pflaster drum gemacht und weitergearbeitet. Btw. der Mann ist Mitte 50 und schimpft immer über die fehlende Arbeitsmoral der Jugend.
Ich könnte noch zig mehrere Beispiele nennen.
Ich war letztes Jahr allerdings auch 7 Wochen zu Hause aufgrund eines Burnouts. Ich bin wirklich ehrlich: Wäre es bei mir zu einem gewissen Lohnausfall gekommen, hätte ich es akzeptiert, denn ich hab ja nunmal krankheitsbedingt nicht gearbeitet und meine Kollegen mussten meine Arbeit übernehmen und auch Überstunden machen. Für das gleiche Geld! Das ist einfach ungerecht.
Wie gesagt, für Krankheit kann keiner was und keiner sollte auch dafür bestraft werden. Aber die Mischung macht es nunmal...
Oder ein Modell, was ein ausländischer Kollege mir erzählte, dass man ab dem 5. Tag zu einem speziellen Arzt von der Versicherung muss. Okay, würde auch seine Nachteile haben.
Aber ich finde es wirklich ungerecht dem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber, dass es in DE möglich ist, sich 6 Wochen am Stück für das selbe Geld krankschreiben lassen zu können, danach bei einer neuen Krankheit wieder das gleiche Spiel. Ist bei uns im Betrieb bereits zweimal vorgekommen.
Oder ein Mitarbeiter hat sich neulich in die Hand geschnitten und war 3 Wochen!! krankgeschrieben. Weil er Angst hatte, dass sich die Wunde infizieren könnte. Ich hätte mir ein Pflaster drum gemacht und weitergearbeitet. Btw. der Mann ist Mitte 50 und schimpft immer über die fehlende Arbeitsmoral der Jugend.
Ich könnte noch zig mehrere Beispiele nennen.
Ich war letztes Jahr allerdings auch 7 Wochen zu Hause aufgrund eines Burnouts. Ich bin wirklich ehrlich: Wäre es bei mir zu einem gewissen Lohnausfall gekommen, hätte ich es akzeptiert, denn ich hab ja nunmal krankheitsbedingt nicht gearbeitet und meine Kollegen mussten meine Arbeit übernehmen und auch Überstunden machen. Für das gleiche Geld! Das ist einfach ungerecht.
Wie gesagt, für Krankheit kann keiner was und keiner sollte auch dafür bestraft werden. Aber die Mischung macht es nunmal...